Suzuki SV650 2008 vs. Moto Guzzi V9 Bobber 2020

Suzuki SV650 2008

Moto Guzzi V9 Bobber 2020

Bewertung

Suzuki SV650 2008
VS.
Moto Guzzi V9 Bobber 2020
 

Suzuki SV650 2008 vs. Moto Guzzi V9 Bobber 2020 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 645 Kubik steht die Moto Guzzi V9 Bobber mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit 853 Kubik gegenüber.

Die V9 Bobber setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 40 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine und hinten eine. Die Moto Guzzi vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Für Bodenkontakt sorgen auf der V9 Bobber Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Suzuki SV650 misst 1.435 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Moto Guzzi V9 Bobber ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 808 Millimeter.

In den Tank der SV650 passen 17 Liter Sprit. Bei der V9 Bobber sind es 15 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SV650 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.343 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Moto Guzzi V9 Bobber mit 8.202 Euro im Durchschnitt.

Von der Suzuki SV650 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Moto Guzzi V9 Bobber sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 45 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Moto Guzzi wurde derzeit 22 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki SV650 2008

Moto Guzzi V9 Bobber 2020

Suzuki SV650 2008 Moto Guzzi V9 Bobber 2020
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig Öl-Luft
Hubraum 645 ccm 853 ccm
Leistung 71 PS 55 PS
Antrieb Kette Kardan
Motorbauart V längs
Grad 90
Ventile pro Zylinder 2
Bohrung 84 mm
Hub 77 mm
U/min bei Leistung 6250 U/min
Drehmoment 62 Nm
U/min bei Drehmoment 3000 U/min
Verdichtung 10,5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Einscheiben
Zündung Digital
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Daten und Abmessungen
Radstand 1435 mm 1465 mm
Sitzhöhe von 800 mm 808 mm
Gewicht trocken 165 kg
Tankinhalt 17 l 15 l
Höchstgeschwindigkeit 195 km/h
Führerscheinklassen A A
Reifenbreite vorne 130 mm
Reifenhöhe vorne 90 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll
Länge 2185 mm
Breite 840 mm
Höhe 1160 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 199 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki SV650 2023

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Fazit von Poky vom 13.05.2023:

Moto Guzzi V9 Bobber 2018

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Fazit von vauli vom 26.05.2018:

Seit 25 Jahren ist die Suzuki SV 650 am Markt, so lange wie kein anderes Motorrad. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es eindeutig zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.

Die V9 Bobber ist ein absolut authentisches Modell - sowohl als Moto Guzzi als auch als Bobber. Denn der typische, längs verbaute V2-Motor mit den schräg nach oben ragenden Zylindern wird stolz zur Schau getragen und dominiert die minimalistische Linie, die einen Bobber nun mal ausmachen sollte. Besonders gelungen wirkt das kleine und breite Vorderrad, optisch als auch im engeren Kurvengewirr. Der Motor hebt sich mit seinen 55 PS zwar nicht allzu sehr von der V7-Reihe ab, dank des niedrigen Gewichts von nur 200 Kilo steht einer flotten Fahrweise aber nichts im Weg. Die Sitzposition entspricht ebenfalls dem Bobber-Stil - sportlich aufrecht kann man die Fahrt auf der edlen und dafür gar nicht mal so teuren Maschine genießen.

  • Letztes V2-Triebwerk der Klasse
  • einsteigerfreundliche Sitzposition
  • einfaches Handling, zeitlose Optik
  • Bremse erfordert Handkraft
  • außer ABS keine Elektronik an Bord
  • Armaturen mäßig ablesbar
  • coole Optik
  • kultivierter Motor
  • authentischer Auftritt
  • gut dosierbare Bremsen mit unauffälligem ABS
  • Traktionskontrolle
  • vergleichsweise günstig
  • ordentliche Schräglagenfreiheit
  • wartungsarmer Kardanantrieb
  • der Motor könnte etwas stärker sein

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