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Während Helme in Europa von vorne nach hinten gemessen in Größen
eingeteilt werden, misst man in Asien in der Breite. Ein Helm gleicher
Größenangabe wird daher unmöglich passen. Merkbare Unterschiede werden
je nach Zielland vor allem beim Gewicht gemacht - ein für relativ "großkopferte"
Amerikaner gebauter Helm wäre für den vergleichsweise zarten Schädel
eines Asiaten viel zu schwer.
Bei den getöteten Motorradfahrern liegt Malaysia laut Joseph Perucca
weltweit an dritter Stelle. Platz zwei geht an Nigeria, die Spitze
markiert Jamaika, wo nach Peruccas Vermutung aber jeder, der völlig
stoned neben einem Moped zu liegen kommt, in der Unfallstatistik
mitgerechnet wird.
Die Gründe für das schlechte Abschneiden Malaysias sieht Perucca in
mehreren Ursachen. Punkt eins: Keine Ausbildung, keine Ausrüstung.
Wichtig ist beim Helmkauf vor allem die exakte Passform, warnt Perucca:
"Wenn zwischen Helm und Kopf 1 cm Luft sind, macht das den Aufprall
gefährlicher". Nachdem Malaysier Helme gerne zu groß kaufen, damit sie
nicht schwitzen, investiert GIVI viel Geld in Sicherheitskampagnen.
Beispielsweise werden neben den Mautumfahrungsspuren alle 10 m Plakate
affichiert, die daran erinnern, stets das Helmband zu schließen oder die
richtige Größe zu wählen: "One size does not fit all!" |