Brixton Crossfire 500 und 500 X 2020

Das neue Spitzenmodell der Österreicher ist da!

Der erste Prototyp der Crossfire 500, also das erste Brixton-Modell in der Halbliterklasse, wurde vor etwas weniger als zwei Jahren auf der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand präsentiert. Doch anders als bei vielen anderen Studien, bei denen nur wenig vom coolen Design in der Serienversion übrig bleiben, sehen Brixton Crossfire 500 und Crossfire 500 X einfach hinreißend aus!

Besonders aufsehenerregend war bei der Studie und ist nun auch bei den Serienmodellen der einzigartige „X-Tank“, der die VPL (Visual Product Language) von Brixton Motorcycles punktgenau verkörpert. Crossfire soll nämlich das „Cross“ – also das X – im Tank herausstreichen und im gesamten Design hervorheben, während das „Fire“ im Namen für die Leidenschaft, für die Vision und das Feuer in den Herzen der Brixton-Mannschaft steht. Denn auch wenn man ein solch gelungenes Design am ehesten noch einem italienischen Designbüro zutrauen würde, stammt es doch einzig und alleine aus Österreich!

Von wegen italienisches Design – made in Austria!

Entwickelt wurde die neue Crossfire-Designlinie vom Designteam der österreichischen KSR Group, das seit 2 Jahren im eigenen KSR-Designstudio im Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf, kreativ tätig ist. Modernste Soft- und Hardware, darunter auch ein Clay-Studio mit hydraulischer 360°-Drehbühne, in dem Tonmodelle zukünftiger Modelle hergestellt und für die Verfeinerung von allen Seiten betrachtet werden können. Auch ein 3D-Printer zur schnellen Herstellung von Prototypen einzelner Designelemente kommt dort zum Einsatz.

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Die Brixton Crossfire 500-Vorserienmodelle wurden hart rangenommen

Ganz nebenbei werden zukünftig alle Fahrzeuge mit der neuen, auf das X fokussierten Designlinie den Namen „Crossfire“ erhalten und stellen dann eine eigenständige Designlinie innerhalb des Brixton-Modellprogramms dar. Herzstück der Crossfire 500 und 500 X ist ein komplett neuer, von insgesamt 20 Ingenieuren in zweijähriger Arbeit entwickelter Zweizylinder-Reihenmotor mit 486 Kubik Hubraum. Insgesamt 80.000 Entwicklungsstunden flossen in den Motor, der mit 48 PS genau das gesetzlich erlaubte Leistungsspektrum des A2-Segments ausnutzt und somit von A2-Neulingen ab 18 Jahren gefahren werden darf. In den letzten Monaten mussten die Vorserienfahrzeuge noch einmal bei über 40.000 Kilometern auf den Prüfstand und ebenso über 40.000 Testkilometern auf der Straße und auf Testgeländen ihre Standfestigkeit beweisen. Bei diesen besonders harten Testabläufen entspricht die Belastung durch einen Testkilometer einem Vielfachen der Belastung eines Alltagskilometers.

Hochwertige Ware bei den zugekauften Komponenten an der Crossfire 500

Bei den zugekauften Komponenten hat man sich für globale Top-Zulieferer entschieden. Die Reifen werden von Pirelli aus Italien beigesteuert, aus Japan kommen die verstellbaren KYB-Stoßdämpfer und hinter der Elektronik der ABS-Bremse steht die deutsche Ingenieurskunst von Bosch. Das Bremssystem selbst wird vom spanischen Hersteller J.Juan geliefert.

Die Unterschiede zwischen Brixton Crossfire 500 und Crossfire 500 X

Der Crossfire 500 zur Seite gestellt wird von Produktionsbeginn an die Crossfire 500 X, die mit gröberen Reifen, breiterem Lenker, anderem Sitz und einem in der Verlängerung des Sitzes montierten Kennzeichenhalterung einen etwas rustikaleren Look bekommen hat. Sehr gelungen ist meiner Meinung nach die Eigenständigkeit der beiden Crossfire 500-Modelle. Einerseits erkennt man schon gewisse Ähnlichkeiten mit Husqvarnas Vitpilen- und Svartpilen-Modellen, allerdings bleiben die Crossfires mit ihrem stark hervorgekehrten X am Tank erfrischend unabhängig.

Wann bekommt man die Brixton Crossfire 500 und was kostet sie?

Die ersten Crossfire-Modelle werden ab August 2020 bei den Brixton-Händlern in Europa eintrudeln. Die Preise belaufen sich auf 6499 Euro für die Crossfire 500 bzw. 6849 Euro für die Crossfire 500 X in Österreich und 5999 Euro für die Crossfire 500 bzw. 6299 Euro für die Crossfire 500 X in Deutschland, wobei die Preise hier durch die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent nochmals um knapp 200 Euro fallen werden!

Weitere Brixton-Neuheiten für 2020:

Bereits etwas früher, nämlich schon im Juli 2020, kommt ein weiteres Modell der „Crossfire“-Designlinie nämlich das Mini-Bike „Crossfire 125 XS“. Dieses Bike der A1-Klasse (ab 16 Jahren) greift die Grundidee der japanischen Mini-Bikes der 1970er-Jahre auf und übersetzt diese mit moderner X-Designlinie und zeitgenössischer Technik in die Neuzeit. Für den Frühling 2021 wird die Markteinführung der „normal großen“ Crossfire 125 avisiert, die das erste A1-Bike von Briton mit wassergekühltem Motor sein wird. Eine weitere bereits für Juli 2020 erwartete Neuheit ist die „Felsberg 125 XC“. Das gegenüber dem Standardmodell größere Vorderrad, der höher angesetzte Frontbügel und der serienmäßige Unterbodenschutz verstärken den Offroad-Look der rustikalen Felsberg, die europaweit zu den beliebtesten Brixton-Modellen zählt. Schließlich gibt es noch eine dritte Neuheit im Juli 2020: „Für Einzelgänger“ tituliert Brixton die „Rayburn 125“, die ganz im Bobber-Stil gehalten ist. Mit gefedertem Einzelsitz, einer Werkzeugtasche aus Leder, zurückhaltender dunkelblauer Zweifarb-Lackierung, aber natürlich mit der gewohnten modernen und zuverlässigen Technik ist sie ein absoluter Hingucker für Individualisten, die ihren eigenen Weg gehen oder besser gesagt fahren möchten.

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Bericht vom 10.06.2020 | 4.260 Aufrufe

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