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kot |
KTM 990 Superduke |
03.08.2011 |
Druck
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Die Superduke ist uns auch nach 6 Jahren noch Lichtjahre voraus. Abheben in den Alpen.
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KTM Superduke
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| Ein Original, nicht ganz
original. Aber beweglicher als ein Steve McQueen im
Wachsfigurenkabinett. |
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Niemand von uns Normalsterblichen hat das Recht,
eine neue Superduke zu fordern. Niemand darf es wagen, irgendeinen
möglichen Kritikpunkt der Superduke als Grundlage für ein heranzuziehen.
Niemand darf einen Misstrauensantrag stellen, ein negatives Votum
abgeben oder gar von einem Vetorecht Gebrauch machen. Niemand hat das
Recht, sie als alt zu bezeichnen. Denn im für die Gattung Motorrad
biblischen Alter von 6 Jahren und nach einem kleinen Update im Jahr 2007
– die Pubertät im Modellzyklus - stehen die Möglichkeiten der Superduke
immer noch weit über unseren Fähigkeiten. Das wird wahrscheinlich auch
in 10 Jahren nicht anders sein. |
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Wer damit nicht wheelt, sollte nie
wheelen. |
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The Mattighofen Machine hat seit ihrer Geburtsstunde kaum etwas
dazugelernt. Sie kennt nach wie vor nur den vollen Angriff,
Zurückhaltung ist ihr fremd. Sollte sich jemand einmal in die Stadt
verirren, wird er zwar nicht mehr ganz so stark vom ruppigen V2 gequält,
aber Entspannung sieht anders aus. Das kommt daher, weil die Superduke
immer nach vorne will und wenn sie ganz vorne ist, will sie noch weiter
nach vorn. Anfangs dachte ich, sie könnte das erste Motorrad sein, mit
dem man aus dem Stand einen Satz nach vorne machen, also springen, so
gierig lauert die gebückte Kanten auf dem Asphalt. Man kann es nicht,
aber wer die Superduke nicht aufs Hinterrad bringt, der sollte nie
wieder einen Wheelie probieren. Ein Hochleistungsgerät wie eine Superduke ist
anfangs überwältigend, dann atemberaubend, hoch motivierend und
schließlich desillusionierend. Denn es dauert nicht lange bis man
begreift, dass man ihr volles Potenzial nie auch nur annähernd würde
nutzen können. Der kleine Prozentsatz, den man im Stande ist, abzurufen,
reicht zwar aus, um bei jeder Ausfahrt ein Barrel mit Endorphinen,
Schweiß und Glückströpferl voll zu machen, aber mit der Superduke ist es
wie mit einer Droge: Mehr davon bedeutet auch mehr Spaß. Während Drogen
selten Sicherheitsreserven bieten, hält sie Superduke mit zwei radial
verschraubten Vierkolben-Bremszangen auf zwei 320 mm Scheiben dagegen.
Wer die hohe Kunst des Drifts beherrscht, den dürfte auch die
Zweikolbenbremszange und die 240 mm Scheibe hinten interessieren, die im
Gegensatz zu vielen Sport-motorrädern hier nicht nutzlos auf der Schwinge
steckt.
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Die Bremsen erfüllen immer noch voll
und ganz unsere Erwartungen, der schnarrende Sound ist einzigartig. |
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Wie eine Droge: Mehr bedeutet mehr
Spaß. |
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Sämtliche Komponenten haben die letzten 5 Jahre
bestens funktioniert und werden auch die kommenden 5 Jahre niemanden
enttäuschen. Nur in Sachen Geometrie und vielleicht auch Fahrkomfort
sollte man sich irgendwann Gedanken machen. Dass man auf einer Superduke
schon immer anders gesessen ist, war von Anfang an Teil des Konzepts,
doch mittlerweile wirkt die Sitzposition nicht mehr ganz up-to-date, mit
anderen, härteren Worten: Man will so nicht mehr auf einem Nakedbike
sitzen. Ich träume ja auch von einem Ferrari F40 und bin gleichzeitig
froh, dass es nur beim Träumen bleibt. Der Sitz ist wesentlich höher als
jene der Konkurrenz und vor allem wesentlich härter. Da braucht's gar
nicht die R-Version für kräftige Arschschmerzen. |
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Macht mehr Spaß als Gaudi in der
Lederhose. |
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Weiters sollte man das Design der Instrumente überdenken, nicht, weil
sie etwa schlecht ablesbar wären, sondern weil man gar nicht mehr
hinschauen mag. Mit den Spiegeln konnten wir uns ebenso wenig
anfreunden. Das sind Kleinigkeiten, die uns aber sehr glücklich machen
würden. Immer noch ein Genuss ist das Wesentliche, das Fahren. In den
Tiroler Alpen ließen wir die SDuke von der Leine. Hier sind wir uns auch
zum ersten Mal begegnet. Immer noch kann man präzise in den
Kurveneingang stechen oder das Bike anstellen. Immer noch kann man jeden
Radius spielend und nach Belieben korrigieren. Immer noch macht die
Superduke mehr Spaß als Gaudi in der Lederhose. Und immer noch kann man
es mit ihr mit jedem aufnehmen. |
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Leistung |
Gewicht |
Sitzhöhe |
| KTM Superduke |
120 PS |
205
Kilo |
850 mm |
| Triumph Speed Triple |
135 PS |
214
Kilo |
825 mm |
| Monster 1100 Evo |
100 PS |
200
Kilo |
810 mm |
| Kawa Z1000 |
138 PS |
218
Kilo |
815 mm |
| Honda CB1000R |
125 PS |
217
Kilo |
828 mm |
| Yamaha FZ1-N |
150 PS |
214
Kilo |
815 mm |
| MV Agusta Brutale |
139 PS |
215
Kilo |
830 mm |
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KTM Superduke probefahren |
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Interessante Links:
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Text: kot
Bilder: 1000PS |
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| 1000ps Data Recording |
KTM 990 Superduke |
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online seit : 204 Tagen |
gelesen: 17035 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: KTM 990 Super Duke |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 11,76 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 52,94 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: KTM 990 Superduke von
kot |
Photos: |
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Text: |
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