Alex Marquez wie sein Bruder auf Weltmeisterkurs

In der Moto3-Klasse sind Windschattenduelle entscheidender als in allen anderen Klassen darüber. Alex Marquez behielt einen kühlen Kopf und setzte sich erst in der letzten Runde an die Spitze - eine schlaue Entscheidung. Nach dem Start war aber erst einmal Danny Kent in Führung, dahinter reihten sich Niccolo Antonelli und Jack Miller ein. Nach der ersten Runde stieß Marquez nach vorne durch und duellierte sich mit Miller um den zweiten Platz, dicht gefolgt von Brad Binder und Miguel Oliveira. Zur Mitte des Rennens wirkte es so, als hätten die jungen Fahrer vergessen, dass erst die halbe Distanz vorbei ist, so aggressiv gingen die Kämpfe vonstatten. Zeitweise fuhren sie zu viert nebeneinander in die Kurven und wechselten dauernd die Positionen. In der letzten Runde waren es dann noch sechs Fahrer, die sich den Sieg ausmachen mussten, wobei Marquez offensichtlich seine Dunlop-Reifen nicht überforderte und den besten Moment erwischte, sich an die Spitze zu setzen - und schließlich auch siegte. Damit baut er seine WM-Führung auf 25 Punkte aus, der WM-Zweite Miller wurde nur Fünfter. Zweiter wurde Efren Vasquez, den letzten Podiumsplatz belegte Binder.
Alex Marquez wie sein Bruder auf Weltmeisterkurs
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eingetragen am: 13.10.2014