Brixton Crossfire 500XC 2022 vs. Harley-Davidson LiveWire ELW 2021
Bewertung
Brixton Crossfire 500XC 2022 vs. Harley-Davidson LiveWire ELW 2021 - Vergleich im Überblick
Der Brixton Crossfire 500XC mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 486 Kubik steht die Harley-Davidson LiveWire ELW mit ihrem Elektro Motor gegenüber.
Bei der Crossfire 500XC federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down und hinten auf ein in Zugstufe verstellbares Monofederbein. und hinten arbeitet ein Monofederbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Brixton vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und. Die Harley-Davidson vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Crossfire 500XC auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 19 vorne und 150 / 60 - 17 hinten.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 249 kg ist die Harley-Davidson massiv schwerer als die Brixton mit 195 kg.
In den Tank der Crossfire 500XC passen 13,5 Liter Sprit.
Von der Brixton Crossfire 500XC gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Harley-Davidson LiveWire ELW sind derzeit 1 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Brixton Crossfire 500XC 2022 |
Harley-Davidson LiveWire ELW 2021 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Elektro |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 486 ccm | |
| Leistung | 48 PS | 98 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | |
| Drehmoment | 43 Nm | 110 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6750 U/min | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Technologie | Big Piston | |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Stahl | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 300 mm |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 80 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Länge | 2164 mm | |
| Breite | 851 mm | |
| Höhe | 1203 mm | |
| Sitzhöhe von | 839 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 195 kg | 249 kg |
| Tankinhalt | 13,5 l | |
| Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h | |
| Reichweite | 337 km | 225 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 92 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4 l/100km | |
| Standgeräusch | 89 db | |
| Führerscheinklassen | A | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Crossfire 500 XC ist auch als Scrambler-Variante ein echtes Statement in der A2-Klasse, das sich vor der etablierten Konkurrenz nicht verstecken muss! Ihr mittlerweile ausgereifter Reihen-Zweizylinder ist zwar nach wie vor kein Leistungswunder, reicht aber locker, um das Bike in jeder Lage bei Laune zu halten. Trotz höherer Federwege und der grobstolligen Bereifung fühlt sich die Brixton Crossfire 500 XC nach wie vor auf der Straße zu Hause, im härteren Gelände ist wegen des unzureichend gedämpften Federbeins schnell Schicht im Schacht. Würde die vordere Bremse eine Spur weniger Handkraft benötigen, gäbe es in dieser Preis-/Leistungsklasse wohl gar nichts Essenzielles mehr zu bemängeln.
Die Livewire ist ein mutiger erster Schritt von Harley-Davidson. Sie fährt cool und lässig aber insgesamt auch etwas unbequem auf längeren Touren. Das träge Einlenkverhalten verzeiht man ihr, wenn man kein klassisches Nakedbike erwartet. Als flotter und nackter Cafe-Racer geht sie schon eher durch. Aber nur dann, wenn das Kaffehaus nicht zu weit weg ist.
- elastischer Motor
- hochwertige Komponenten (Fahrwerk, Bremse und Bereifung)
- komfortable Sitzposition
- straffes, einstellbares Fahrwerk
- sehr agiles Handling
- einstellbarer Brems- und Kupplungshebel
- grandioses Design mit viel Liebe zum Detail
- Vorderradbremse erfordert viel Handkraft
- Federbein schlecht gedämpft
- billig wirkende Armaturen
- Heftige Beschleunigung
- super abgestimmter Antrieb
- hochwertige Traktionskontrolle und sportliches ABS
- hochwertige Bremsen und gutes Fahrwerk
- wartungsarmes Gesamtkonzept
- maximale Ladeleistung sollte noch erhöht werden um Ladezeit weiter zu reduzieren
- in der Praxis untauglicher Spritzschutz am Hinterrad
- Schnelladesäulen in den Alpen sind noch Mangelware
- Hohes Gewicht sorgt für Untersteuern