Ducati Monster 696 2010 vs. Suzuki SV650X 2018
Bewertung
Ducati Monster 696 2010 vs. Suzuki SV650X 2018 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Monster 696 mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 696 Kubik steht die Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber. Die Ducati bietet mit 80 PS bei 9.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Suzuki mit 76 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Monster 696 von 69 Newtonmeter bei 7.750 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 64 Nm Drehmoment bei 8.100 Umdrehungen bei der SV650X.
und hinten ein Monofederbein von Sachs. Die SV650X setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine und hinten eine Scheibe. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Monster 696 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 60 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV650X Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Monster 696 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter. Die Suzuki SV650X ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
In den Tank der Monster 696 passen 15 Liter Sprit. Bei der SV650X sind es 13,8 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Monster 696 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.973 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Suzuki SV650X mit 7.127 Euro im Durchschnitt.
Von der Ducati Monster 696 gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650X sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 10 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 10 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Monster 696 2010 |
Suzuki SV650X 2018 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Ventile pro Zylinder | 2 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | DOHC |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 696 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 88 mm | 81 mm |
| Hub | 57,2 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 80 PS | 76 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 69 Nm | 64 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7750 U/min | 8100 U/min |
| Verdichtung | 10,7 | |
| Motorbauart | V | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Marke | Sachs | |
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Sachs | |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Stahl | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 60 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2058 mm | 2130 mm |
| Höhe | 1060 mm | 1080 mm |
| Radstand | 1450 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 770 mm | 785 mm |
| Gewicht trocken | 161 kg | |
| Tankinhalt | 15 l | 13,8 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Breite | 760 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 197 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ducati sieht herrlich aus, hat hochwertige Komponenten, besitzt einen gut klingenden Motor, hat leider auch einen versalzenen Preis.
Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.
- Top Motor
- hochwertige Komponenten
- kerniger Ducati-Sound
- hoher Preis
- schlecht ablesbare armaturen
- agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
- einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
- angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
- gelungene Getriebeabstufung
- niedriges Gewicht
- unauffälliger Auftritt
- Auspuffoptik
- Telegabel zu weich
- keine Antihopping-Kupplung