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Arlo |
GasGas vs. KTM |
22.06.2011 |
Druck
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Erzbergrodeo #17 steht bevor, wir zeigen euch die passende Waffe.
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KTM EXC 300 vs. GASGAS EC300
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Das Erzbergrodeo ist zum Greifen nahe. In den vergangenen 16 Ausgaben
des steirischen Rodeos hatten stets Zweitakter die Nase vorne.
Markentechnisch gesehen teilten sich lediglich zwei Hersteller diese
Siege, Lokalmatador KTM sowie die spanische Marke GasGas. Wir haben die
beiden miteinander verglichen und zeigen euch, wo die stärken der Bikes
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Es steht 12 zu 4 |
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Beide haben den Giganten Erzberg schon
mehrere Male erfolgreich bezwungen. In den letzten 16 Jahren holten sich
die Orangen 12 Siege, die Spanier hingegen nur 4. Diese 4 Siege gehen
allesamt auf das Konto des mehrfachen Stuntweltmeisters Chris Pfeiffer
und der EC 300. Die EXC 300 wurde zuletzt vom Engländer David Knight in
den Jahren 05 und 06 als erstes Bike durchs Ziel geprügelt. |
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So ähnlich die beiden Bikes anhand der technischen Daten sind, so
unterschiedlich sind sie im direkten Vergleich. Während die EnduroCross Serie von GasGas Züge aus dem Trialsport vorweist, kann die EXC ihre Herkunft aus dem MX Sport kaum abstreiten. So besitzt die KTM
den stärkeren aber auch aggressiveren Motor, was ein eindeutiger Vorteil
bei der Highspeed Jagd, dem Prolog, ist, bei dem jedes zusätzliche PS
einen höheren Topspeed und somit eine bessere Platzierung bedeutet. |
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Leistung ist (nicht) entscheidend |
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Die EC kann zwar mit der brachialen Leistung ihrer Konkurrentin nicht
mithalten, überzeugt dafür aber mir ihrer sanften Gasannahme und
perfekten Dosierbarkeit in den technisch anspruchsvollen Passagen. Ein
zusätzlicher Pluspunkt der Spanierin ist der serienmäßige
Zündkurvenschalter, mit dem zwischen zwei verschiedenen Zündkurven
gewählt werden kann. Damit lässt sich die Gas sehr einfach auf die
unterschiedlichen Streckenabschnitte und auch auf die Wetterverhältnisse
anpassen. Eines haben aber beide gemein, und zwar das irre Drehmoment im
Drehzahlkeller. Das verleiht beim Anfahren in schwierigen Passagen
massig Traktion und war in Erzberghistorie sicher mit ein Grund, warum
die großhubigen Zweitakter stets als erster die Zielflagge sahen. |
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Insgesamt 4 Jahre lang hatten die orangen Zweitakter den Vorteil des
E-Starters. Von vielen anfangs noch belächelt, setzte sich der E-Starter
dann doch auch bei den Ventillosen durch. Mit dem Modelljahr 2011 gibt
es nun auch für die EC die Option des roten Knopferls. Kräfte schonendes
Starten in allen Lagen ist somit mit beiden Modellen möglich. Nachteil
des Knopferls ist aber die Peripherie die daran hängt, und die sich mit
ca. 2-5 Kilo zu Buche schlägt.
Das Thema Gewicht ist am Erzberg ein relativ großes, denn in den
schwierigen Passagen kann jedes Kilogramm entscheidend sein. Geht man nach den
Werksangaben, sollten beide ein Trockengewicht von ca. 103 Kg haben. Da
die Bikes aber nur selten ohne Öl und Sprit unterwegs sind, haben wir
sie voll getankt gewogen. Das Ergebnis überrascht, mit
114 Kg ist die KTM um fast 5 Kg leichter als die GasGas, die mit
119 Kg fast soviel wiegt, wie arlo in seinen Glanzzeiten). Auf den ersten Blick ein klarer Vorteil für die
KTM, wir haben jedoch beide Modelle in sehr schwierigen Sektionen
getestet und konnten keinen gravierenden Unterschied feststellen.
Ein wesentlicher Punkt ist auch das Thema Fahrwerk. In der KTM EXC
arbeiten Gabel und Federbein vom hauseigenen Hersteller WP. In der
Spanierin werden Komponenten von Sachs verbaut, bei der Racing
Variante der EC hingegen schwört man auf Gold von Öhlins. Sowohl bei
GasGas als auch bei KTM trifft man an der Front auf eine 48er Up Side Down
Gabel und hier wie da gibt es über die Gabel nichts
zu meckern, beide funktionieren anstandslos und geben sich keine Blöße. |
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Interessanter wird der direkte Vergleich am Hinterrad. Bei KTM schwört
man seit vielen Jahren auf PDS, einem System, das ohne Umlenkung
auskommt. Zwar wechselten die MX Modelle von KTM im Vorjahr auf Umlenkung, bei den EXC Modellen bleibt man dem PDS allerdings treu. Für das Erzbergrodeo
soll die fehlende Umlenkung aber kein Nachteil sein. In den 1000PS Tests
hakten wir mit dem Umlenksystem der GasGas speziell bei etwas
schlampiger Fahrweise bei manchen Hindernissen ein und mussten das Bike
dann wieder zurück in die Ausgangsposition zerren. |
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Für das Erzbergrodeo zwar keine entscheidende Rolle, jedoch trotzdem
immer auch Kauf entscheidend, ist der Preis. Die neue 2012 EXC kostet
beim Händler 8.598 €, etwas billiger kommt man mit der EC 300 weg, die
8.295 € (Racing mit Öhlins Fahrwerk 8.595 €) kostet.
Sowohl die KTM als auch die GasGas sind für den unglaublich harten
Einsatz bei extrem Enduro Rennen wie dem Erzbergrodeo gerüstet. Die
GasGas wird ihre Vorteile wie die sanfte Gasannahme und die gute
Kontrollierbarkeit beim Hare Scramble ausspielen, die Vorteile der KTM
werden sich durch den stärkeren Motor im HighSpeed Race, dem Prolog
widerspiegeln. Man sollte aber beachten dass sich die im Test
herauskristallisierten Unterschiede in Grenzen halten, welche also die
bessere Waffe am Berg aus Eisen ist, ist zuletzt aber wieder eine Sache
des Geschmacks und natürlich auch des Könnens.
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Erzbergrodeo #17: Bei der diesjährigen Ausgabe wird Arlo vor Ort
berichten. Er wird mit der EC 300 beide Prolog Läufe und, wenn er
schnell genug ist, auch am RedBull Hare Scamble teilnehmen. In der
Zwischenzeit versorgt er euch mit News vom Berg aus Eisen. |
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Text: arlo
Fotos: T to the obi |
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GasGas vs. KTM |
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online seit : 246 Tagen |
gelesen: 11681 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: GAS GAS EC 300 E |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 23,53 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 23,53 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung für Bike: KTM 300 EXC |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 50,00 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 22,22 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: GasGas vs. KTM von
Arlo |
Photos: |
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