Ducati XDiavel V4 2025 vs. Indian Scout Rogue 2023

Ducati XDiavel V4 2025

Indian Scout Rogue 2023

Bewertung

Ducati XDiavel V4 2025
VS.
Indian Scout Rogue 2023
 

Ducati XDiavel V4 2025 vs. Indian Scout Rogue 2023 - Vergleich im Überblick

Der Ducati XDiavel V4 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.158 Kubik steht die Indian Scout Rogue mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 1.133 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 168 PS bei 10.750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Indian mit 94 PS bei 8.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der XDiavel V4 von 126 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 97 Nm Drehmoment bei 5.600 Umdrehungen bei der Scout Rogue.

Bei der XDiavel V4 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die Scout Rogue setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Indian vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 298 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt XDiavel V4 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 240 / 45 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scout Rogue Reifen in den Größen 130/60-19 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Ducati XDiavel V4 misst 1.620 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter. Die Indian Scout Rogue ist von Radachse zu Radachse 1.576 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 649 Millimeter.

Mit einem Trockengewicht von 241 kg ist die Indian etwas schwerer als die Ducati mit 229 kg.

In den Tank der XDiavel V4 passen 20 Liter Sprit. Bei der Scout Rogue sind es 12,5 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Ducati XDiavel V4 2025

Indian Scout Rogue 2023

Ducati XDiavel V4 2025 Indian Scout Rogue 2023
Motor und Antrieb
Motorbauart V V
Grad 90 60
Zylinderzahl 4 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1158 ccm 1133 ccm
Bohrung 83 mm 99 mm
Hub 53,5 mm 74 mm
Leistung 168 PS 94 PS
U/min bei Leistung 10750 U/min 8000 U/min
Drehmoment 126 Nm 97 Nm
U/min bei Drehmoment 7500 U/min 5600 U/min
Verdichtung 14 10,7
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 46 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Riemen
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Monocoque
Lenkkopfwinkel 64 Grad 61 Grad
Nachlauf 112 mm 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Durchmesser 50 mm 41 mm
Federweg 120 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein Stereo-Federbeine
Marke Sachs
Federweg 145 mm 51 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 330 mm 298 mm
Kolben Vierkolben Zweikolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 265 mm 298 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 130 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 60 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 240 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 45 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 16 Zoll
Radstand 1620 mm 1576 mm
Sitzhöhe von 770 mm 649 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 229 kg 241 kg
Tankinhalt 20 l 12,5 l
Führerscheinklassen A
Reichweite 303 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 154 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,6 l/100km
Wartungsintervall 15000 km
Länge 2274 mm
Breite 995 mm
Höhe 1181 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 250 kg
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati XDiavel V4

Ducati XDiavel Testbericht 2025

Fazit von AJay vom 09.11.2025:

Indian Scout Rogue 2023

Indian Scout Rogue vs Honda CMX1100 Rebel T - Vergleichstest

Fazit von Poky vom 24.06.2023:

Die Ducati XDiavel V4 ist kein Motorrad für die Masse. Sie fordert – fahrerisch wie preislich – aber sie liefert auch. Der V4 macht unfassbaren Spaß und bietet massiv Druck, wennauch nicht in jeder Lebenslage. Das Fahrwerk ist tourentauglich, die Bremsen tadellos, die Elektronik auf höchstem Niveau. Das Fahrverhalten ist deutlich sportlicher, als man es dem Format zutrauen würde. Wer sich zwischen Musclebike und Cruiser nicht entscheiden will, bekommt hier beides – mit Ducati-DNA, aber eben auch mit Eigenheiten.

Der Schurke, der 2022 neu ins Modell-Lineup eingezogen ist, wird Cruiser-Fans der alten Schule glücklich machen. Ein Bike mit potentem Motor und ohne viel Tam Tam. Den coolen minimalistischen Look erkauft man sich jedoch mit kleinen funktionellen Einschränkungen, an denen sich echte Enthusiasten aber nicht stören werden.

  • Kraftvoller V4-Motor mit hoher Drehfreude und sportlicher Charakteristik
  • Hohe Schräglagenfreiheit trotz entspannter Sitzposition
  • Überraschend agiles Handling für einen Cruiser dieser Größe
  • Komfortable Fahrwerksabstimmung
  • Hochwertige Bremsanlage
  • Vollständiges Elektronikpaket
  • Gute Ergonomie
  • Mächtiger Auftritt
  • Großes, klar lesbares 6,9-Zoll-TFT-Display mit sinnvoller Menüführung
  • Überraschend langstreckentauglich
  • erfordert aktives Schalten
  • Realverbrauch bei sehr sportlicher Fahrweise
  • Fahrwerk nur umständlich einstellbar
  • Sichtbare Schläuche und Kabel, rechte Motorseite wirkt unaufgeräumt
  • drehfreudiger Motor
  • dezente, edle Optik
  • auf das Wesentliche reduziert
  • Schräglagenfreiheit klassentypisch eingeschränkt
  • Federbeine hinten unterdimensioniert

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