Pech für das Monster Yamaha Austria Team bei der Langstrecken WM in Suzuka. Nach
3 von 5 Rennen auf Platz 12.
Kein Glück für Monster
YART in Suzuka
Mit dem zweiten Startplatz sorgte das Monster Yamaha Austria Team für
die große Überraschung beim dritten Lauf zur
Langstrecken-Weltmeisterschaftslauf in Suzuka (Japan). Nur 24
Tausendstel Sekunden fehlten auf die Trainingsbestzeit von Yukio
Kagayama. «Dass Katsuyuki Nakasuga ein außergewöhnlich schneller
Fahrer ist, war uns schon vor dem Rennen bewusst. Aber mit diesem
Ergebnis habe nicht einmal ich gerechnet», zeigte sich Teamchef
Mandy Kainz von der Leistung seines Gastfahrers überrascht.
Vom Start zum Achtstunden-Rennen reihte sich Nakasuga hinter den Teams
von Yoshimura Suzuki, MuSASHI RT HARC-PRO und FCC TSR Honda auf dem
vierten Platz ein und hielt das Tempo des Führungstrios ohne ein
unnötiges Risiko einzugehen. Doch nach 20 Runden steuerte der zweifache
japanische Superbike-Meister außerplanmäßig die Box an. Trotz
verzweifelter Versuche den Schaden zu beheben konnte der Ausfall nicht
verhindert werden.
«Die gesamte Mannschaft ist natürlich maßlos enttäuscht, dass wir bei
dieser prestigeträchtigen Veranstaltung nicht die Zielflagge gesehen
haben. Heute hätten wir durchaus ein Top-3-Ergebnis oder bei etwas Glück
sogar einen Sieg erreichen können», so der niedergeschlagene Teamchef.
«Wenigstens haben wir an diesem Wochenende eindrücklich das Potenzial
unseres Teams unter Beweis stellen können. Ohne Probleme sind wir
jederzeit für einen Sieg gut.»