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Viel zu kurz ist eine Woche. Viel zu schnell rückte der letzte Tag heran. Der
war für jene Strecke reserviert, um die kein einspuriger Andalusien-Reisender
herumkommt: Ronda – San Pedro – Ronda. Etwas geschrumpft trat unsere kleine
Schar nach dem Frühstück an. Von den fünf Eisen wurden nur drei ausgeritten. Die
anderen beiden blieben aufgrund rekonvaleszenter Reiter auf der Hacienda stehen,
Babsi und Wolfgang hatten auf Standby-Modus geschaltet.
An die Königsetappe tasteten wir uns heran mit einer Aufwärm-Übung: Die Kurven
auf dem Weg über Ubrique, ein Ortsname, der Andalusien-Insidern sowieso ein
Begriff ist, lockerten so richtig auf. Der eine oder andere Spanier kreuzte
unseren Weg, schließlich war ja Wochenende, und für ansässige Motorradfahrer
kennt das Eisenreiten keine Jahreszeit. Thomas und Sabine auf der FZ1 sorgten
jedenfalls dafür, dass auch große PS-Kaliber nicht uns allen – vor allem
Manfred, immer noch auf der 350er-XT – davonreiten konnten. Und nach ausgiebiger
Kaffee- und Mittagspause war es dann soweit: Ronda! |