KTM 1190 RC8 R 2013 vs. Kawasaki Z1000 2012
Bewertung
KTM 1190 RC8 R 2013 vs. Kawasaki Z1000 2012 - Vergleich im Überblick
Der KTM 1190 RC8 R mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.195 Kubik steht die Kawasaki Z1000 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.043 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 175 PS bei 10.250 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Kawasaki mit 138 PS bei 9.600 U / min.
Das maximale Drehmoment der 1190 RC8 R von 127 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 110 Nm Drehmoment bei 7.800 Umdrehungen bei der Z1000.
Bei der 1190 RC8 R federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die Z1000 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 1190 RC8 R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z1000 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/50-17 hinten.
Der Radstand der KTM 1190 RC8 R misst 1.425 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Kawasaki Z1000 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 221 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die KTM mit 184 kg.
In den Tank der 1190 RC8 R passen 16,5 Liter Sprit. Bei der Z1000 sind es 15 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 1190 RC8 R gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z1000 sind derzeit 14 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 14 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 87 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 1190 RC8 R 2013 |
Kawasaki Z1000 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 1195 ccm | 1043 ccm |
| Bohrung | 105 mm | 77 mm |
| Hub | 69 mm | 56 mm |
| Leistung | 175 PS | 138 PS |
| U/min bei Leistung | 10250 U/min | 9600 U/min |
| Drehmoment | 127 Nm | 110 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 7800 U/min |
| Verdichtung | 13,5 | 11,8 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Kühlung | flüssig | |
| Zündung | Digital | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Aluminium |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Doppelschleife |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | |
| Aufnahme | direkt | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Semi-Schwimmsattel |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Petal |
| Marke | Brembo | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1425 mm | 1440 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 815 mm |
| Gewicht fahrbereit | 184 kg | 221 kg |
| Tankinhalt | 16,5 l | 15 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Länge | 2095 mm | |
| Breite | 805 mm | |
| Höhe | 1085 mm | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die RC8 von KTM ist mittlerweile zu einem guten Motorrad gereift. Der Reifeprozess hat nur leider etwas zu lange gedauert. Die Motorcharakteristik ist gut, das Chassis ebenso und das Motorrad lässt sich sowohl auf der Landstraße als auch auf der Rennstrecke toll bewegen.
Insgesamt ist die neue Z1000 also eine rundum geglückte Weiterentwicklung der Vorgängerin. Dass eine Traktionskontrolle fehlt ist eher ein Marketing Problem, als ein Problem der Endkunden.
- Gut abgestimmte Federelemente
- ziemlich agil
- akzeptable Bremsen
- positive Kurveneinlagen.
- Leistung könnte höher sein
- primär ausgelegt für die Landstraße.
- kräftiger Motor
- satter Sound
- eigenwilliges Design
- keine Traktionskontrolle
- nervöses Fahrwerk