SuperMoto Girls - Melk


Finale Supermoto 2017
im Niederösterreichischen Melk

Am vergangenen Wochenende fanden im niederösterreichischen Melk die
Finalläufe zum internationalen Grenzlandcup und auch zur österreichischen
Meisterschaft statt.
In der Klasse Einsteiger war bei diesem Lauf mit einer Starterzahl von 41
Piloten das Maximum erreicht, Nici konnte im freien wie auch im
Zeittraining keine freie Runde finden und erreichte für den ersten Lauf am
Samstag nur einen 28ten Rang.

Zum Start des ersten Wertungslaufes hieß daher die Devise voller Angriff
und vor allen Dingen im Sattel bleiben, da die Gefahr eines Sturzes durch
den hinteren Startplatz deutlich größer war.

Nicole erwischte einen super Start und ging an der 14ten Stelle in den
feuchten Offroad; Mit ihrer gelassenen Fahrweise konnte sie sich bis zum
Ende des Rennens im Mittelfeld behaupten und im Rennen 1 einen 18 Platz
einfahren.

Für Steffi lief es in Melk nicht optimal; Durch immer wiederkehrende
Probleme mit der Vorderbremse war das Motorrad in allen Trainingsläufen
im Grenzbereich unfahrbar.
In den beiden freien Trainings wie auch im Zeittraining fiel zur Mitte des
Laufes die Bremse aus wodurch keine besseren Platzierungen drin war.
Steffi konnte sich im Zeittraining, zu dem es nach nur einer Runde zu
regnen begann, nur einen neunten Startplatz sichern.

Im Lauf des Samstages konnten wir mit dem Austausch der Vorderbremse
wenigstens das Motorrad für den Renn-Sonntag optimal vorbereiten.
Im ersten Rennen des Tages waren in der Einsteigerklasse wieder alle 41
Startplätze vergeben, und Nici konnte unter regnerischen und sehr kalten
Bedingungen mit einem optimalen Start auch hier wieder einige Plätze
gutmachen und erreichte zum Rennende einen hervorragenden 16. Platz.

Für die beiden Rennen von Steffi sagte der Wetterbericht keine Änderung
voraus, und so waren von Anfang an die profilierten Regenreifen montiert.

Vom neunten Platz in der Startaufstellung konnte man keine Wunder
erwarten, und Steffi ging auch gelassen in dieses Rennen. Gleich zum Start
hatte sie großes Glück, als ein tschechischer Teilnehmer ihr seitlich ins
Motorrad fuhr, und beide nur knapp einen Sturz vermeiden konnten.
Durch diesen Rempler konnte Steffi keinen optimalen Rhythmus
mehr finden und erreichte unter den extremen Bedingungen
einen guten neunten Platz.

Bilder

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eingetragen am: 21.09.2017