Moto Guzzi V7 Special 2023 vs. KTM 390 Adventure 2022

Moto Guzzi V7 Special 2023

KTM 390 Adventure 2022

Bewertung

Moto Guzzi V7 Special 2023
VS.
KTM 390 Adventure 2022
 

Moto Guzzi V7 Special 2023 vs. KTM 390 Adventure 2022 - Vergleich im Überblick

Der Moto Guzzi V7 Special mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 853 Kubik steht die KTM 390 Adventure mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der V7 Special von 73 Newtonmeter bei 5.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 37 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der 390 Adventure.

Bei der V7 Special federt vorne eine Telegabel konventionell mit 40 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine. Die 390 Adventure setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt V7 Special auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 18 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Adventure Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 130/80-17 hinten.

Der Radstand der Moto Guzzi V7 Special misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die KTM 390 Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.430 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 830 bis 855 Millimeter.

In den Tank der V7 Special passen 21 Liter Sprit. Bei der 390 Adventure sind es 14,5 Liter Tankvolumen.

Von der Moto Guzzi V7 Special gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Adventure sind derzeit 25 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Moto Guzzi gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 16 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Moto Guzzi V7 Special 2023

KTM 390 Adventure 2022

Moto Guzzi V7 Special 2023 KTM 390 Adventure 2022
Motor und Antrieb
Motorbauart V längs
Grad 90
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 2
Kühlung Luft flüssig
Schmierung Frischöl Druckumlauf
Hubraum 853 ccm 373,2 ccm
Bohrung 84 mm 89 mm
Hub 77 mm 60 mm
Leistung 65 PS 44 PS
U/min bei Leistung 6800 U/min 9000 U/min
Drehmoment 73 Nm 37 Nm
U/min bei Drehmoment 5000 U/min 7000 U/min
Verdichtung 10,5 12,6
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Einscheiben, Trocken Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital
Antrieb Kardan Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Doppelschleife Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 63,5 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 40 mm 43 mm
Marke WP
Federweg 170 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Stereo-Federbeine Monofederbein
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Aufnahme direkt
Marke WP
Federweg 177 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 260 mm 230 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Traktionskontrolle ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 100 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 18 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 130 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2165 mm
Breite 800 mm
Höhe 1100 mm
Radstand 1450 mm 1430 mm
Sitzhöhe von 780 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit 223 kg
Tankinhalt 21 l 14,5 l
Höchstgeschwindigkeit 175 km/h
Führerscheinklassen A A2
Reichweite 428 km 430 km
CO²-Ausstoß kombiniert 119 g/km 78 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,9 l/100km 3,37 l/100km
Sitzhöhe bis 855 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 158 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 172 kg
Standgeräusch 84 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

Moto Guzzi V7 Special 2021

Neuer Motor, alte Schule - Moto Guzzi V7 Special 850 Test 2021

Fazit von Gregor vom 15.05.2021:

KTM 390 Adventure 2022

Die KTM Adventure-Reihe: 5 Reiseenduros 2022 im Test

Fazit von Poky vom 17.07.2022:

Die Moto Guzzi V7 bleibt sich selbst auch 2021 und trotz des neuen Motors treu. Die V7 Special 850 ist mit ihren 65 PS zwar deutlich stärker als ihre Vorgängerin, bleibt aber das gleiche Genussmotorrad mit viel italienischer Emotion und einem mächtigen Batzen Coolness. Wenn man auf klassische Stilelemente und entschleunigte Fahrdynamik steht, ist die Moto Guzzi V7 als wohl eines der authentischsten Retro-Motorräder am Markt genau das richtige Bike.

Die kleine 390er-Adventurr darf als absoluter Allrounder ihrer Klasse und als echte Preis-Leistungs-Siegerin gesehen werden. Das hochwertige Elektronik-Paket sowie der kernige Einzylinder machen sie zum puren Spaßgerät, das unerfahrene On- und Offroad-Piloten keineswegs überfordert sondern unterstützt. Die sportliche, aber bequeme Sitzposition und der ordentliche Windschutz machen auch längere Touren möglich. Egal auf welchem Untergrund man sie bewegt, die 390 Adventure macht eine Menge Spaß - am meisten aber im engen Winkelwerk!

  • Herrliches Genussmotorrad
  • Neuer 850er-Motor bringt 25 % mehr Power
  • Wunderschönes Design
  • Guzzi-Tugenden unverändert
  • Entspannte Sitzposition
  • Knackiges Getriebe
  • Nicht für sportliche Heizer geeignet
  • LED-Scheinwerfer aus Standard-V7 würde dazupassen
  • kräftiger Motor
  • einstellbares Fahrwerk
  • guter Windschutz
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hochwertiges Elektronikpaket samt schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Kurven-ABS
  • optionaler Quickshifter+
  • echtes Spaßgerät auf jedem Untergrund
  • für große Piloten etwas zu kompakt

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