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Die Techniker von Dunlop haben aber ihr
ganzes Knowhow abgerufen und bringen extra für das Moto2-Rennen des „Eni
Motorrad-Grand-Prix von Deutschland“ am Sachsenring kommendes Wochenende
neben einem Dual-Compund-Hintereifen eine völlig neue
Vorderreifen-Konstruktion namens „ATR14“. Das Designziel für diesen
Reifen: mit nur einer Profilmischung einige der Eigenschaften
nachzubilden, die sonst nur Dual-Compound-Reifen bieten. Entwickelt aus
den Fahrer-Feedbacks des Jahres 2011 heraus, hofft Dunlop, mit dem
asymmetrischen ATR14, der entwickelt wurde, um die Hitzeentwicklung auf
der arbeitenden linken Seite des Reifens zu bewältigen und gleichzeitig
auf der deutlich weniger belasteten rechten Seite die Temperatur zu
erhöhen, einen Großteil der Stabilität liefern zu können, die sonst nur
ein Dual-Compound-Reifen bietet. Gleichzeitig soll dem Fahrer ermöglicht
werden, sich mit dem gleichen Vertrauen wie üblich auf die Reifenflanken
zu verlassen. Es wird von Dunlop sogar in Betracht gezogen, diesen
Reifen beim australischen Grand Prix auf Phillip Island im Oktober
einzusetzen.
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