AMF Motorsportler des Jahres: Sieger 2000–2025 im Überblick
Motorsport-Highlights 2000–2025: Österreichs größte Erfolge
Von Rallye-Legenden über DTM-Champions bis zum historischen Supermoto-WM-Triumph 2025: Dieser Bericht zeigt alle AMF-Motorsportler des Jahres von 2000 bis 2025 - ihre größten Momente, Erfolge und Überraschungen in einem kompakten Rückblick.
Zwischen 2000 und 2025 spiegelt die Liste der von der Austrian Motorsport Federation (AMF) ausgezeichneten Motorsportler:innen die Vielfalt und Entwicklung des österreichischen Auto- und Motorradsports wider. Die Preisträger kommen aus nahezu allen Disziplinen: Rallye, Rundstrecke, Motocross, Enduro, Supermoto, Trial und weiteren Spezialsparten. Der folgende Bericht zeichnet die Gewinner chronologisch nach und zeigt die Entwicklung dieses prestigeträchtigen Titels.
2000–2009: Beginn eines neuen Motorsportjahrzehnts
2000 standen mit Manfred Stohl (Rallye) und Franz Zorn (Eisspeedway) zwei international erfolgreiche Athleten an der Spitze. 2001 ehrte die AMF Rallye-Ass Franz Wittmann, während im Motorradsport die Gespannfahrer Klaus Klaffenböck / Christian Parzer dominierten.
2002 wurde ausschließlich der Motorradsport ausgezeichnet - Werner Müller erhielt den Titel für seine Enduro-Erfolge.
2003 ging die Auszeichnung an Rundstreckenpilot Christian Klien, der damals auf dem Weg in die Formel 1 war. Parallel dazu bestätigte Werner Müller seine Ausnahmestellung im Enduro-Sport.
2004 ging der Titel an Motocross-Fahrer Erwin Machtlinger, bevor Manfred Stohl / Ilka Minor 2005 mit beeindruckenden Rallye-Leistungen ausgezeichnet wurden.
2006 stand im Zeichen von Rundstreckenprofi Alexander Wurz, 2007 folgten Karl Wendlinger sowie Martin Bauer (Motorradsport).
2008 holte Rallye-Weltmeisterschaftspilot Andreas Aigner den Titel, 2009 erneut Rundstrecken-Ass Alexander Wurz.
2010–2015: Wandel und neue Talente
2010 setzte sich GT-Spezialist Richard Lietz durch. 2011 wurde Martin Bauer (Rundstrecke) ausgezeichnet. 2012 ehrte die AMF Motocross- und später Dakar-Star Matthias Walkner.
Die Jahre 2013 und 2014 blieben ohne Motorsportler des Jahres.
2015 ging die Auszeichnung erneut an Matthias Walkner, diesmal im Cross-Country/Rallye.
2016–2025: Neue Generation, neue Weltmeister
2016 wurde Motocross-Talent Rene Hofer prämiert. 2017 folgte Rallye-Ikone Raimund Baumschlager, 2018 gewann Dakar-Sieger Matthias Walkner.
2019 ging der Titel an Trial-Fahrer Marco Mempör. 2020 blieb die Auszeichnung in der Hall of Fame unbesetzt.
2021 wurden zwei Athleten geehrt: - Ferdinand Habsburg (LMP2/Le Mans) - Matthias Walkner (Cross-Country Rally)
2022 folgte Bergrennfahrer Karl Schagerl, 2023 DTM-Champion Thomas Preining und Supermoto-Profi Lukas Höllbacher, 2024 dann Klaus Bachler (WEC/LMGT3) und Andreas Kofler (IDM Supersport).
2025: Triumph für das Supermoto of Nations Team
Im Jahr 2025 entschied sich die AMF eindeutig für das österreichische Supermoto of Nations Team, bestehend aus:
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Lukas Höllbacher
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Andreas Buschberger
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Bernhard Hitzenberger
Die drei Oberösterreicher errangen bei der FIM Supermoto of Nations Weltmeisterschaft in Vysoké Mýto (Tschechien) den Titel ein historischer Sieg, der für die AMF-Gremien eine einfache und klare Entscheidung darstellte, wie Generalsekretär Michael Fehlmann betonte.
Weitere Ehrungen 2025
Ehrenpreis des AMF-Präsidenten: - Richard Lietz, sechsfacher Le-Mans-Sieger und WEC-LMGT3-Team-Champion
Rookie of the Year: - Fabian Perwein, Automobilslalom-Staatsmeister Division 3
Bilanz der Motorsportsaison 2025
Die AMF meldet 77 Staatsmeister:innen und Pokalsieger:innen. Die erfolgreichsten Bundesländer:
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Oberösterreich 19 Champions
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Niederösterreich 17 Champions
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Steiermark 12 Champions
Am 17. Jänner 2026 werden im Rahmen der Austria Motorsport Awards am Red Bull Ring insgesamt 107 Preisträger:innen geehrt.
Fazit
Die mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Rückschau zeigt eindrucksvoll die Breite und Leistungsstärke des österreichischen Motorsports. Mit dem Weltmeistertitel des Supermoto of Nations Teams 2025 setzte Österreich einen neuen Höhepunkt, der diese Chronik würdig abschließt.
Bericht vom 15.12.2025 | 1.646 Aufrufe