Honda CB500F 2020 vs. Kawasaki Vulcan S 2015

Honda CB500F 2020

Kawasaki Vulcan S 2015

Bewertung

Honda CB500F 2020
VS.
Kawasaki Vulcan S 2015
 

Honda CB500F 2020 vs. Kawasaki Vulcan S 2015 - Vergleich im Überblick

Der Honda CB500F mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 471 Kubik steht die Kawasaki Vulcan S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 649 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Vulcan S von 63 Newtonmeter bei 6.600 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 43 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der CB500F.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt CB500F auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Vulcan S Reifen in den Größen 120/70-18 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Honda CB500F misst 1.410 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Kawasaki Vulcan S ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 228 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die Honda mit 191 kg.

In den Tank der CB500F passen 15,7 Liter Sprit. Bei der Vulcan S sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda CB500F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.790 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Kawasaki Vulcan S mit 7.041 Euro im Durchschnitt.

Von der Honda CB500F gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Vulcan S sind derzeit 36 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 45 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 51 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Honda CB500F 2020

Kawasaki Vulcan S 2015

Honda CB500F 2020 Kawasaki Vulcan S 2015
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 471 ccm 649 ccm
Bohrung 67 mm 83 mm
Hub 66,8 mm 60 mm
Leistung 48 PS 61 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 7500 U/min
Drehmoment 43 Nm 63 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 6600 U/min
Verdichtung 10,7 10,8
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital, Transistor Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Perimeter
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 18 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2075 mm 2310 mm
Breite 780 mm 880 mm
Höhe 1060 mm 1100 mm
Radstand 1410 mm 1575 mm
Sitzhöhe von 790 mm 705 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 191 kg 228 kg
Tankinhalt 15,7 l 14 l
Führerscheinklassen A2 A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Honda CB500F 2021

Honda CB500F 2022 Test

Fazit von Der Horvath vom 21.09.2021:

Kawasaki Vulcan S 2020

Kawasaki Vulcan S, Honda Rebel und Benelli 502 C im Vergleich

Fazit von Der Horvath vom 14.07.2020:

Honda hat das abgerundete Paket namens CB500F für 2022 deutlich verbessert. Dank besseren Bremsen und hochwertigerem Fahrwerk wurde das Fahrverhalten deutlich aufgewertet. Auf diesem Motorrad werden sich sowohl Einsteiger als auch erfahrene Piloten sehr wohl fühlen und für viele Jahre Freude haben. Einzig das Federbein kommt nicht mehr ganz mit - doch irgendwo braucht es ja noch Raum für Verbesserungen

Egal in welche Plattform Kawasaki den 650 Kubik Zweizylinder packt - das Ergebnis ist jedes mal ein leiwandes Motorrad! Auch wenn der Motor für einen Cruiser ungewöhnlich drehfreudig ist, ergibt er gepaart mit der sportlichen Fahrwerksabstimmung einen Cruiser, der sich eigentlich schon als Sport-Cruiser qualifiziert. Gebremst wird man nur durch die begrenzte Schräglagenfreiheit, was Liebhaber einer herzhaften Fußrasten-Schleiferei jedoch nicht abschrecken wird. Bei solch einem gutem Bike hoffen wir, dass Kawasaki mal nachlegt - schließlich begleitet uns die Vulcan S bereits seit 2015 beinahe unverändert.

  • volle 48 PS in der A2-Klasse
  • hochwertige Gabel
  • gute Bremsen
  • komfortable Sitzposition
  • niedrige Sitzhöhe
  • intuitives Fahrverhalten
  • Federbein schaukelt sich auf welligen Straßen auf
  • kraftvoller Motor
  • Fahrwerksabstimmung mit sportlicher Kawasaki-DNA
  • echte Cruiser-Sitzposition
  • gut leserliches Display
  • Potential im Tuning
  • Optik schon etwas in die Jahre gekommen
  • mäßiger Windschutz

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