KTM 1290 Super Adventure R 2022 vs. BMW R 1300 GS 2025

Bewertung

KTM 1290 Super Adventure R 2022
VS.
BMW R 1300 GS 2025
 

KTM 1290 Super Adventure R 2022 vs. BMW R 1300 GS 2025 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1290 Super Adventure R mit ihrem 4-Takt 75 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.301 Kubik steht die BMW R 1300 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.300 Kubik gegenüber. Die KTM bietet mit 160 PS bei 9.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur BMW mit 145 PS bei 7.750 U / min.

Das maximale Drehmoment der R 1300 GS von 149 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 138 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der 1290 Super Adventure R.

Bei der 1290 Super Adventure R federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die R 1300 GS setzt vorne auf eine Telelever und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Die KTM 1290 Super Adventure R bietet mit 220 mm vorne und 220 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die BMW R 1300 GS mit 190 mm vorne und 200 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 267 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 285 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1290 Super Adventure R auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1300 GS Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Der Radstand der KTM 1290 Super Adventure R misst 1.577 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die BMW R 1300 GS ist von Radachse zu Radachse 1.518 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.

In den Tank der 1290 Super Adventure R passen 23 Liter Sprit. Bei der R 1300 GS sind es 19 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 1290 Super Adventure R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 13.961 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der BMW R 1300 GS mit 19.073 Euro im Durchschnitt.

Von der KTM 1290 Super Adventure R gibt es aktuell 16 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1300 GS sind derzeit 93 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 663 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 632 Mal pro Monat gesucht. Sie sind daher sehr oft gesuchte Modelle am 1000PS Marktplatz.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1290 Super Adventure R 2022

BMW R 1300 GS 2025

KTM 1290 Super Adventure R 2022 BMW R 1300 GS 2025
Motor und Antrieb
Motorbauart V Boxer
Grad 75
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig-Luft
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 1301 ccm 1300 ccm
Bohrung 108 mm 106,5 mm
Hub 71 mm 73 mm
Leistung 160 PS 145 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 7750 U/min
Drehmoment 138 Nm 149 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 13,1 13,3
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm 52 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung Doppelzündung
Antrieb Kette Kardan
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 64,7 Grad 63,8 Grad
Nachlauf 112,8 mm 112 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telelever
Marke WP
Durchmesser 48 mm
Federweg 220 mm 190 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Paralever
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Marke WP
Federweg 220 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 310 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 267 mm 285 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle ABS, Antischlupfregelung, Berganfahrhilfe, Fahrmodi, kombiniertes Bremssystem, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 17 Zoll
Radstand 1577 mm 1518 mm
Sitzhöhe von 880 mm 850 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 221 kg
Tankinhalt 23 l 19 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 403 km 395 km
CO²-Ausstoß kombiniert 134 g/km 110 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,7 l/100km 4,8 l/100km
Länge 2212 mm
Breite 1000 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 237 kg
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Akku-Leistung (Volt V) 12 V
Akku-Leistung (Amperestunden Ah) 10 Ah
Standgeräusch über 95dB nein
Ausstattung
Ausstattung Kurvenlicht, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1290 Super Adventure R 2022

Die KTM Adventure-Reihe: 5 Reiseenduros 2022 im Test

Fazit von Poky vom 17.07.2022:

BMW R 1300 GS 2026

Michelin Anakee Adventure 2 Ersteindruck auf BMW R 1300 GS

Fazit von Gregor vom 30.03.2026:

Die R Variante der 1290 Super Adventure ist eine der luxuriösesten Möglichkeiten für lange Touren, die nicht auf befestigten Straßen enden. Leistung satt steht jederzeit zur Verfügung und die Rallyeoptik lässt unmittelbar Fernweh aufkommen. Das WP-Fahrwerk nimmt es mit beinahe jedem erdenklichen Untergrund auf, ist allerdings manuell zu verstellen und auch auf den Abstandstempomaten muss man verzichten.

BMW hat die neue R 1300 GS mit viel Erfahrung und Know-how entwickelt, was sich in ihrer fortschrittlichen Technik und Vielseitigkeit zeigt. Das Modell spricht sowohl erfahrene als auch neue Fahrer an und bietet eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Komfort und modernster Ausstattung. Es ist eine gelungene Mischung aus Kompaktheit, Kraft und Luxus, die sowohl im Gelände als auch auf der Straße performt. Leider ist die erste Baureihe der neuen 1300 GS an manchen Ecken und Enden noch nicht zu 100% ausgereift, wie mehrere Rückrufaktionen als auch anfällige Bauteile zeigen.

  • Sehr sportliches, aber auch kultiviertes V2-Kraftwerk
  • trotz hohem Gewicht äußerst spielerisches Handling
  • fahraktive Sitzposition
  • gute Bremsen inklusive Kurven-ABS
  • umfangreiches Elektronik-Paket
  • übersichtliche, gut strukturierte Armaturen mit riesigem 7 Zoll-Display
  • Schaltassistent aufpreispflichtig
  • höherer Preis als bei der S trotz weniger Features
  • Kräftiger Motor mit sehr sportlichem Ansprechverhalten
  • Sehr tolle Traktion
  • Sehr stabiles Fahrverhalten - trotzdem präsentiert sich das Motorrad agil und kurvenfreudig
  • Handschützer bieten guten Windschutz
  • In minimaler Ausstattung wirkt das Motorrad kompakter und sportlicher als bisher
  • gut integrierter Radartempomat
  • verständliches Bedienkonzept
  • gut ablesbares Display
  • vielfältige Möglichkeiten zur Ergonomie Anpassung
  • Toll funktionierendes und unauffällig integriertes Notrufsystem
  • Sehr gute Balance bei unterschiedlichen Beladungszuständen
  • Nicht jede Wunschkonfiguration ist möglich - teilweise müssen unnötige Extras mit gewählt werden
  • Fahrwerk arbeitet auf einem guten Niveau - ein wirklich makelloses Ansprechverhalten wird jedoch ebensowenig geboten wie ein wirklich breiter Einstellbereich
  • Front Collision Warning (FCW) löst im rauen Alltag nervige Fehlalarme aus
  • Motorrad wirkt bei großen Piloten vor allem von hinten für eine Reiseenduro etwas zu kompakt
  • ABS System gibt bei sportlicher Fahrweise zu viel Rückmeldung in den Bremshebel
  • Anfälligkeit der Seitenverkleidungen für Kratzer im rauen Gelände und bei Nutzung mit groben Stiefeln
  • Handguards mit integrierten Blinkern nicht geländetauglich
  • Spiegel mit integrierten Totwinkel-Warner und exponierter Verkabelung ungeeignet fürs Gelände
  • Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer auf langen Strecken nur mittelmäßig - Sitzbank ist zu weich!
  • Auf langen Strecken zu Zweit ist das direkte Ansprechverhalten vom kräftigen Motor etwas anstrengend
  • Trotz des gehobenen Preisniveaus der GS lässt die Qualität mancher Bauteile, wie z.B. beim Schalthebel aus Plastik, zu wünschen übrig

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