MV Agusta F3 675 2020 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017
Bewertung
MV Agusta F3 675 2020 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017 - Vergleich im Überblick
Der MV Agusta F3 675 mit ihrem 4-Takt 3-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 675 Kubik steht die Kawasaki Ninja ZX-6R 636 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 636 Kubik gegenüber.
Bei der F3 675 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von Sachs. Die Ninja ZX-6R 636 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der MV Agusta vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt F3 675 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja ZX-6R 636 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der MV Agusta F3 675 misst 1.380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Kawasaki Ninja ZX-6R 636 ist von Radachse zu Radachse 1.395 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
In den Tank der F3 675 passen 16,5 Liter Sprit. Bei der Ninja ZX-6R 636 sind es 17 Liter Tankvolumen.
Von der MV Agusta F3 675 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Ninja ZX-6R 636 sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die MV Agusta gibt es aktuell 4 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 86 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
MV Agusta F3 675 2020 |
Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 3 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 675 ccm | 636 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 67 mm |
| Hub | 45,9 mm | 45,1 mm |
| Leistung | 128 PS | 131 PS |
| U/min bei Leistung | 14500 U/min | 13500 U/min |
| Drehmoment | 71 Nm | 71 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10600 U/min | 11500 U/min |
| Verdichtung | 13 | 12,9 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Zündung | Digital | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Brücken, Perimeter, Strangpressprofil |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 125 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Sachs | |
| Federweg | 123 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Technologie | radial, Monoblock, Petal | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle | Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2060 mm | 2085 mm |
| Breite | 725 mm | 705 mm |
| Radstand | 1380 mm | 1395 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 830 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 173 kg | |
| Tankinhalt | 16,5 l | 17 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 251 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1115 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 192 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 194 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wenn man dieser völlig verhunzten Motorabstimmung überhaupt irgendetwas Positives abgewinnen kann, dann, dass man erfahren kann, was es in der guten alten Zeit für ein Gefühl war, ein sportliches Motorrad zu fahren. Aber ich glaube, die Zeit war gar nicht so gut.
Die Kawa kann alles gut; ob nun die Bremserei, das Umlegen in schnellen Wechselkurven, oder das Vermitteln von Sicherheit auf der Strecke - Doch die Yamaha kann alles einfach noch einen Tick besser. Wo die Kawasaki ganz klar punktet, ist der Motor! Der kleine aber feine Hubraumzuwachs von 37 ccm im Vergleich zur Yamaha bringt ein echtes Plus an Leistung! Fast 10 Nm mehr Drehmoment macht sich einfach stark bemerkbar und ist vor allem im Landstraßenbetrieb, bei geringeren Drehzahlbereichen spürbar! Die ZX-6R braucht sich jedoch keinesfalls zu verstecken, denn sie ist zum einen deutlich günstiger (was finanziellen Spielraum für Tuning bereitstellt), zum anderen stellt sie in einigen Belangen den alltagstauglichen Kompromiss dar. Die Kawasaki ist eine gutes Rennstreckenmotorrad aber wohl einfach das viel bessere Landstraßenbike.
- Sowohl ein Stadt- als auch ein Rennbike
- anspruchsvoller Sound
- problematischer Motor
- aggressive Bremsen.
- Moderne LED Beleuchtung an Bord
- Durchzugsstarker Motor im unterem und mittleren Drehzahlband dank Hubraumerweiterung
- Spürbares Leistungplus im Vergleich zur R6
- Das landstraßenfreundlichere von beiden Modellen
- Günstiger als die Yamaha
- Fahrwerk etwas "schwammig" und zu soft
- Schnelles Umlegen der Kawasaki kostet Kraft und viel Körpereinsatz
- Leider kein E-Gas - Und das spürt man auch..