Supermoto Melk

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Schnelle Rennen beim Supermoto Intercup in Melk. Resch siegt wieder. Maxwald ist fast Meister.
Klasse S1 (offene Klasse)

Die Poleposition in der Klasse S1 hat sich Hannes Maxwald mit seinem bärenstarken Supermoto-Schlachtschiff KTM LC4 geholt. Mit mehr Kilo aber auch mehr PS konnte er Rollo Resch auf der Customspeed KTM auf Platz 2 verweisen. Beim ersten Lauf dominierte Maxwald souverän und holte sich den Sieg. Platz 2 ging an Resch vor Reiter und Kohlbacher.


Polesetter Maxwald vor Rollo Resch zum Start in der großen Klasse.
   
Ergebnis 1. Lauf S1 Profi

1. Maxwald Hannes - KTM
2. Resch Roland  - KTM
3. Reiter Willi - KTM
4. Kohlbacher Christian - Honda
5. Hochreiter Heinz - KTM

Im zweiten Lauf der Klasse S1 Profi fuhr Roland Resch ein entfesselt Rennen. Nach dem Start lag er auf Rang 5. Sein schärfster Kontrahent Maxwald lag auf Platz 3. Maxwald wurde in eine Kollision verwickelt, fiel an das Ende des Feldes zurück. Roland arbeitete sich vom 5ten auf den ersten Platz vor, dominierte die Verfolger klar und baute seinen Vorsprung aus. Mit stark nachlassenden Reifen konnte er seinen Vorsprung mit einem Fotofinish ins Ziel retten. Am Ende ging er mit einer Zehntel Sekunde Vorsprung vor Maxwald über den Zielstrich.

Roland Resch zu seinem Sieg: Bin überglücklich. Mir fällt ein Riesen Stein vom Herzen. Die heurige Saison war sehr durchwachsen. Ich wusste immer, dass ich siegen kann. Heute konnte ich es endlich beweisen. Maxwald war extrem stark. Seine Reifen waren noch sehr gut. Er konnte pro Runde 2 Sekunden gut machen. Mit meinen Reifen hätte ich ihm nicht mehr Paroli bieten können. Am Ende hatte ich einmal das Glück auf meiner Seite.

Ergebnis 2. Lauf S1 Profi

1. Resch Roland - KTM
2. Maxwald Hannes -KTM
3. Hochreiter Heinz - KTM
4. Rothbauer Andi - KTM
5. Kohlbacher Christian - Honda

   

Nicht zuletzt durch das starke Engagement von Castrol, welche viele Kunden und Gewinnspiel-Teilnehmer in den VIP Bereich holten, waren diesmal zahlreiche Zuseher an der Rennstrecke. Die fulminante Aufholjagd von Maxwald sorgte natürlich für großen Fingernägelkonsum auf der Tribüne. Großartige Vorstellung des Supermoto Sports!

Die Autogramm-Plakate von Hannes Maxwald (Photo rechts) sind im Kurs auf alle Fälle schon mal stark gestiegen. Beim Supermoto Finale in Scheffau in Tirol (8.-9. Oktober) reichen ihm ein paar Pünktchen für den Meister. Das die Saison nach seinem bösen Verletzung noch eine solch positive Wendung nimmt, hat er selbst nicht mehr geglaubt. Gratulation!


Klasse S2 (kleine Klasse)

Diesmal nicht am Start war der Tabellenführer der S2 Profis, der Schweizer Dani Müller. Diese Chance konnte Hanson Schruf mit den Plätzen 3 und 5 nutzen um die Gesamtführung zu übernehmen. Das Renngeschehen an der Spitze bestimmten aber Roland Resch und Daniel Hiemer (D). Resch führte den 1. Lauf an, bis er im Geländeteil stürzte und Hiemer die Führung erbte. Im zweiten Lauf konnte sich Resch ebenfalls rasch die Führung erkämpfen und sicherte diese vor dem jungen Hiemer, der aber die Tageswertung für sich entscheiden konnte. Ebenfalls sehr stark und erfolgreich war Rene Esterbauer mit den Platzierungen 2/3 unterwegs.

Krankheitsbedingt nicht am Start war der Honda Pilot Chris Ackerl. Er konnte das Rennen teilweise als Zuseher mitverfolgen. In den Titelkampf wird er nun wohl nicht mehr eingreifen können. Gute Besserung!

Ergebnis 1. Lauf S2 Profi

1. Hiemer Daniel GER - Yamaha
2. Esterbauer Rene AUT - KTM
3. Schruf Johann AUT - Yamaha
4. Rothbauer Andi AUT - KTM
5. Kohlbacher Christian AUT - Honda

Ergebnis 1. Lauf S2 Profi

1. Resch Roland AUT - KTM
2. Hiemer Daniel GER - Yamaha
3. Esterbauer Rene AUT - KTM
4. Reiter Willi AUT - KTM
5. Schruf Johann AUT - Yamaha

 


Hanson Schruf führt nun in der Gesamtwertung der Klasse S2 (Photo Eva Perthen)
   

Auch Andi Rothbauer (Bild rechts) hat beim Rennen in Melk wieder auf sich aufmerksam gemacht.
Andi: "Der 4.Platz in der Klasse S2 ist zwar toll, aber doch eben gerade nicht am Podium! Im 1.Lauf konnte ich Hanson Schruf nur schwer überholen und am Schluss trennte uns nur eine Hundertstel. Auch in Lauf 2 konnte ich meinen relativ schlechten Start wieder mit tollen Überholmanövern gutmachen und blieb am Ende wieder an Hanson hängen. Mit Gesamtplatz 4 bin ich trotzdem zufrieden."

Auch andere Teams wurden auf Andi schon aufmerksam. Bin schon gespannt mit welchem Motorrad er 2006 ins Rennen geht.

   
MegaMoto 2006?

In Melk bekamen die Zuseher eine kleine Kostprobe zum Thema MegaMoto. 1000ccm, 2 Zylinder, Leistung ohne Ende und Supermoto Stil auf schnellen Pisten. KTM schickte schon in Melk 5 Demo Geräte an den Start und sammelte erste Erfahrungen. BMW arbeitet fleißig an einer grimmigen HP2 Supermoto und wenn der BMW Vorstand grünes Licht gibt, sehen wir schon 2006 Supermoto High-Speed Duelle an 6 Terminen in Österreich und Deutschland. Wobei der Wachauring in Melk, das unterste Limit der Streckengröße darstellt.


So oder so ähnlich sehen die MegaMoto Racingeisen in der Saison 2006 aus.
   

Insgesamt war das Supermoto Event in Melk eine sehr gelungene Sache. Ich selbst war dieses Wochenende zum ersten Mal in Melk und war erschüttert mit welchem Speed die Supermoto Racer in die erste Kurve biegen. Für die Zuseher wurde dort einiges geboten. Den Renntermin 2006 in Melk werde ich auf keinen Fall verpassen.

Die Westösterreicher sollten auf alle Fälle das Supermoto Intercup Finale in Scheffau / Tirol nicht verpassen. Am 8./9. Oktober steigt der Showdown im Westen.

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Auch die Sanitäter in Melk vertrauen auf bestes Material.

Bericht vom 26.09.2005 | 2.114 Aufrufe

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