Honda CB 1300 S 2010 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2020
Bewertung
Honda CB 1300 S 2010 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2020 - Vergleich im Überblick
Der Honda CB 1300 S mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.284 Kubik steht die Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 1.050 Kubik gegenüber. Die Triumph bietet mit 125 PS bei 9.400 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Honda mit 114 PS bei 7.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der CB 1300 S von 116 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 104 Nm Drehmoment bei 4.300 Umdrehungen bei der Tiger Sport 1050.
Die Tiger Sport 1050 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe Dreikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt CB 1300 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tiger Sport 1050 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Honda CB 1300 S misst 1.510 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist von Radachse zu Radachse 1.540 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 263 kg ist die Honda viel schwerer als die Triumph mit 235 kg.
In den Tank der CB 1300 S passen 21 Liter Sprit. Bei der Tiger Sport 1050 sind es 20 Liter Tankvolumen.
Für die Honda gibt es aktuell 9 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 18 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CB 1300 S 2010 |
Triumph Tiger Sport 1050 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1284 ccm | 1050 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 79 mm |
| Hub | 67,2 mm | 71,4 mm |
| Leistung | 114 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | 9400 U/min |
| Drehmoment | 116 Nm | 104 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 4300 U/min |
| Verdichtung | 9,6 | 12 |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Dreikolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2220 mm | 2150 mm |
| Breite | 795 mm | 835 mm |
| Höhe | 1205 mm | |
| Radstand | 1510 mm | 1540 mm |
| Sitzhöhe von | 780 mm | 830 mm |
| Gewicht fahrbereit | 263 kg | 235 kg |
| Tankinhalt | 21 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der CB 1300 kauft man ein cooles, fettes Naked Bike und erhält zusätzlich ein perfektes Tourenbike. Mit nackten Kämpfern wie Aprilia Tuono, Superduke und Co. hat die 1300er Honda außer dem nackten Motor nichts gemeinsam.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ein ausgesprochen vielseitiges Motorrad. Die Ergonomie ist im Sweet Spot zwischen sportlich und Touring und auch das Fahrwerk schafft diesen Spagat sehr gut. Der Star und Freudenspender Nr. 1 ist auf jeden Fall der druckvolle Dreizylinder-Motor, der in dieser ersten Generation der Tiger Sport ohne elektronisches Sicherheitsnetz durchaus eine erfahrene oder behutsame am Gasgriff fordert. Sie schlägt sich in allen Disziplinen sehr gut. Am meisten Federn muss sie im Touringbetrieb durch den Mangel an sämtlichen Komfort-Features lassen. Wer so etwas möchte, muss zu Tiger Sport Modellen ab dem Baujahr 2016 greifen.
- Hübsche Details
- entspannte Sitzposition
- komfortabler Windschutz
- sehr bequemer Sitz.
- Vorderansicht nicht allzu anspruchsvoll
- hohes Gewicht stört in Wechselkurven
- Mächtiger, drehmomentstarker Dreizylindermotor
- Ausgewogenes Fahrwerk
- Sportliche, doch nicht extreme Sitzposition
- schöner, nicht zu aufdringlicher Motorsound
- Sportlichkeit und Komfort gegeben
- Sauber arbeitendes Getriebe
- Verlässliche Technik
- Günstiger Anschaffungspreis im Vergleich zu späteren, besser ausgestatteten Tiger Sport Modellen
- Spartanische Ausstattung
- Windschild nicht verstellbar - Helm steht im Wind
- Recht aggressive Gasannahme und keine Traktionskontrolle sind eine stressige Kombination bei widrigen Fahrbahnbedingungen