| In der heurigen IDM Saison ist nicht nur die Markenwertung oder die
Fahrerwertung interessant. Spannend ist heuer auch der Dreikampf der
Reifenhersteller an der Spitze. Die Dominanz von Dunlop scheint gebrochen zu
sein, nun fahren Michelin und Pirelli an der Spitze mit.
1000PS
berichtete.
Beim letzten Rennwochenende konnte Pirelli wieder aufzeigen. Speziell der
Sachsenring stellt durch das einzigartige Layout höchste Anforderungen an den
Hinterreifen. Neun Linkskurven, aber nur drei Rechtskurven bringen die Reifen
jede Runde erneut an ihre Grenze. Denn auf der linken Seite steigt die
Temperatur durch die ständige Belastung auf dem Linkskurs stark an, während die
rechte Reifenflanke kaum beansprucht wird. Trotzdem kann die Single-Compound
Lösung der Pirelli Diablo Superbike und Diablo Supercorsa Reifen unter den
schwierigen Umständen perfekt arbeiten, was der Sieg von Dario Giuseppetti und
die Belegung aller Podestplätze in der Supersportklasse durch Pirelli-Fahrer
eindrucksvoll beweist. „Wir können hier am Sachsenring weiche Mischungen
verwenden, und gewährleisten dadurch eine hervorragende Performance der Reifen
während des gesamten Rennens.“, so Björn Lohmann, Racing-Manager bei
Pirelli. „Wie gut die Reifen über die Distanz funktionieren zeigen die
Rundenzeiten von Marc Moser. Er konnte sogar in der 17. Runde, also drei Runden
vor Schluss, die schnellste Rundenzeit fahren. Wir haben am Sachsenring in
beiden Supersportrennen fünf von sechs Podestplätzen geholt. Vor allem junge
Fahrer kennen Pirelli sehr gut, denn wir begleiten sie mit unseren Reifen oft
vom ersten Rennstreckenmeter an.“ ,so Lohmann weiter. |