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Bei äußerst schwülen Witterungsbedingungen und schon fast unerträglichen
Stechmückenangriffen kam es bereits am Donnerstagabend zu einer
ordentlichen Begrüßungsfeier bei der die Kawa von Herbert „The Brick“
Obermair als Bar missbraucht wurde.
Das freie Training am Freitag Vormittag wurde aufgrund der Nässe –
vermutlich in der Hoffnung auf ein trockenes Rennen - von den meisten
Fahrern gespritzt. Schlussendlich konnten wir nur einen 20-Minuten-Turn
auf trockener Piste absolvieren. Einzig der ewig junge Reini Gutzelnig
aktionierte wieder einmal etwas zu ungestüm und pfefferte seine R6 in
der zweiten Runde in den slowakischen Kies. Sein Versuch die
rundum ramponierte Yamaha als Begründung für ein rennfreies Wochenende
zu nutzen wurde von seinen Boxenkollegen zu Nichte gemacht. Sie
reparierten das Motorrad ganz einfach ohne ihn – was vermutlich auch die
technisch bessere Lösung darstellte.
Die schnellsten Zeiten dürften laut Radio Fahrerlager Tom Auer und
Manfred Koch mit ca. 2.16 gefahren sein.
Zeittraining
Die schlechte Nachricht zuerst. Mario Adami zerstörte nicht nur seine
Yamaha im zweiten Zeittraining nachhaltig, sondern leider auch sein
Schlüsselbein. Auch Erwin Pirger wird beim Rennen am Sonntag fehlen. Ich
hatte im Training ein Problem mit dem Schaltmechanismus meiner Kawa. Da
leider kein Ersatzteil vorhanden war, wurde der Teil kurzerhand aus
Erwins Maschine entwendet. Diese sehr kollegiale Geste wird mir
allerdings eine Menge Bier kosten. Bei dieser Gelegenheit musste auch
der von Yamaha indoktrinierte Fritz Schwarz über seinen Schatten
springen. Er half mir aufopferungsvoll bei der Reparatur meiner ZX6R.
Die schnellste Zeit erreichte trotz eines mächtigen Ausrittes Mandi
Koch. Er führt das Überstehen dieser Aktion auf seine Offroad-Erfahrung
zurück. |