Honda VFR 800 F 2014 vs. Moto Guzzi V100 Mandello S 2024
Bewertung
Honda VFR 800 F 2014 vs. Moto Guzzi V100 Mandello S 2024 - Vergleich im Überblick
Der Honda VFR 800 F mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 782 Kubik steht die Moto Guzzi V100 Mandello S mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit 1.042 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der V100 Mandello S von 105 Newtonmeter bei 6.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 75 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der VFR 800 F.
Die V100 Mandello S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Moto Guzzi vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 280 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt VFR 800 F auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der V100 Mandello S Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der Honda VFR 800 F misst 1.460 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 789 Millimeter. Die Moto Guzzi V100 Mandello S ist von Radachse zu Radachse 1.475 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 239 kg ist die Honda ähnlich schwer wie die Moto Guzzi mit 233 kg.
In den Tank der VFR 800 F passen 21,5 Liter Sprit. Bei der V100 Mandello S sind es 17 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda VFR 800 F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.529 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Moto Guzzi V100 Mandello S mit 16.145 Euro im Durchschnitt.
Von der Honda VFR 800 F gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Moto Guzzi V100 Mandello S sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 52 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Moto Guzzi wurde derzeit 34 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda VFR 800 F 2014 |
Moto Guzzi V100 Mandello S 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 782 ccm | 1042 ccm |
| Bohrung | 72 mm | 96 mm |
| Hub | 48 mm | 72 mm |
| Leistung | 106 PS | 115 PS |
| U/min bei Leistung | 10250 U/min | 8700 U/min |
| Drehmoment | 75 Nm | 105 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8500 U/min | 6750 U/min |
| Verdichtung | 11,8 | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kardan |
| Motorbauart | V längs | |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | Öhlins | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 130 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Einarmschwinge |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Öhlins | |
| Federweg | 130 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Durchmesser | 280 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2134 mm | |
| Breite | 748 mm | |
| Höhe | 1203 mm | |
| Radstand | 1460 mm | 1475 mm |
| Sitzhöhe von | 789 mm | 815 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 239 kg | 233 kg |
| Tankinhalt | 21,5 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | |
| Reichweite | 361 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 118 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,7 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Das Konzept passt, sowohl Leistung als auch Komfort sind auf die Sporttourer-Mittelklasse abgestimmt. Vergleiche mit der Konkurrenz anzustellen wird allerdings schwierig - die VFR800F hat nämlich kaum eine. Andere Sporttourer sind stärker, unhandlicher und wiegen ebenso mehr.
Moto Guzzi will die V100 Mandello S nicht in das Segment der Sporttourer schieben und spricht von einem tourentauglichen Roadster - und tatsächlich ist sie von der angenehmen Sitzposition und dem agilen Handling her eher ein Naked Bike, das mit seinem elektrisch verstellbaren Windschild erstaunlich viel Touring-Charakter vermittelt! Die einzigartigen Flaps merkt man wohl erst bei ganz niedrigen Temperaturen, dafür passt der Motor perfekt zum souveränen Auftritt und die Bremsen sind bravourös abgestimmt. Die S-Version verwöhnt schließlich noch mit serienmäßigem Quickshifter samt Blipper, Heizgriffen, MIA-Kommunikationssystem, Reifendruckkontrolle und dem elektronisch verstellbaren Öhlins-Fahrwerk Smart EC 2.0. Dafür knapp unter 20.000 Euro zu verlangen, mag daher nur auf den ersten Blick heftig erscheinen.
- Kräftiger Eindruck
- Optimales Fahrverhalten
- toller Sound
- angenehme Lenkerposition
- gut schützende Windschutzscheibe.
- Nix
- Souveränes V2-Triebwerk mit typischen Guzzi-Vibrations
- ausgezeichnete Brembo-Bremse
- bequeme Sitzposition
- elektrisch verstellbarer Windschild
- einzigartige Flaps für Wetterschutz der Körpermitte
- gutes Handling
- umfangreiche Serienausstattung
- elektronisches Öhlins Smart EC 2.0-Fahrwerk
- edle Optik
- Schaltassistent arbeitet nicht sauber
- hohe Hitzeentwicklung im Stadtbetrieb