Ducati XDiavel 2020 vs. Indian Scout Sixty 2018
Bewertung
Ducati XDiavel 2020 vs. Indian Scout Sixty 2018 - Vergleich im Überblick
Der Ducati XDiavel mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.262 Kubik steht die Indian Scout Sixty mit ihrem 4-Takt Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 152 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Indian mit 78 PS bei 7.300 U / min.
Das maximale Drehmoment der XDiavel von 129 Newtonmeter bei 5.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 89 Nm Drehmoment bei 5.600 Umdrehungen bei der Scout Sixty.
Bei der XDiavel federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Indian vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt XDiavel auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 240 / 45 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scout Sixty Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.
Der Radstand der Ducati XDiavel misst 1.615 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 755 Millimeter. Die Indian Scout Sixty ist von Radachse zu Radachse 1.562 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 643 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 256 kg ist die Indian etwas schwerer als die Ducati mit 247 kg.
In den Tank der XDiavel passen 18 Liter Sprit. Bei der Scout Sixty sind es 12,5 Liter Tankvolumen.
Für die Ducati gibt es aktuell 157 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Indian wurde derzeit 17 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati XDiavel 2020 |
Indian Scout Sixty 2018 |
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Motor und Antrieb | ||
Motorbauart | V | |
Grad | 90 | |
Zylinderzahl | 2 | |
Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
Ventile pro Zylinder | 4 | |
Ventilsteuerung | Desmodromik | |
Kühlung | flüssig | flüssig |
Hubraum | 1262 ccm | 999 ccm |
Bohrung | 106 mm | 93 mm |
Hub | 71,5 mm | 73 mm |
Leistung | 152 PS | 78 PS |
U/min bei Leistung | 9500 U/min | 7300 U/min |
Drehmoment | 128,9 Nm | 89 Nm |
U/min bei Drehmoment | 5000 U/min | 5600 U/min |
Verdichtung | 13 | |
Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
Drosselklappendurchmesser | 56 mm | |
Starter | Elektro | |
Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | |
Antrieb | Riemen | Riemen |
Getriebe | Gangschaltung | |
Ganganzahl | 6 | 6 |
Chassis | ||
Rahmen | Stahl | Stahl |
Rahmenbauart | Gitterrohr | |
Lenkkopfwinkel | 60 Grad | |
Nachlauf | 130 mm | |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
Durchmesser | 50 mm | |
Federweg | 120 mm | |
Fahrwerk hinten | ||
Aufhängung | Einarmschwinge | |
Material | Aluminium | |
Federbein | Monofederbein | |
Federweg | 110 mm | |
Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Doppelscheibe | Einzelscheibe |
Durchmesser | 320 mm | |
Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
Betätigung | hydraulisch | |
Technologie | radial, Monoblock | |
Marke | Brembo | |
Bremsen hinten | ||
Bauart | Scheibe | Scheibe |
Durchmesser | 265 mm | |
Kolben | Zweikolben | Einkolben |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | ABS | |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 120 mm | 130 mm |
Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 16 Zoll |
Reifenbreite hinten | 240 mm | 150 mm |
Reifenhöhe hinten | 45 % | 80 % |
Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 16 Zoll |
Radstand | 1615 mm | 1562 mm |
Sitzhöhe von | 755 mm | 643 mm |
Gewicht trocken (mit ABS) | 220 kg | 246 kg |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 247 kg | 256 kg |
Tankinhalt | 18 l | 12,5 l |
Führerscheinklassen | A | |
Länge | 2311 mm | |
Breite | 880 mm | |
Höhe | 1207 mm | |
Ausstattung | ||
Ausstattung | LED-Scheinwerfer |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Während die Ducati Diavel vorrangig durch ihren brachialen Auftritt das Interesse weckte, können nun sowohl die XDiavel als auch die noch besser ausgestattete XDiavel S mit einer hinreißenden Optik bestechen. Motor, Bremsanlage und Fahrwerksabstimmung können und wollen ihre sportliche Seite gar nicht leugnen, zusammen mit verschiedenen Riding Modes, der verstellbaren Traktionskontrolle und sogar einer Launch Control stellt die XDiavel das Renngerät unter den Cruisern dar.
Sehr charismatischer, fescher Cruiser mit elastischem Motor und guter Hinterrad-Dämpfung.
- potenter DVT-Motor
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Fußrastenanlage
- hinreißende Optik
- kräftige Bremsen
- sensibel ansprechende Federelemente
- Motor ruckelt bei niedrigen Drehzahlen
- straffes Fahrwerk
- hoher Preis
- Urfesche Optik
- Fahrwerk mit ausreichend Federweg
- gute Chopper-Bremse
- Motor mit sehr breitem, nutzbarem Drehzahlband
- Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage