KTM 690 Duke 2019 vs. Yamaha MT-07 Y-AMT 2025

KTM 690 Duke 2019

Yamaha MT-07 Y-AMT 2025

Bewertung

KTM 690 Duke 2019
VS.
Yamaha MT-07 Y-AMT 2025
 

KTM 690 Duke 2019 vs. Yamaha MT-07 Y-AMT 2025 - Vergleich im Überblick

Der KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Yamaha MT-07 Y-AMT mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 73 PS bei 8.750 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur KTM mit 73 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der 690 Duke von 70 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 67 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der MT-07 Y-AMT.

Bei der 690 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von WP. Die MT-07 Y-AMT setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Die KTM 690 Duke bietet mit 135 mm vorne und 135 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Yamaha MT-07 Y-AMT mit 130 mm vorne und 130 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt 690 Duke auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-07 Y-AMT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der KTM 690 Duke misst 1.466 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Yamaha MT-07 Y-AMT ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der 690 Duke passen 14 Liter Sprit. Bei der MT-07 Y-AMT sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 690 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.719 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha MT-07 Y-AMT mit 8.832 Euro im Durchschnitt.

Von der KTM 690 Duke gibt es aktuell 33 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-07 Y-AMT sind derzeit 16 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 122 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 67 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

KTM 690 Duke 2019

Yamaha MT-07 Y-AMT 2025

KTM 690 Duke 2019 Yamaha MT-07 Y-AMT 2025
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung Kipphebel, OHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 690 ccm 689 ccm
Bohrung 102 mm 80 mm
Leistung 73 PS 73,4 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 8750 U/min
Drehmoment 70 Nm 67 Nm
U/min bei Drehmoment 5500 U/min 6500 U/min
Starter Elektro Elektro
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Motorbauart Reihe
Ventile pro Zylinder 4
Hub 68,6 mm
Verdichtung 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Zündung Transistor
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 65,5 Grad
Nachlauf 90 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 43 mm
Federweg 135 mm 130 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Marke WP
Federweg 135 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Durchmesser 320 mm 298 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial radial
Marke Brembo
Bauart Doppelscheibe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 245 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme Ride by Wire ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1466 mm 1400 mm
Sitzhöhe von 835 mm 805 mm
Tankinhalt 14 l 14 l
Führerscheinklassen A A2, A
Länge 2085 mm
Breite 780 mm
Höhe 1105 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 183 kg
Reichweite 333 km
CO²-Ausstoß kombiniert 98 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,2 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Bedenkt man, wo die KTM Duke Familie einst begonnen hat, ist die 690 Duke ein unglaublicher Fortschritt. Der Motor ist äußerst kultiviert und gleichzeitig bärenstark für einen straßenzugelassenen Einzylinder. Trotz der vielen Technik an Bord ist sie immer noch ein sehr leichtes Motorrad und kann fast als Spielzeug (im guten Sinne) bezeichnet werden. Einzig ihre Sitzposition spaltet die Meinungen, denn aus den früheren Supermotos wurde mit der Duke 4 in 2012 ein fast schon zahmes Naked Bike mit vorderradorientierter Sitzposition. Der Vorteil: der Alltag und lange Touren sollten auf der aktuellen Duke kein Problem darstellen.

Die Yamaha MT-07 Y-AMT bleibt auch mit automatisierter Schaltung das, was sie seit Jahren auszeichnet: ein unkomplizierter, ehrlicher Allrounder. Das Y-AMT erweitert den Charakter sinnvoll, nimmt Stress aus Alltag und Einstieg, ohne den Fahrspaß zu töten. Besonders im manuellen Modus überzeugt das System mit schneller, stabiler Schaltperformance und echtem Mehrwert – sogar auf der Rennstrecke. Wer maximale Kontrolle und klassische Mechanik sucht, wird weiterhin lieber selbst kuppeln. Wer jedoch Entspannung, Sicherheit und Zugänglichkeit schätzt, findet in der MT-07 Y-AMT eine der vielseitigsten Optionen ihrer Klasse.

  • kräftiger Motor
  • alltagstauglich
  • viele technische Helferlein
  • wendig
  • laufruhig
  • für manche keine "echte" Einzylinder-Duke
  • Sehr zugängliches, leicht zu fahrendes Motorrad
  • Y-AMT nimmt Stress aus Alltag, Stadtverkehr und kritischen Situationen
  • Ideal für Einsteiger, Wiedereinsteiger und entspannte Alltagsfahrer
  • Manueller Y-AMT-Modus funktioniert wie ein präziser Finger-Quickshifter
  • Mehr Stabilität in Schräglage durch dauerhaft ruhigen linken Fuß
  • Verhindert zu frühes Runterschalten (Motorschutz, Sicherheit)
  • Charakterstarker, drehfreudiger CP2-Motor
  • Großer Zubehörmarkt, hohe Individualisierbarkeit
  • Bewährte Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit
  • Automatikmodus auf der Rennstrecke teilweise unruhig und nicht vorhersehbar
  • Keine schräglagenabhängige Schaltlogik
  • Schaltvorgänge im Automatikbetrieb mitunter ruppig
  • Sportliche Fahrer vermissen etwas Feedback vom Vorderrad
  • Für Puristen fehlt "die Würze" des klassischen Kuppelns


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