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kot |
Yamaha White Max |
25.10.2010 |
Druck
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Edel und fast schon hochmütig. Der White Max grenzt sich von der Rollermasse ab.
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Yamaha
White Max ABS
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Schon 10 Jahre auf den Straßen und noch weiß wie
eine Jungfrau. Das soll dem 'White Max' mal eine nachmachen. |
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Anfangs ließ ich mir nur einen Bart wachsen, wechselte aber bald Namen
und Wohnort und arbeitete nur noch verdeckt aus dem Untergrund. Ich bin
trotzdem aufgeflogen. Also ließ ich mir auch die Haare wachsen, wechselte das
Geschlecht und täglich meinen Aufenthaltsort. Ich floh in den Wald,
ernährte mich von Jägern und Sammlern (die italienischen Schwammerlfladerer hab' ich besonders genossen) und sendete meine
Berichte mittels Rauchzeichen ans Büro. Doch es war zwecklos, es gab
kein Entkommen. Auch heuer musste ich wieder einen Roller testen. Es
blieb nur ein Ausweg - der des geringsten Übels und Widerstands, es
blieb nur der Yamaha TMAX in der 'White' Jubiläumsedition.
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Kein Entkommen: Rollertests auch
2010 |
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Da ich nicht mehr umhin kam, mich wieder auf einen fahrenden
Bürosessel zu setzen, ließ ich mir die Haare schneiden, rasierte mich
und holte mir meine Männlichkeit zurück, die ich Angst hatte beim
Rollieren wieder zu verlieren. Ich begann mit dem Einholen erster
Informationen. 'White Max' ist keine neue Zahnpasta, schon eher was für
den Zahnarzt. Der weiße Riese kostet wohlfeile Ist also was für einen Zahnarzt, der wirklich gut verdient.
Dafür bekommt man aber mehr geboten, als in einer Stunde Rückenlage am
Ordinationsstuhl. Der flüssigkeitsgekühlte
2-Zylinder-4-Takt-DOHC-Motor mit 8 Ventilen leistet ordentliche 44 PS.
Bei einem Gewicht von 221 kg (ABS: 225 kg) sollte das für eine würdige
Beschleunigung und einen Topspeed von geschätzten 160 km/h reichen.
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Weißer Riese für Zahnärzte. |
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Das 499 Kubik große Aggregat sitzt zwischen einem elegant
geschwungenen Aluminiumrahmen, der Fahrer nicht minder stilvoll darüber.
Der White Max ersetzt den Anzug oder ergänzt ihn. Man kann dem eleganten (Be)Gleitfahrzeug einen gewissen Hang zur
stilvollen Erotik nicht absprechen. Der Blick ist verführerisch, die
Formensprache lockt mit der Hoffnung auf verborgene Schärfe im
vermeintlich gutbürgerlichen Charakter. Diese bleibt nicht unerfüllt.
Während sich der Motor im städtischen Zivildienst äußerst kultiviert
verhält, wird er bei steigender Drehzahl laut und rau und dreht die
'Gänge' bei maximaler Beschleunigung voll aus. Leider hält die Automatik
den Motor manchmal zu lange auf hoher Drehzahl, was auf den Fahrer nicht
gerade entspannend wirkt. |
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Ein Sportler bei der Fête Blanche. |
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Der White Max ist ein Sportler, zurecht gemacht für eine Fête
Blanche. Dort erscheinen auch alle äußerst elegant, und doch steckt in
jedem ein bisschen Prolet. Angeber kann man den White Max dennoch nicht
schimpfen, denn er hält, was er verspricht. Das Fahrwerk fängt ein, was
der Motor austeilt und hält das locker aus. Straff, aber nicht
unkomfortabel und bei weitem unterfordert. Da wünscht man sich schon mal
das eine oder andere Kilowatt mehr am Hinterrad, ist aber grundsätzlich
leistungstechnisch souverän ausgestattet. Keine Wünsche lassen die
Bremsen offen. Besonders bei Betätigen des linken Bremshebels verzögerte
der White Max, ja ich möchte sagen geradezu brutal. Zwei Scheiben vorne
und eine hinten mit je 267 mm Durchmesser haben jede Situation fest im
Griff. |
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Stauraum indirekt proportional zum
Motor. |
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Mit serienmäßigem ABS an Bord kann so fast nichts mehr schief gehen. Der
White Max ist schließlich in jedem Bereich überdimensional ausgestattet.
Nur in Sachen Stauraum und Tankinhalt scheint er etwas zurückgeblieben.
Meinen Integralhelm der Größe 59-60 bekam ich nur unter äußerster
Gewaltanwendung unter die Sitzbank (die dann stundenlang klemmte und
nicht aufgehen wollte). Leider verhält sich die Größe des Stauraums
indirekt proportional zur Größe des Motors. Am meisten Ladevolumen hat
man beim X-Max 125, etwas weniger beim X-Max 250 und zu wenig dann beim
T-Max. Da sind die beiden Handschuhfächer zwar eine nette Geste, aber
keine Lösung für einen zweiten Helm. Ebenso könnte der Tank noch ein
paar Liter mehr fassen, 15 Liter sind gut aber nicht hervorragend. |
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Es gab bisher keinen Roller mit einer derart luxuriösen Anmutung. Mit
Zweifarblackierung, Verkleidungsteilen in Carbon-Optik (is des echt?)
und Aluminium-Einlagen hebt er sich in fast arroganter Weise von der
Masse ab. |
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Motor |
| Bauart |
Flüssigkeitsgekühlter
2-Zylinder-4-Takt-DOHC-Motor, geregelter 3-Wege-Katalysator, 8
Ventile |
| Kühlsystem |
flüssigkeitsgekühlt
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| Hubraum (cm³) |
499 cc |
| Bohrung x Hub (mm)
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66.0 X 73.0 mm |
| Verdichtung |
11.0 : 1 |
| Leistung |
kW 32.0 kW (44 PS) bei
7.500 /min. |
| Drehmoment |
45.0 Nm bei 6.500/min.
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| Schmierung |
Trockensumpf |
| Gemischaufbereitung |
Benzineinspritzung
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| Kupplung |
Fliehkraftkupplung
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| Zündung |
Transistor |
| Starter |
Elektrisch |
| Getriebe |
stufenlose Automatik
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| Tank |
15 L |
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Fahrwerk |
| Rahmen |
Aluminiumrahmen |
| Federung vorne |
Telegabel |
| Federung hinten |
Federbein |
| Bremsanlage vorne |
2 Scheiben 267 mm Ø
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| Bremsanlage hinten |
1 Scheibe 267 mm Ø |
| Reifen vorne |
120/70-15 |
| Reifen hinten
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160/60-15 |
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Abmessungen |
| Länge (mm) |
2,195 mm |
| Breite (mm) |
775 mm |
| Höhe (mm) |
1.445 mm |
| Sitzhöhe (mm) |
800 mm |
| Radstand (mm) |
1.580 mm |
| Bodenfreiheit (mm)
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125 mm |
| Service Gewicht (kg)
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221 kg / ABS: 225 kg
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| Aktuelle Produktangebote |
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| Gebrauchte Motorräder |
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Interessante Links:
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Text:
kot
Fotos: 1000ps, Motorradonline, Yamaha |
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| 1000ps Data Recording |
Yamaha White Max |
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online seit : 579 Tagen |
gelesen: 13751 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: YAMAHA T-MAX White |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 23,53 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 35,29 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: Yamaha White Max von
kot |
Photos: |
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Text: |
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