Husqvarna 701 Supermoto 2018 vs. Yamaha R7 2024
Bewertung
Husqvarna 701 Supermoto 2018 vs. Yamaha R7 2024 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna 701 Supermoto mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Yamaha R7 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.
Bei der 701 Supermoto federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die R7 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt 701 Supermoto auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R7 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Husqvarna 701 Supermoto misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die Yamaha R7 ist von Radachse zu Radachse 1.395 mm lang.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 188 kg ist die Yamaha massiv schwerer als die Husqvarna mit 145 kg.
In den Tank der 701 Supermoto passen 14 Liter Sprit. Bei der R7 sind es 13 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna 701 Supermoto gibt es aktuell 32 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha R7 sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Husqvarna gibt es aktuell 622 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 71 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto 2018 |
Yamaha R7 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 690 ccm | 689 ccm |
| Bohrung | 102 mm | 80 mm |
| Hub | 84,5 mm | 68,6 mm |
| Leistung | 74 PS | 73,4 PS |
| Verdichtung | 12,6 | 11,5 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| U/min bei Leistung | 8750 U/min | |
| Drehmoment | 67 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Zündung | Transistor | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 66,3 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 130 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | WP | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 130 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | |
| Durchmesser | 298 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1480 mm | 1395 mm |
| Sitzhöhe von | 890 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 145 kg | 188 kg |
| Tankinhalt | 14 l | 13 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die 701 Supermoto ist das richtige Fahrzeug für Asphaltsurfer, die ein Motorrad als Spielzeug betrachten, ohne auf Alltagstauglichkeit verzichten zu wollen. Das ABS genügt auch sportlichen Ansprüchen, kann abgeschaltet werden, oder mittels "Dongle" aus dem Zubehör im Supermoto-Modus betrieben werden. Das Ride-by-Wire bietet drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl, die ebenfalls nur mit einem Extra während der Fahrt gewechselt werden können. Somit wären wir schon beim Wermutstropfen in der austro-schwedischen Melange: Einige Extras hätten wir gerne in der Serienausstattung gesehen. Dazu gehört auch der Aufkleber-Satz für die vielen weißen Flächen an der Verkleidung.
Wer also kein PS-Monster haben möchte und dafür aber auf leichte Handhabung und gute Rückmeldung steht, wird wohl mit der neuen R7 viel Freude haben. Sehr solide gebaut mit schönen Farbvariationen versehen, einen weich laufenden Motor und weitreichender Elektronik, wird die kleine Supersportlerin sicher viele Anhänger finden. Und der sehr moderate Einstiegspreis von € 11.499,- wir noch einiges dazu beitragen.
- elegantes Design
- starke Bremsen
- hervorragend abgestimmter Motor
- guter Sound
- alltagstauglich
- einige nützliche Extras aufpreispflichtig
- Leichtes Handling
- Gute Elektronik
- Gute Bremse
- Preis
- Sitzposition für größere Fahrer
- Schaltautomat im Teillastbereich zickig
- Wenig Leistung