|
Erst kürzlich kam Mandy Kainz von einem längeren Aufenthalt in Japan
zurück in die Heimat. «Wir erhalten für dieses Rennen die volle
Unterstützung vom Werk. Hill und Nakasuga konnten einige neue Teile
probieren und für das Rennen eine optimale Abstimmung austüfteln. Zu
meiner Freude war Katsu mit Abstand der schnellste Fahrer auf der
Strecke, auch Tommy hat mich mit seiner Leistung überzeugt. Für ihn war
es ja der erste Auftritt auf dieser schwierigen Strecke. Und Nori, der
dieses Mal nicht dabei war, kennt den Kurs ohnedies wie seine
Westentasche.»
Für den erfolgreichen Teammanager aus Heimschuh, der 2009 für Yamaha den
Titel in der Langstrecken-WM holen konnte, gab es neben den Testfahrten
auch zahlreiche Einladungen. So wurde der 40-jährige Steirer nicht nur
durch das werkseigene Motorradmuseum geführt, sondern auch vom
Präsidenten von «Yamaha Motorcycle Sales Japan», Minoru Kimura, und dem
Präsidenten von «Yamaha Sports Plaza» zu intensiven Gesprächen empfangen
(siehe Foto). Nach dem dritten Rang beim Bol d’Or (Frankreich) und dem
Ausfall in Doha (Katar) liegt das Monster Yamaha Austria Racing Team
nach zwei von fünf Läufen auf Platz 7 der Weltmeisterschaft.
Kainz: "Natürlich erhoffe ich mir mit meinem hochkarätigen
Fahrer-Trio ein Spitzenresultat. Sollte uns eine Top-3-Platzierung
gelingen, könnten wir auch wieder ein gehöriges Wörtchen um den WM-Titel
mitreden." |