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Das hinderte den S20 nicht daran, aus der
Vergleichsanalyse des 'MotorradTestCenter' als Sieger hervorzugehen. Der
Reifen wurde für sportliche Motorräder mit 600 bis 1300 Kubik
entwickelt. Er soll den BT-016 Pro in allen Belangen übertreffen.
Besserer Grip ohne Verkürzung der Laufleistung, exakteres und zackigeres
Einlenken, genauere Linienführung und verbesserte Nasshaftung.
Honda setzt den S20 bei seinen Speedweekends
auch auf der Rennstrecke ein und so bot sich ein direkter Vergleich beim
GoGP Event zwischen dem R10 und dem S20 an. Beim ersten Turn mit dem S20
auf der 178 PS starken Fireblade überraschte der Straßengummi mit
Stabilität und Standfestigkeit, ausreichend Feedback am Kurvenausgang
und Genauigkeit am -eingang. Mit zunehmendem Selbstvertrauen des Fahrers
und dem daraus resultierenden, steigenden Tempo traten die
Leistungsgrenzen des S20 aber stärker hervor. Zudem wärmte die Sonne
den Asphalt auf, was der Mischung zusätzlich einheizte. Plötzlich
wünscht man sich doch mehr Stabilität beim Anbremsen, ein zackigeres
Einlenkverhalten, eine genauere Linienführung und mehr Ausdauer vom S20,
sprich, man wünscht sich einfach einen Racingreifen. Der Reifen
bleibt zwar immer berechenbar und kommuniziert deutlich mit dem Fahrer,
ab einer bestimmten Rundenzeit bei sommerlichen Verhältnissen aber kommt
er einfach nicht mehr mit. |