Kawasaki Piloten haben ein gutes Wochende hinter sich. Rene Eder staubt den Titel des Junior MX Staatsmeisters ab.
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Staatsmeister, Vizemeister und andere Top-Platzierungen
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| Rene Ender #808 ist auf seiner KX250F
vorzeitiger Staatsmeister in der MX Junior. Roland Resch #88 mit der
Ninja ZX-10R Vizemeister in der SST1000. Hannes Hofer #3 Dritter in der
SSP600. |
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„Der SACK ist zu“ |
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Gestärkt von der Sommerpause, in der Rene Ender auch ein wenig Urlaub
machte und sich unter anderem mit Martin Bechter bei einem Rennen zum
Alpencup gut vorbereitet hatte, ging’s am Wochenende zum MX nach Seitenstetten.
Lauf 1 "Die nervliche Belastung war doch größer als ich erwartet
habe - den Start hab ich so richtig versemmelt - im Hinterkopf die Worte
von Martin Gopp „so langsam wie
möglich gewinnen“. Zu allem Übel bekam ich auch harte Unterarme. Gegen
Rennmitte war mein Fokus wieder da, mir wurde bewusst, dass die KX250F
läuft wie ein Uhrwerk das Öhlins Fahrwerk perfekt funktionierte - es
lief immer besser und so fand ich mich am Schluss auf Platz 2 hinter
Moser."
Lauf 2 "Am Startbalken war ich nun wesentlich entspannter und mit
dem Bewusstsein,
dass ich konditionell in sehr guter Verfassung bin auch wenn die
Temperaturen in subtropische Bereiche stiegen.
Das Fahren mit der KX250F war so richtig geil! Ich folgte dem Führenden,
um das Risiko eines Sturzes zu minimieren, konnte Karner (KTM) dann
überholen und den zweiten Lauf mit gut 6 Sekunden Vorsprung gewinnen.
Dass ich damit schon vorzeitig Staatsmeister der MX Junior wurde ist mir
erst auf dem Podium so richtig klar geworden. Unseren kleinen
Insiderspruch „Die Besten sind im Westen“ konnte wir mit diesem Erfolg
richtig schön untermalen.
Erfreulich war der Besuch von Kawasaki Österreich
– wir konnten uns schon ein wenig über das nächste Jahr unterhalten. Die
neue KX250F schaut viel versprechend aus und ich hoffe, weiterhin auf
eine rosige und vor allem grüne Zukunft. Ich bedanke mich bei allen
Sponsoren und Gönnern die mir geholfen haben und hoffe auch auf
tatkräftige Unterstützung für das nächste Jahr.“
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Stefan Damianik #15 „Platz 5 im Qualifying, 6ter trotz Sturz im
ersten Rennen und Platz 3 beim 2. Lauf. "Zwar sind die Platzierungen
unter meinen Erwartungen geblieben, aber mit meiner fahrerischen &
konditionellen Verfassung bin ich durchaus zufrieden. Das nächstes
Rennen findet am 11. September auf meiner Heimstrecke in Kirchschlag
statt, bei dem ich um den Vizemeistertitel kämpfen werde.“
Jahreswertung ÖM MX2 Junioren
1 Ender Rene (Kawasaki) 219 P - Staatsmeister
2 Damianik Stefan (Kawasaki) 161 P
3 Sonnleitner P. (Suzuki) 159 P
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| Red Bull Ring 19-21.8.2011 |
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Die Finalrennen der IOEM Saison 2011 wurden vergangenes Wochenende im
Rahmen der IDM am neu eröffneten Red Bull Ring ausgetragen. Eine
hochkarätige Veranstaltung mit Rennpiloten aus den verschiedensten
Nationen lockte bei sommerlich-heißem Wetter tausende Zuschauer an.
Vizestaatsmeister Klasse SST100 Roland Resch
“Ich startete diesmal in der Klasse SST1000 mit meiner grünen Kawasaki
Ninja ZX-10R, da die Klassen aufgrund zeitlicher Probleme in der IDM
zusammengelegt werden mussten, und ich in dieser Meisterschaft noch um
den Titel kämpfen konnte.“
Qualifying: bei halb nass, halb trockener Strecke um 8 Uhr Früh -
Pole vor Andy Meklau. Mein Plan, spezielle Rennreifen vor Ort bei
Pirelli zu kaufen ging leider in die Hose, da in der IDM keine SST1000
Fahrer am Start sind – somit nur Reifen für die SST600 lagernd waren.
Die schmäleren 180er Reifen (eigentlich für 600ccm Bikes gedacht)
funktionierten wesentlich besser als erwartet, lediglich der Seitengrip
litt ein wenig unter der geringeren Auflagefläche. Im zweiten Qualy
hatten wir technische Probleme und konnten erst 10 Min. vor Schluss mit
den Reifen aus dem 1.Qualifying auf die Strecke. Ich stellte meine Ninja
ZX-10R nach ein paar beherzten Runden auf den 3 Startplatz - eine gute
Ausgangsposition.
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Rennen: Holeshot und Führung in der ersten Runde. Beim Bremsen
auf die erste rechts musste ich fast zu Boden - Meklau ging vorbei und
ich pushte, merkte aber sofort, dass der fehlende Seitengrip nicht das
übliche Vertrauen vermittelte und ich das Tempo nicht halten konnte. D.h
Meklau vor mir, Wohner mit 28 Sek. Rückstand hinter mir. In der
Jahreswertung heißt das für uns: Vizestaatsmeister in der Klasse
SST1000.
Gesamtwertung SST1000:
1. Andreas Meklau (Suzuki)
2. Roland Resch (Kawasaki)
3. Michal Drobny (BMW) |
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Dritter Platz in der Gesamtwertung Klasse SSP600 – Hannes Hofer
In den kurzen Freitagstrainings konnte ich leider kaum ein Setup für
meine Ninja ZX-6R finden, da der Schaltautomat durch vermehrte Aussetzer
für Probleme sorgte. Bei den Zeittrainings am Samstag konnte ich mir
unter 25 Qualifyerteilnehmern die vierte Position und somit einen Platz
in der ersten Startreihe sichern.
Rennen am Samstag Abend: guter Start, nach der ersten Runde Platz vier.
Zwei Konkurrenten waren knapp vor mir, nach hinten entstand ein kleiner
Polster. Der Mann an der Pole, Thomas Berghammer, gab den Sieg nicht
mehr aus den Händen. Im ersten Viertel konnte ich die beiden Piloten vor
mir mit einem gelungenen Ausbremsmanöver überholen, wurde jedoch kurz
darauf von Kevin Kreutzer wieder zurücküberholt. Für einige Runden blieb
ich geduldig hinter meinem Vordermann, im letzten Viertel ging ich
vorbei und war guter Dinge, diesen zweiten Rang bis ins Ziel zu halten.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und schon gar nicht immer
seinen Augen trauen: nachdem ich mir mit einem kurzen Blick nach hinten
meiner Sache sicher war, d.h. keinen Konkurrenten sah, fuhr ich die
letzten Kurven ohne Kampflinie. Zu meiner Überraschung war dann in der
vorletzten Kurve das Motorrad von Kreutzer neben mir - ich hätte nur
mehr mit einem äußerst waghalsigen Manöver reagieren können. Das verbiss
ich mir jedoch, da es letztendlich für die Gesamtwertung nicht von
Bedeutung war und ging meine Ninja ZX-6R als Dritte über die Ziellinie.
Gleich nach dem Rennen hatte ich die unangenehme Aufgabe mit einem
netten Lächeln meinem verblüfften Team und Fanclub zu erklären, warum
ich meinen zweiten Platz einfach verschenkte.
Gesamtwertung Klasse SSP600
1. Thomas Berghammer (Honda)
2. Igor Kalab (Triumph)
3. Hannes Hofer (Kawasaki)
In der Klasse Superbike war Klaus Grammer noch nicht fit, daher war
Günther Sendlhofer diesmal „alleine“ am Start im Sattel einer Ninja
ZX-10-R. Zu seinem 7. Startplatz meint der Kawasaki Pilot: "Bei einem
Heimrennen am Redbull Ring möcht man natürlich vorne dabei sein, für
einen Startplatz in der ersten Reihe hat es leider nicht gereicht, es
hat nicht alles 100%ig geklappt, das Motorrad ist perfekt, jetzt liegts
im Rennen an mir." Voll motiviert nach einem guten Start konnte er auch
bis zur 9 Runde die Superbikes anführen. "Ich hab wirklich gekämpft,
aber Mike Wohner ist stark gefahren, ich konnte nicht mehr
dagegenhalten, wie so oft dieses Jahr waren die Reifen der Schwachpunkt.
Trotzdem ein spannendes Rennen das viel Spaß gemacht hat, ich bin
glücklich mit meinen 2.Platz." |
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Interessante Links:
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