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Aufgrund der Verletzung von Fahrer Daisaku Sakai Mitte der Woche trat
das Suzuki Racing Team mit einem dezimierten Zwei-Mann-Team, bestehend
aus Vincent Philippe und Anthony Delhalle, beim Finale in Qatar an. Das
Team brachte die Suzuki GSX-R1000 beim 8-Stundenrennen auf dem Kurs von
Losail auf Platz drei ins Ziel und sicherte sich damit den elften
Titelgewinn vor seinen dichtesten Verfolgern vom Team BMW Motorrad
France 99, das auf Platz zwei ins Ziel kam. Nach Platz vier im Qualifying setzte sich SERT-Pilot Philippe an die
Spitze, gefolgt von Yamaha Racing France GMT 94 iPhone, BMW und Monster
Yamaha YART. Während der ersten vier Stunden wechselte die Führung noch
häufig, doch dann übernahm Yamaha Position eins im 26 Fahrer starken
Feld und sicherte sich am Ende mit 231 gefahrenen Runden den Sieg.
Das Suzuki-Team profitierte von guten Boxenstopps und konstanten
Rundenzeiten – sowie einer fehlerlosen Performance des GSX-R1000
Superbikes – und fuhr ein taktisches Rennen mit dem Ziel, bei den
Punkten vor dem BMW-Team zu bleiben. BMW war beim fünften und letzten
Lauf mit neun Punkten Rückstand in der Meisterschaftswertung auf das
SERT angetreten.
Der einzige signifikante Positionswechsel fand nach siebeneinhalb
Stunden statt, als das SERT an die Box fuhr und auf Platz drei
zurückfiel. Doch mit weniger als 50 Sekunden, welche die drei Top-Teams
trennten, war dies ein gut getimtes Manöver, das half, Suzukis Erfolg
auf dem Top-Level der Endurance-WM unter Dach und Fach zu bringen.
Ergebnisse
Qatar Results: 1 Yamaha France GMT 94 iPhone (Yamaha) 231 laps, 2 BMW
Motorrad France 99 (BMW) - 30.134 seconds, 3 SERT (Suzuki GSX-R1000) -
49.023 seconds, 4 Monster Yamaha YART (Yamaha) - 1 lap, 5 Honda TT
Legends (Honda) - 4 laps, 6 YMES Folch Endurance (Yamaha), 7 DGS Sport
(Yamaha), 8 Motors Events Bodyguard (Suzuki GSX-R1000), 9 QERT (Suzuki
GSX-R1000), 10 MCS Racing iPhone (Suzuki GSX-R1000). |