Hirzinger Tour

Am Sonntag, 26. Mai 2019

Hirzinger Tour

Tourbericht zur Hirzinger-Tour vom 26.05.2019


Zu wieder einmal „unchristlicher Zeit“ (ausnahmsweise startete DIESE Tour bereits mit dem Treffen um halb 9 Uhr morgens….) und im fast schon gewohnten grauen leichten Nieselregen machten wir Tourguides Heinz und Simone uns ohne grosse Hoffnungen auf, um beim Streifeneder wie gewohnt Kaffee zu kochen, und zu schauen, wer von den Angemeldeten bei diesen Wetteraussichten überhaupt kommen würde.

Doch die gewohnt „harten Biker“ zogen bis auf EINEN, der leider krankheitsbedingt absagen musste (noch einmal GUTE Besserung an unseren „Unglücksvogel“ Torsten!) , traten ALLE Angemeldeten BRAV an… wenn auch einige mit einem unguten Blick gen wolkenverhangenem Himmel…

Nach der mehr oder weniger gleichmäßigen Aufteilung von neuen und altbewährten „Schäfchen“ auf die Tourguides (ich möchte hier noch einmal intervenieren, da meine „Adventure-Gruppe“ diesmal mit insgesamt sieben Teilnehmern recht unübersichtlich ausfiel – aber noch mal ein GROSSES Lob an alle meine Teilnehmer, wir kamen diesmal ohne größere Schwierigkeiten überall an… - mit „gleichmäßig Aufteilen auf die Guides“ wäre EIGENTLICH gemeint gewesen, dass JEDE Gruppe in etwa gleich gross sein sollte…), wobei sich auch relativ „neue“ Gesichter nach anfänglichem „Fremdeln“ und dem einen oder anderen Becher heißen Kaffees bald in bestehende Gruppen integrierten.

Allerdings muss man auch mal ein Auge zudrücken, wenn der „Expraktikant“ halt UNBEDINGT mit seiner 125er in Heinz‘ Gruppe mitfahren will, und dies dann auch in gewohnter Marnier problemlos schafft.

Hier „muss“ ich dann noch einmal unsere „artfremden“ Tourguides Peter und Manfred erwähnen, die sich bereit erklärt hatten, diesmal eine „Surprise-Tour“ anzuführen. Allerdings habe ich von dieser Gruppe wenig direkt gehört, kann also nicht explizit auf deren Abenteuer verweisen...

Doch wenn „harte Biker“ wochenlang BRAV ihre Tellerchen leer essen, hat auch der Wettergott ein Einsehen, und die Wolkendecke riss bereits hinter Geisenhausen, wohin wir

wie gewohnt auf „besser geteerten Feldwegen“ fuhren, auf.

Auch wenn hier abseits der ausgetretenen Pfade die heimische Fauna in Gestalt von getigerten und schwarzen Katzen von links und rechts „leicht“ panisch auf uns vorbeituckernde Biker reagierten, kamen wir doch recht flott und „navikonform“ vom Fleck, bis uns kurz hinter Buchbach, von wo man bekanntlich den Zaun sehen kann, der das Ende der Welt markiert, das Navi einmal wieder in einen ECHTEN Feldweg navigierte…. Da dieser Schlenker (auch wenn ALLE unsere Touren mit dem Knopf „unbefestigte Strassen vermeiden“ geplant und ausgeführt werden!) so geplant war, führte uns dieser Feldweg nach gefühlten 2 Kilometern Schlammschlacht wieder auf eine asphaltierte Strasse. Allerdings hatte ich wieder einmal mit einer kurzfristigen „Meuterei“ (die letzten vier Leute in meiner Gruppe hatten wohl eingedenk meiner allerersten Tour und der Begegnung mit renitenten Hofhunden der Mut verlassen) zu kämpfen, weswegen wir erst einmal längere Zeit auf den Rest unserer Truppe warten mussten….

Aber schon hatte uns die Zivilisation in Gestalt der Tankstelle in Gars am Inn (dieser Tankstopp war mal wieder dem geschuldet, dessen Namen ich nicht mehr nennen darf… - er fährt aber ein gelbes Motorrad) wieder.

Hier fassten wir sicherheitshalber fast alle wieder Sprit (man weiß ja NIE, wo einen eine „Adventure-Tour“ noch hinführen mag, und ob es dort noch Benzin oder öffentliche Toiletten geben mag…), und legten noch eine kleine Pause auf dem Parkplatz vor dem Kloster ein, wo wir wieder mit den anderen Gruppen zusammen trafen.

Ungezählte weitere Kurven im strahlenden Sonnenschein führten uns dann recht knapp am Simssee vorbei zum Gasthaus „zur Post“, besser bekannt als „zum Hirzinger“. Hier saßen wir im Biergarten anfangs recht alleine, weil es doch noch recht frisch war. Folgerichtig waren die Plätze in der Sonne recht beliebt, wo wir durchgefrorenen Biker uns

analog zu wechselwarmen Reptilien wieder aufwärmen ließen.

Irgendwann zwischen dem Bestellen und dem Verzehr der echt guten Fleischpflanzerl hatte Nick mal wieder eine seiner berüchtigten Geistesblitze: Er beschwatzte die Bedienung so lange, bis er in den eigentlich abgesperrten Pavillon durfte, und seinen „Kindheitstraum“ vom „Hubschraubärpiloten“ wahr machen durfte… s. Foto und Film weiter unten!

Doch glücklicherweise war seine Honda doch verlockender als der zu kleine Hubschrauber, und weiter ging es gen Fraunberg zum Café Stulberger. Kurz vor diesem Café rammte ein narrischer Toyota-Kamikaze-Fahrer um ein Haar noch unsere „Adventure-Tour“, die brav an der Baustellenampel stand, und auf grün wartete.

Davon „geschockt“, wollten wir uns mit der bekannten grossen Kuchenauswahl trösten, wurden allerdings ebenso wie Heinz, der diesmal entgegen anderslautender Gerüchte auch zum Stulberger fand, bitterlich „enttäuscht“, da es diesmal „nur“ hausgemachte Donauwellen gab.

Doch auch durch diese konnten wir uns so weit stärken, dass wir die letzten Kilometer zurück zum „Streife“ trotz Umleitung in Isen (Marktsonntag…) problemlos hinter uns brachten!

Veranstalter

Motorrad Streifeneder

Deggendorferstraße 41
Oberahrain
zur Veranstalter-Homepage
info@motorrad-streifeneder.de
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