Suzuki SV650 2007 vs. Kawasaki Versys 1000 SE 2019
Bewertung
Suzuki SV650 2007 vs. Kawasaki Versys 1000 SE 2019 - Vergleich im Überblick
Der Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 645 Kubik steht die Kawasaki Versys 1000 SE mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.043 Kubik gegenüber.
Die Versys 1000 SE setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine und hinten eine. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der Versys 1000 SE Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Suzuki SV650 misst 1.435 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist von Radachse zu Radachse 1.520 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 840 Millimeter.
In den Tank der SV650 passen 17 Liter Sprit. Bei der Versys 1000 SE sind es 21 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SV650 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.352 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Kawasaki Versys 1000 SE mit 12.881 Euro im Durchschnitt.
Von der Suzuki SV650 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Versys 1000 SE sind derzeit 8 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 35 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 94 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki SV650 2007 |
Kawasaki Versys 1000 SE 2019 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 645 ccm | 1043 ccm |
| Leistung | 71 PS | 120 PS |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Bohrung | 77 mm | |
| Hub | 56 mm | |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | |
| Drehmoment | 102 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7500 U/min | |
| Verdichtung | 10,3 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Radstand | 1435 mm | 1520 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 840 mm |
| Gewicht trocken | 165 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 21 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 195 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Länge | 2240 mm | |
| Breite | 895 mm | |
| Höhe | 1400 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 250 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Seit 25 Jahren ist die Suzuki SV 650 am Markt, so lange wie kein anderes Motorrad. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es eindeutig zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist mehr als gerüstet für die ganz große Reise: Die vielen Features ziehen an einem Strang, denn alles Gute an der SE zielt auf Komfort und Sicherheit. Sei es das semiaktive elektronische Skyhook-Fahrwerk von Showa, das KIBS Kurven-ABS, die Kawasaki Cornering Management Funktion (KMCF), das Kurvenlicht oder das gut ablesbare TFT-Farb-Display, die Elektronik lässt keine Wünsche offen. Gepaart mit der gemütlichen Sitzposition und dem hohen, verstellbaren Windschild sind lange Etappen ein Genuss. Der Motor ist bestimmt nicht der stärkste, das Gewicht bestimmt nicht das niedrigste, aber insgesamt stellt die Versys 1000 SE ein optimales Touring-Motorrad dar.
- Letztes V2-Triebwerk der Klasse
- einsteigerfreundliche Sitzposition
- einfaches Handling, zeitlose Optik
- Bremse erfordert Handkraft
- außer ABS keine Elektronik an Bord
- Armaturen mäßig ablesbar
- Sehr komfortable Sitzposition
- kultivierter Reihen-Vierzylindermotor
- volles Elektronikpaket
- verstellbares Windschild
- herrliches elektronisch verstellbares Showa-Fahrwerk
- gut dosierbare Bremsanlage
- unverwechselbare Optik
- Windschild nicht mit einer Hand verstellbar