Indian Wrecking Crew 2019

Indian Wrecking Crew 2019

Neuzugänge verstärken Wreck Crew

Jared „Jammer“ Mees, der amtierende American Flat Track Champion, will 2019 den Titel-Hattrick auf der Indian FTR750 einfahren. Brad „The Bullet“ Baker bleibt dem Team ebenfalls erhalten und übernimmt nach seiner schweren Verletzung die Rolle als Technischer Berater und Fahrer-Coach. Von seiner Erfahrung profitieren Briar und Bronson Bauman, die als Neuzugänge die Werksmannschaft Indian Wreck Crew verstärken.

2017 war der erste amerikanische Motorradhersteller nach über 60-jähriger Abstinenz in die beliebte amerikanische Rennserie zurückgekehrt, belegte auf Anhieb die ersten drei Plätze in der Fahrermeisterschaft und sicherte sich zudem den Konstrukteurstitel. In der abgelaufenen Saison vertrauten erstmals Privatfahrer auf das Sieger-Bike FTR750 und trugen zum sensationellen Erfolg der Marke bei. Jared Mees sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Titel als American Flat Track Champion, gefolgt von acht weiteren Fahrern auf einer Indian.

Kein Wunder, dass der amtierende Meister sich die größten Chancen auf den Titel-Hattrick auf der FTR750 ausrechnet. Dabei kann der „Jammer“ erneut auf die Kompetenz von Crew Chief Kenny Tolbert, Mechaniker Bubba Bently und Fahrwerksguru Jimmy Wood vertrauen. Dick Tibbits kümmert sich um körperliche Fitness, mentale Vorbereitung und optimale Ernährung aller drei Werksfahrer. Paul Langley und S&S leiten die für Briar und Bronson Bauman zuständige Mannschaft, in der Dave Zanotti als Crew Chief fungiert. Michelle DiSalvo wurde als Briars Chefmechaniker verpflichtet; wer an Bronsons FTR750 schraubt, wird noch bekanntgegeben. Indian Motorcycle Racing freut sich außerdem, dass Dean Young die Wrecking Crew als Team-Manager unterstützt.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir das nächste Kapitel in der Geschichte von Indian Motorcycle Racing wieder mit Jared und seiner Meistermannschaft in Angriff nehmen können. Gleichzeitig begrüßen wir Briar und Bronson sehr herzlich im Team. Wir sind stolz, dass sie unsere Marke auf und neben der Rennstrecke repräsentieren“, sagt Gary Gray, Vizepräsident Racing, Technology & Service bei Indian Motorcycle. „Wir haben in unserem Renn-Team einige der talentiertesten Profis der Branche an Bord und können den Start der neuen Saison kaum erwarten.“

Ein Musterprofi, der die Erfolgs-Story von Indian Motorcycle bei der Rückkehr ins Flat Track Racing mitgeschrieben hat, wechselt 2019 auf die andere Seite der Streckenbegrenzung: Brad „The Bullet“ Baker übernimmt als Technischer Berater und Fahrer-Coach eine Schlüsselrolle im Team. Es lag Indian Motorcycle Racing sehr am Herzen, Baker im Team zu behalten – der frühere AFT Champion hatte sich im Juli bei den X-Games eine schwere Rückenverletzung zugezogen. Baker steht Briar und Bronson Bauman 2019 als Mentor eng zur Seite. Er wird mit beiden Piloten die Performance auf der Rennstrecke analysieren, Rennstrategien entwerfen und sie bei der Abstimmung ihrer Bikes unterstützen. Als ehemaliger Meister der Top-Kategorie kennt Baker alle Erfolgsgeheimnisse des Flat Track Sports und nach zwei Jahren im Sattel der FTR750 besitzt er jede Menge Erfahrung mit dem Sieger-Bike der vergangenen beiden Jahre.

In der kommenden AFT-Saison wartet eine interessante Herausforderung auf das Fahrertrio der Indian Wrecking Crew: Um noch spannendere Rennverläufe zu ermöglichen, erlaubt das Reglement Fahrern mit „Production Bikes“ künftig einen Drosselklappen-Durchmesser von 40 Millimetern. Sämtliche FTR750 – ob Privat- oder Werksteam – müssen sich auf 38 Millimeter große Drosselklappen beschränken. Zur Reglementänderung für die American Flat Track Saison hat Indian Motorcycle Racing ein offizielles Statement veröffentlicht.

Statement von Indian Motorcycle Racing zu den Reglementänderungen für die American Flat Track Saison 2019

"Die Umstellung von Sonoco Supreme auf Sonoco GTX-260, einen bleifreien Kraftstoff mit niedrigerer Oktanzahl, führt zu einer Verringerung des Verdichtungsverhältnisses und hierdurch zu einer Reduzierung der Leistung. Dieser Punkt betrifft alle Teams gleichermaßen, und Indian Motorcycle ist darauf vorbereitet."

"Der zweite Punkt betrifft die erstmalige Zulassung von Serienmotoren bis 900 ccm Hubraum. Durch die Veränderung der Bohrung und des Hubs kann der Hubraum von 750 ccm auf 900 ccm vergrößert werden. Daraus resultieren breitere Drehmomentkurven und auf Wunsch höhere Spitzenleistungen, was einen wesentlichen Vorteil bedingt. Zudem dürfen bei Serienmotoren Komponenten wie Kurbelwellen, Nockenwellen, Kolben, Pleuel und Ventile ausgetauscht werden. Obwohl diese Änderung Indian Motorcycle benachteiligt, unterstützen wir sie im Rahmen der Bemühungen der AFT, Wettbewerbs-Gleichheit zu schaffen."

"Ein ernsthaftes Problem hingegen sehen wir in der dritten Regeländerung, die eine Erhöhung des Drosselklappen-Durchmessers bei Serienmotoren von 38 mm auf 40 mm ermöglicht. Indian Motorcycle Racing bleibt von dieser Regel ausgeschlossen, da es sich bei der Scout FTR750 nicht um ein straßenzugelassenes Serienmotorrad handelt. Daher führt die Regel zu einer einseitigen Benachteiligung von Indian Motorcycle und stellt eine erhebliche Beeinträchtigung dar, auf Augenhöhe mit anderen Teams zu konkurrieren. Das gilt insbesondere auf Mile-Tracks."

"Umfangreiche, von uns durchgeführte Tests haben gezeigt, dass ein 40 mm großer Drosselklappen-Durchmesser einen um 20 bis 22 Prozent höheren Luftdurchsatz ermöglicht als eine Drosselklappe mit 38 mm Querschnitt. In den Vorjahren war ein größerer Drosselklappen-Durchmesser bei hubraumstarken Motoren zulässig. Nun jedoch profitieren auch kleinere und leichtere Serienmotoren von dieser Regeländerung, die in Abmessungen und Gewicht dem Motor der FTR750 ähneln. Sie erhalten damit einen erheblichen Vorteil gegenüber größeren, schwereren Motoren und der FTR750, die von dieser Änderung nicht profitiert. Gerade auf den langen Geraden der Mile-Tracks erzielen Motoren mit einem größeren Drosselklappen-Durchmesser einen höheren Luftdurchsatz und damit mehr Leistung. Da die meisten Rennen in der kommenden Saison auf Mile-Tracks ausgetragen werden, schadet diese Änderung der Konkurrenzfähigkeit von Indian."

"Indian Motorcycle möchte hiermit allen American Flat Track Fans klar zu verstehen geben, dass diese Änderungen des Reglements ausschließlich Indian Motorcycle Racing benachteiligen. Dennoch werden wir auch die Saison 2019 mit der gleichen Entschlossenheit angehen, mit der wir in den vergangenen beiden Jahren die Meisterschaft gewonnen haben."

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Hohe Erwartungen an die FTR750

Gleichwohl sind die Erwartungen hoch, denn die Indian FTR750 erwies sich seit ihrem Debüt Anfang 2017 als ultimativer Maßstab im Flat Track Racing. Jared Mees räumte 2017 und 2018 mit insgesamt 20 Siegen die Fahrertitel ab. Neuzugang Briar Bauman gewann 2018 auf einer privat eingesetzten FTR750 den Finallauf auf der Williams Grove Half-Mile, wurde Zweiter der Peoria TT und platzierte sich weitere vier Mal unter den Top-Fünf. Bronson Bauman übernahm nach dem schweren Sturz von Brad Baker dessen Bike für die letzten sieben AFT-Rennen des Jahres. Als Zweiter auf der Williams Grove Half-Mile eroberte er seinen ersten Podestplatz in der Liga der großen Twins.

Weitere Informationen findest Du unter www.indianmotorcyle.de.

Autor

vivienwa

VIVIENWA

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Bericht vom 21.11.2018 | 1.498 Aufrufe

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