News: SuperMoto Girls - GCup und SM-ÖM am Red Bull Ring


Mega Veranstaltung in Spielberg am Red Bull Ring
4.-5.6.2016 Grenzlandcup und ÖM an einem Wochenende !

Am vergangenen Wochenende fand am österreichischen
Red Bull Ring im steirischen Spielberg der zweite Lauf des
internationalen Grenzlandcups wie auch der zweite Lauf zur
österreichischen Meisterschaft auf einer Top Strecke im Fahrerlager
der Moto GP und Formel 1 Strecke statt.
Für Steffi stand natürlich der Ausbau der Führung im Grenzlandcup an
oberster Stelle, und sie konnte sich bereits im freien Training sehr gut an
die für alle Piloten neue Strecke gewöhnen.
Nicole wollte in der für Sie neuen Einsteiger-Klasse wie auch in Fridolfing
versuchen, unter die ersten 20 in der mit 34 Fahrern stark besetzten
Klasse zu kommen.

Zum Zeittraining kam Steffi dann immer besser zu Recht, und
konnte sich in der vorletzten Trainigsrunde mit einem Vorsprung
von 0,208 sec die Pole sichern, und ihre stärksten Kontrahenten,
Gerhard Hagner und Kim Adlhart auf die Plätze verweisen.
Für Nicole lief es im Zeittraining nicht so gut, da sie durch sehr viel
Verkehr auf der Strecke keine freie Runde finden konnte, und so nur den
26. Platz im Zeittraining erreichte.

Zum ersten Rennen des Tages Kam Nicole mit der sehr schnellen
Strecke immer besser zurecht, und konnte sich durch einen sehr
guten Start und harten Kämpfen in der Anfangsphase um 14 Plätze
verbessern, von denen sie jedoch bis zum Ende des Rennens
wieder einige einbüste, und zum Schluss den 20.Platz erreichte.
Für Steffi lief der erste Lauf nicht ganz optimal; Vom Start weg
kam Sie als dritte in die erste Kurve hinter Kim Adlhart, die jedoch
einen Frühstart hatte, und mit einer 30 sec. Strafe belegt wurde
sowie Gerhard Hagner, der vom dritten Startplatz den kürzeren
Weg in die Startkurve hatte. Bis zum Schluss des Rennens konnte
Steffi sich nicht an Hagner vorbei kämpfen, und erreichte einen
sehr guten zweiten Platz in diesem Lauf.

Im zweiten Rennen erwischte Nicole wieder einen sehr guten Start und
konnte sich auf einen sehr guten 10.Platz vor fahren, bevor sie auch in
diesem Lauf wieder durch die stärker motorisierten Fahrer abgefangen
wurde, und in diesem Rennen einen sehr guten 16. Platz erreichte.
Dies bedeutete auch in der Gesamtwertung Platz 16 von 34 Startern.
Im zweiten Lauf hieß es nun für Steffi, alles auf vollen Angriff zu setzten,
und vom Start weg zu versuchen, klar an die Spitze zu kommen, um den
Tagessieg zu erreichen.
Dies gelang ihr auch auf Anhieb, und sie konnte als erste in die Startkurve
einbiegen, knapp vor Kim Adlhart und Gerhard Hagner.
Diese Platzierung hielt sie bis zum Ende des Wertungslaufes, und erreichte
als Erste mit einem Vorsprung von 1,2 sec auf Kim Adlhart die Ziellinie,
dahinter auf Platz 3 mit 10,2 sec Rückstand Gerhard Hagner.

In der Tageswertung bedeute das den Sieg , und eine Verbesserung in der
Gesamtwertung gegenüber dem Zweitplatzierten Gerhard Hagner von 2
Punkten.

Am Sonntag fand nach extremen Wetterverhältnissen in der Nacht der
zweite Lauf zur österreichischen Supermoto Meisterschaft statt; Hier
hatte Steffi nach dem Sturz im ersten Lauf in Greinbach noch
theoretische Chancen, um den Titel zu kämpfen.
Zum freien Training am Morgen konnte Steffi mit einem neuen
Vorderreifen schon sehr gute Zeiten erreichen, was auch auf das
Zeittraining hoffen lies.
Steffi erwischte hier eine Top-Runde, und konnte sich mit einer Zeit von
0.54634 sec klar vor Kim Adlhart mit einem Vorsprung von fast 6/10 sec
auf den ersten Startplatz fahren.

Wie in allen vergangenen Rennen begann es auch pünktlich zum Start des
ersten Wertungslaufes zu regnen, die Piste war extrem Rutschig, und alle
Fahrer mussten mit Regenreifen an den Start gehen.
Für Steffi sollte der erste Startplatz bei diesen schwierigen Bedingungen
einen kleinen Vorteil bringen: Sie erwischte durch die feuchte Piste jedoch
einen sehr schlechten Start, und kam als zweite hinter Gerhard Hagner in
die erste Kurve.
Hagner ging jedoch etwas zu früh ans Gas, rutschte über das Hinterrad
weg, und stürzte direkt vor Steffi, der dadurch der Weg nach vorne
komplett versperrt war.
Das gesamte Feld zog an den beiden Kontrahenten vorbei, und Steffi kam
als vorletzte wieder ins Rennen.
Mit einer fulminanten Aufholjagd kämpfte sich Steffi bis auf Rang drei vor,
fuhr in diesem Regenrennen auch die schnellste Rennrunde, und stürzte
beim Versuch, den Zweitplatzierten Italiener Pellegrin zu überholen,
nachdem sie auf der nassen Strecke über das Hinterrad wegrutschte.
Mit total beschädigtem Motorrad versuchte sie noch, über die Ziellinie zu
schieben; Bei diesem Vorhaben wollte ihr jedoch ein Streckenposten unter
die Arme greifen, schob die letzten Meter das Motorrad , und Steffi wurde
darauf hin wegen Mithilfe disqualifiziert.

Zum zweiten Lauf trocknete die Strecke vollkommen ab, und wir
entschlossen uns, wieder mit Slicks anzutreten.
Wieder vom ersten Startplatz kam Steffi in diesem Turn als zweite hinter
Kim Adlhart in die erste Kurve, und konnte diesen Platz über den
gesamten Rennverlauf halten.

Im der Gesamtwertung in der ÖM liegt Steffi nun mit 40 Punkten
Rückstand auf Platz 6 , und hat nur noch theoretische Chancen, hier ganz
nach vorne zu kommen.
Das nächsten Rennen in der Staatmeisterschaft findet in zwei Wochen in
Himberg bei Wien statt, bei dem Steffi wieder versuchen wird, ganz vorne
mitzufahren.

Eingetragen am: 22.06.2016

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