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Trixi |
Piaggio X7 300 i.e |
12.08.2009 |
Druck
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Über die anerkannten und die neuen Talente des Piaggio X7 mit dem starken 300 ccm-Antrieb.
Piaggio X7 300i.e.
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Taxi zum Flughafen |
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Taxi zum Flughafen |
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Schnittiger Alltagsbegleiter: Die
Blautönung des Windschilds ist auch neu. |
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Ein Ausflug, ein Tages-Termin: Wien-Stuttgart-Wien. Aus-Flug im
besten Sinne des Wortes. In der Früh mit der AUA hin, am Abend mit der
Lufthansa zurück. Kommt oft vor. Das Ticket kommt per E-Post. Ich schau
drauf. Und mir fällt alles runter. Da steht: Abflugzeit: 6.45 h!
Nachtschlafende Zeit! Um fünf Uhr in der Früh schon aufgestanden sein!
Das ist aber nicht das einzige Problem. Wie kommt man da mit Öffis zum
Flughafen. Ein Taxi rufen ist zwar bequem, das kostet aber fast schon
eine halbe Miete. Nicht viel günstiger ist es, das Auto zu nehmen. Die
Parkgebühren für einen Tag reichen zumindest an eine Viertel-Miete
heran. Na, dann nehmen wir doch ein/das Motorrad. Ist aber auch blöd.
Den ganzen Tag mit dem Helm und der Ledernen in der Hand herumrennen ist
nicht abendfüllend. Zumal der Laptop und sonstiges Basis-Bürozeugs ja
auch noch mit muss. So was wie ein Topcase ist erstens nicht zur Hand
und wird zweitens nicht einmal im Traum in Betracht gezogen.
Ha! Ein Roller. Mit Stauraum unter der Sitzbank. Das ist die
Lösung. Schließlich gibt’s auf dem Flughafen in Wien-Schwechat einen
Motorrad-Parkplatz. |
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Aber: Welcher Scooter hat genügend Stauraum
unterm Sitz für Helm/Jacke/Handschuhe? Bei den meisten passt maximal ein
Jet-Kapperl und sonst gar nichts mehr rein. Da grinst mich aus dem
Piaggio-Sortiment ein Neuer an: der X7 300i.e. So ganz frisch ist der
zwar nicht, es gibt ihn ja schon länger, als 125er, 250er und 400er,
aber fürs Modelljahr 2009 wurde er in Pontedera Design- und
Technik-seitig aufpoliert, bekam außerdem jenes 278,3 ccm-Aggregat
eingepflanzt, das in der Top-Vespa für starken Vortrieb sorgt.
Na gut, dann nehmen wir doch den. Weil der, und das haben wir
vorsorglich vorher erprobt, die Hut/Jacke/Handschuh- und
Kleinzeug-Kombination locker schlucken kann. Gesagt, getan. Ein in
diesem Sommer ausnahmsweise trockener Frühmorgen im Juli macht das
Aufstehen um vier Uhr früh zwar nicht leichter, aber das Wissen, dass
auch ein eventuell auftretender Stau kein Problem sein würde, das
beruhigt. Beruhigend ist auch, dass das ausladende Windschild des X7 vor
dem Fahrtwind schützt. Denn es ist saukalt! Man könnte ja auch was
Wärmeres anziehen, aber der Wetterbericht hat ja Sommer versprochen. Und
der Tag ist noch lang, diesmal besonders, da er so früh beginnt. Was
auch wieder was hat: Selten kommt es vor, dass man in den Sonnenaufgang
fährt. Geil, wie sich die rote Scheibe am Horizont langsam höher
schiebt. Auch wenn sie durch das neuerdings bläulich getönte Windschild
ein bissl eine komische Farbe hat, stark grünlich. Immerhin sind da die
klammen Finger und die scheppernden Knie schnell vergessen. |
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Zum Glück gibt’s auf dem Wiener Flughafen einen
Motorrad-Parkplatz. Zu groß ist der aber nicht. |
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Vergessen allerdings hatte ich,
WIE der Motorradparkplatz zu erreichen ist. Unversehens habe ich mich
verfranzt und bin fast schon wieder unterwegs zur Flughafenautobahn. In
Richtung Wien. So Wind-abweisend der Windschutz auch ist: Mittelkleine
Menschen können zwischen dreierlei Schau-Modi wählen: Buckeln und durch
die leicht verzerrende Scheibe schauen. Normal sitzen und genau die
gewölbte und damit stark verzerrende Kante in Augenhöhe haben. Sich
strecken und fahrtechnisch völlig undynamisch stocksteif draufsitzen. In
irgendeinem Zwischen-Modus hatte ich wohl ein Hinweisschild übersehen.
Ich bin letztlich trotzdem auf dem richtigen Parkplatz gelandet, weil
ich – psssst! – zu einem nicht ganz legalen Umkehr-Manöver gegriffen
habe. Aber jetzt weiß ich wenigstens wo’s langgeht.
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| Staufach zur Linken, in der neuen
Generation mit einem Schnapperl versehen, dass es währen der Fahrt nicht
aufspringt. |
Eine Sitzbank, unter die wirklich ein
Vollvisierhelm passt. Und die Jacke und die Handschuhe und das Halstuch
dazu. |
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Klein ist der nicht. Deshalb gibt’s
auch viel Licht vorne – mit bläulichem Klarglas - sowie hinten. |
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Der „Rest“ des Plans ging voll
auf: X7 abstellen, alles, was ich für die weitere Reise nicht
brauche, unter die Sitzbank stopfen, zusperren und entspannt zum Gate
gehen. Der Tag in Stuttgart und Umgebung war großteils nicht ganz so
sommerlich wie angekündigt. Hätte ich genauer auf die örtliche
Wettervorhersage geachtet, hätte ich die Jacke nicht unter die Sitzbank
gestopft sondern mitgenommen. Wie auch immer: Bei der abendlichen
Landung in Wien war wirklich Sommer. Und der X7 erwartete mich. Die
17.30-Uhr-Rush-Hour auf der Tangente konnte mich nicht bekümmern, ich
pfeilte zwischen den Kolonnen vorbei, den Kollegen in ihren Blechkäfigen
fröhlich zuwinkend. Damit hat der X7 die Anforderung als Taxi zum
Flughafen besser bestanden als es ein „richtiges“ Taxi hätte erfüllen
können. |
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Als 300er hat der X7 ganze 0,1 PS
und 1,632 Nm mehr als der 250er. Das liest sich auf dem Papier eher
bescheiden. In der Praxis aber bringt das genau dort, wo der
Viertelliter-Kollege bisher ein bissl brustschwach ausgeschaut hat, eine
Menge: beim Ansprechverhalten und beim Durchzug. Weil die 22,4 PS schon
bei 7.500 Touren anstehen (250er: 20,3 PS bei 8.750 U/min) und das
Maximal-Drehmoment von 23,8 Nm bei 5.750 Touren (250er: 22,168 Nm bei
6.750 U/min). In der Top-Speed bringt’s allerdings kaum etwas, die
Tachonadel zittert sich bei vollem Gasanschlag zwar schon näher an die
150 km/h-Marke, aber das ist ein Tempo, bei dem sich der X7 nicht mehr
so recht wohl fühlt. Pilot beziehungsweise Pilotin auch nicht. Da greift
der Wind bereits recht heftig an, da setzt’s sprungartige Versetzer, und
das Fahrwerk zeigt zwar keine Ausbruchstendenzen, aber es wirkt
zunehmend schwammig. Immerhin bleibt man so innerhalb des legalen
Autobahn-Speed-Limits. Und innerhalb der Leistungsfähigkeit der
Bremsanlage. |
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Die Tankentriegelung sitzt leicht
auffindbar am rechten Lenker, gibt die Klappe zum Tankverschluss im
Keller frei. |
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| Der Hauptständer
ist Serien-Mitgift, einen Seitenständer gibt’s im Zubehör-Programm. |
Auspuff-Endtopf:
kein Styling-Highlight – wie bei dem meisten Rollern. |
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Insgesamt hat Piaggio den X7
– wie die gesamte Palette – fürs 2009er-Jahr rundherum aufgefrischt.
Dazu gehört neben der Kraftspritze auch, dass das Staufach auf der
linken Seite mit einem neuen Schließ-Mechanismus versehen wurde. Ein
neues Schnapperl garantiert jetzt, dass die Verschlussklappe nicht dann
aufgeht, wenn sie das nicht tun soll: auf holpriger Strecke, während der
Fahrt. Heikle Kleinigkeiten wie Telefone allerdings sollte man entweder
bei sich tragen oder einwickeln, die scheppern und klappern sich in der
Hartplastik-höhle sonst möglicherweise kaputt. Das aber sind
Kleinigkeiten. Keine Kleinigkeit ist, dass Piaggio mit der Farb-Mode
geht. Deshalb gibt’s den X7 auch Weiß. Wie die Flughafen-Taxis.
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Piaggio X7 300i.e.: Roller-Granturismo
mit großem Antrieb und großem Raumangebot dran und drin. Fürs City- &
Highway-Commuting, solo & zu zweit. |
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Piaggio X7 300i.e. - Technische Daten |
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| Motorbauart |
Einzylinder Viertakt,
4 V |
| Hubraum |
278,3 ccm |
| Bohrung & Hub |
75 mm x 63 mm |
| Leistung |
16,4 kW (22,4 PS) bei
7.500 U/min |
| Max. Drehmoment |
23,8 Nm bei 5.750
U/min |
| Kompression |
11:1 |
| Starter/Batterie |
Elektro |
| Getriebe |
CVT |
| Gemischaufbereitung |
elektr. Einspritzung |
| Kühlung |
Flüssigkeit |
| Rahmen / Schwinge |
Doppelschleife, Stahl |
| Federung vorne /
hinten |
Telegabel 35 mm /
Sterofederbeine |
| Federweg vo. / hi. |
90 / 90 mm |
| Bremse vo. / hi. |
Monoscheibe 260 mm /
Monoscheibe 240 mm |
| Felgen vo. / hi. |
3.5 x 14" / 3.5 x 13" |
| Bereifung vo. / hi. |
120/70 14 / 140/60 13 |
| Länge / Breite |
2.060 mm / 745 mm |
| Radstand |
1.480 mm |
| Sitzhöhe |
790 mm |
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Listenpreis 4.900,- Euro /
Einführungspreis 4.599,- Euro
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Text: Trixi Keckeis
Fotos: Piaggio/Trixi Keckeis
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| 1000ps Data Recording |
Piaggio X7 300 i.e |
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online seit : 1018 Tagen |
gelesen: 34983 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: PIAGGIO X7 300 i.e |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 20,00 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 20,00 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: Piaggio X7 300 i.e von
Trixi |
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