Kawasaki Z900 70kW 2019 vs. Ducati Panigale V4 R 2024

Kawasaki Z900 70kW 2019

Ducati Panigale V4 R 2024

Bewertung

Kawasaki Z900 70kW 2019
VS.
Ducati Panigale V4 R 2024
 

Kawasaki Z900 70kW 2019 vs. Ducati Panigale V4 R 2024 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Z900 70kW mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 948 Kubik steht die Ducati Panigale V4 R mit ihrem 4-Takt V 4-Zylinder-Motor mit 998 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 218 PS bei 15.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Kawasaki mit 95 PS bei 8.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der Panigale V4 R von 111 Newtonmeter bei 12.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 91 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Z900 70kW.

Bei der Z900 70kW federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die Panigale V4 R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 250 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Z900 70kW auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Panigale V4 R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 200/60-17 hinten.

Der Radstand der Kawasaki Z900 70kW misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Ducati Panigale V4 R ist von Radachse zu Radachse 1.471 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 210 kg ist die Kawasaki deutlich schwerer als die Ducati mit 193,5 kg.

Bei der Panigale V4 R sind es 17 Liter Tankvolumen.

Von der Kawasaki Z900 70kW gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Panigale V4 R sind derzeit 11 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 21 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 260 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Z900 70kW 2019

Ducati Panigale V4 R 2024

Kawasaki Z900 70kW 2019 Ducati Panigale V4 R 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC Desmodromik
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 948 ccm 998 ccm
Bohrung 73,4 mm 81 mm
Hub 56 mm 48,4 mm
Leistung 95 PS 218 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 15500 U/min
Drehmoment 91,2 Nm 111,3 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 12000 U/min
Verdichtung 11,8 14
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 36 mm
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Trocken
Zündung Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Grad 90
Einspritzdüsen pro Zylinder 2
Starter Elektro
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Doppelschleife Monocoque
Lenkkopfwinkel 65 Grad 65,5 Grad
Nachlauf 105 mm 100 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 41 mm 43 mm
Federweg 120 mm 125 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke Öhlins
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Einarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Federweg 140 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke Öhlins
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 300 mm 330 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Semi-Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie Petal radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 250 mm 245 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 200 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2070 mm
Breite 820 mm
Höhe 1065 mm
Radstand 1450 mm 1471 mm
Sitzhöhe von 795 mm 850 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 210 kg 193,5 kg
Führerscheinklassen A A
Gewicht trocken (mit ABS) 172 kg
Tankinhalt 17 l
Reichweite 212 km
CO²-Ausstoß kombiniert 185 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 8 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Z900 70kW 2020

Kawasaki Z900 – 125 PS, 95 PS und 48 PS im Vergleich

Fazit von Der Horvath vom 10.12.2020:

Ducati Panigale V4 R 2026

Ducati Panigale V4 R 2026 im Test

Fazit von 1000PS.at vom 24.05.2026:

Ob man sie nun mit 70 kW, oder in nochmals gedrosselter 35 kW Version fährt: Die Kawasaki Z900 ist ihrer offenen Version ebenbürtig - nur eben mit weniger Leistung. Deshalb kann man sich auch über das großartige Fahrverhalten und das upgedatete Elektronikpaket für 2020 freuen. Gute Neuigkeiten gibt es auch vom Motor. Selbst mit 95 PS zieht die Kawa stramm an der Kette und wird für viele Saisonen Freude spenden! Ein Motorrad, mit dem man wachsen kann!

Die Ducati Panigale V4 R ist kein normales Supersport-Motorrad, sondern ein straßenzugelassenes Rennbike. Ihre größte Stärke liegt darin, dass sie trotz fast absurder Leistung nicht unkontrollierbar wirkt. Motor, Chassis, Aerodynamik, Bremsen und Elektronik greifen so präzise ineinander, dass die V4 R extrem schnell, aber erstaunlich vertrauenerweckend fahrbar bleibt. Für die Landstraße ist sie klar überdimensioniert, auf der Rennstrecke aber ein faszinierend scharfes Werkzeug.

  • Genügend Leistung - selbst mit Drossel
  • großartiges Fahrverhalten
  • gute Ausstattung
  • aggressive Optik
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Menüführung etwas anstrengend
  • fehlende Option des Quickshifters
  • brachiale Motorleistung mit bis zu 235 bzw. 239 PS in Rennkonfiguration
  • drehfreudiger 998-ccm-V4 mit echtem Racing-Charakter
  • deutlich besser fahrbar und zugänglicher als die Vorgängerin
  • starkes Chassis-Feedback und viel Vertrauen am Kurveneingang
  • extrem wirkungsvolle Brembo-Hypure-Bremsanlage
  • sehr ausgefeilte Elektronik mit DVO, Traktionskontrolle, Slide Control und Race-eCBS
  • Racing-Getriebe mit Neutral unter dem ersten Gang
  • aufwendige Aerodynamik mit Winglets und Corner Sidepods
  • hochwertige Öhlins-Fahrwerkskomponenten
  • sehr nahe an der Superbike-WM-Technik
  • für die Straße massiv überdimensioniert
  • hoher körperlicher und fahrerischer Anspruch
  • enorme Leistung ohne Elektronik potenziell einschüchternd

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