Honda VFR 1200 F 2010 vs. Yamaha FJR1300A 2009
Bewertung
Honda VFR 1200 F 2010 vs. Yamaha FJR1300A 2009 - Vergleich im Überblick
Der Honda VFR 1200 F mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 1.237 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 1 Kubik gegenüber. Die Honda bietet mit 172 PS bei 10.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Yamaha mit 143 PS bei 8.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 129 Nm Drehmoment bei 8.750 Umdrehungen bei der VFR 1200 F.
Bei der VFR 1200 F federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe Sechskolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Der Radstand der Honda VFR 1200 F misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.
In den Tank der VFR 1200 F passen 18,5 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es 25 Liter Tankvolumen.
Von der Honda VFR 1200 F gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FJR1300A sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 38 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 39 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda VFR 1200 F 2010 |
Yamaha FJR1300A 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1237 ccm | 1,298 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 79 mm |
| Hub | 60 mm | 66,2 mm |
| Leistung | 172 PS | 143 PS |
| U/min bei Leistung | 10000 U/min | 8000 U/min |
| Drehmoment | 129 Nm | 134,4 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8750 U/min | 7000 U/min |
| Verdichtung | 12 | 10,8 |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kardan | Kardan |
| Ganganzahl | 6 | 5 |
| Zylinderzahl | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Sechskolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Länge | 2250 mm | 2230 mm |
| Breite | 755 mm | 750 mm |
| Höhe | 1220 mm | |
| Radstand | 1545 mm | 1545 mm |
| Sitzhöhe von | 815 mm | 805 mm |
| Gewicht fahrbereit | 267 kg | |
| Tankinhalt | 18,5 l | 25 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Gewicht trocken | 264 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wie die anderen Honda Modelle im Test kann auch die VFR auf der Bremse überzeugen und leistet sich keine Schwächen beim Thema Sicherheit. Schade nur, dass man alle 300 Kilometer tanken muss.
Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.
- Mechanisches Doppelkupplungsgetriebe
- unvergleichliches Beschleunigungsgefühl
- sportliche Fahrweise
- ausgereifte Technik.
- Extrem hoher Triebstoffkonsum.
- sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
- sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
- hoher Langstreckenkomfort
- stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
- angenehm arbeitender Kardan
- ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige Elektronikfunktionen
- gute Bremsdosierbarkeit
- hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
- hohes Gewicht beim Rangieren
- Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
- begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
- Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
- thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar