Benelli Imperiale 400 2023 vs. Yamaha MT-03 2012
Bewertung
Benelli Imperiale 400 2023 vs. Yamaha MT-03 2012 - Vergleich im Überblick
Der Benelli Imperiale 400 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 374 Kubik steht die Yamaha MT-03 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 660 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 48 PS bei 6.250 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Benelli mit 20 PS bei 5.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der MT-03 von 56 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 29 Nm Drehmoment bei 3.500 Umdrehungen bei der Imperiale 400.
Bei der Imperiale 400 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Stereo-Federbeine. Die MT-03 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Benelli vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Imperiale 400 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 90 - 19 vorne und 130 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-03 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Benelli Imperiale 400 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die Yamaha MT-03 ist von Radachse zu Radachse 1.420 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.
In den Tank der Imperiale 400 passen 12 Liter Sprit. Bei der MT-03 sind es 15 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Benelli Imperiale 400 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 2.978 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha MT-03 mit 4.813 Euro im Durchschnitt.
Von der Benelli Imperiale 400 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-03 sind derzeit 15 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Benelli Imperiale 400 2023 |
Yamaha MT-03 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 373,5 ccm | 660 ccm |
| Bohrung | 72,7 mm | 100 mm |
| Hub | 90 mm | 84 mm |
| Leistung | 20,4 PS | 48 PS |
| U/min bei Leistung | 5500 U/min | 6250 U/min |
| Drehmoment | 29 Nm | 56,2 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 3500 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 8,5 | 10 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 5 | 5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 110 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Stereo-Federbeine | |
| Federweg | 65 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2170 mm | 2070 mm |
| Breite | 815 mm | 860 mm |
| Höhe | 1140 mm | 1115 mm |
| Radstand | 1450 mm | 1420 mm |
| Sitzhöhe von | 780 mm | 805 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 200 kg | |
| Tankinhalt | 12 l | 15 l |
| Gewicht fahrbereit | 192,4 kg | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der Imperiale 400 stellt Benelli einen würdige Kandidatin für den Anschluss an die glorreichen vergangenen Tage der italienischen Kultmarke vor. Der Ansatz ist was die Fahrdynamik betrifft, sogar etwas zu authentisch geraten. Die Rede ist dabei nicht vom Eintopf, der sich wacker schlägt und wunderbar zum Cruisen taugt. Es sind Fahrwerk und Bremssystem, die für ein Motorrad des 21. Jahrhunderts nicht mehr zeitgemäß sind. Wer sich dessen bewusst ist, kann mit der Imperiale 400 herrliche Stunden verbringen - Motorradfahren wie damals.
Die MT-03 ist und bleibt Yamahas zugänglichste und pragmatischste Hyper Naked im Segment. Sie punktet mit ihrer niedrigen Sitzhöhe, der gut dosierbaren Leistung des Zweizylinders und bietet gleichzeitig genügend Komfort für Pendler. Was ihr vielleicht an Sportlichkeit fehlt, macht sie mit ihrem hohen Komfort wieder wett und eignet sich somit perfekt für Menschen, die ein gut funktionierendes Motorrad mit brutaler Optik suchen. Zu groß sollte man jedoch nicht sein und auch nicht den Anspruch haben, mit den anderen Modellen der MT-Reihe im Winkelwerk mithalten zu können - dafür wurde sie nämlich nicht konzipiert. Das Modelljahr 2020 ist somit ein stimmiges Update, das bestimmt seine Käufer glücklich machen wird.
- hinreißende Optik
- wertige Materialien
- genug Platz für 2
- kerniger Langhuber
- Fahrwerk extrem weich
- Bremse schwach
- gut dosierbare Leistung
- niedrige Sitzhöhe
- einfach zu fahren
- niedriger Verbrauch
- ordentlich ablesbares LC-Display
- aggressive Optik
- spitzer Kniewinkel für große Personen
- weiches Fahrwerk im Vergleich zu anderen Yamaha MT-Modellen
- nicht unbedingt das emotionalste Motorrad