| Tour Beschreibung |
Beginnen wir bei der Ausfahrt Reichenhall. Auf der Autobahn Salzburg – München.
Piding, Taisendorf, Achthal, Neukirchen, Bergen, Aschau.
Manchmal sind die kleinen Sträßchen hilfreich um die verschiedenen
Asphaltqualitäten kennen zu lernen.
Oberhalb von Niederndorf einen Blick auf die Weite des Inntals zu werfen
Und die Kehren richtig zu genießen.
An der linken Innseite (Fließrichtung)
an Mariastein, Breitenbach, Kramsach, bei all zu großer Hitze
eine Abkühlung im Krummensee und dann ein Besuch bei
Motobär und seinem Motorradmuseum, ist seinen Eintritt allemal
Wert und bei einem Einkauf im reichhaltigem Sortiment wird er
gutiert. Für Eilige geht’s ein Stück auf der Autobahn an Innsbruck vorbei
bis Ausfahrt Kematen um die Kurven im Sellrain zu genießen.
In Ötz findet sich ein kleines Sträßchen über Roppen, Arzl und Wenns
Zur Pillerhöhe. Wieder gibt es einen beindruckenden Blick auf das nun
völlig andere Inntal. Die anschließende Kaunertalstraße ermöglicht nach dem
entrichten einer Maut, eine Fahrt bis auf 2750 m und einem Halt am Gletschereis.
Beim Hotel Edelweis in Pfunds gibt’s ein Motorradfreundliches Quatier.
Von diesem aus allerlei Ausflüge zu schön sortierten Pässen möglich sind.
Um sich und seine Maschine an die Höhenluft zu gewöhnen geht’s nächsten Tag
Gemütlich zur Bielerhöhe, leider wird man auch hier zur Kasse gebeeten.
Die Straße und deren Zustand ist aber allemal besser als im Kaunertal.
Eine schöne Abwechslung landschaftsmäßig ist von Nüziders ins große Walsertal
nach Damüls, Au und den Hochtannbergpass nach Wart, St. Christoph und Landeck
zurück zum Quatier nach Pfunds. Über den Reschenpass nach Prad zum Stilfserjoch
man sollte sich über die Wohnmobile und Radfahrer die auch alle das gleiche Ziel
haben im klaren sein, es ist keine Strecke zu heizen außer man möchte von Kehre zu
Kehre seinen „Brückenstein“ bis zum Gewebe aufarbeiten. Im Haus Tiebet schmeckt der
Kaiserschmarrn auf 2758 m nochmals so gut wie zu Haus bei Muttern.
Als Nachspeise gibt es den Umbrail oder den Foscagno und den Eira.
Um dann in die Schweiz zu gelangen heißt es abermals Löhnen, nichts ist umsonst
Und schon gar nicht ein so grandioser Asphalt wie er zum Ofenpass geglättet wurde.
Da mir dies noch zu wenig an Kurven ist fahr ich zurück und zum Silvaplanasee und
Silsersee auf denen sich ebenso leidenschaftlich die Skyter mit dem reichlich vorhandenem
Wind matschen. Auch der Julier scheint mir erwähnenswert trotz der Bauwut die sich an seiner
Nordseite austobt. Dafür gibt’s reichlich Ausgleich von Tiefencastel nach Davos und den
Flüela zurück ins Engadin, wo es den Inn entlang wieder bis zum Quartier geht.
Für die Heimreise hab ich mir noch das Timmelsjoch vorgenommen.
Leider war es oben Nebelig, aber ich habs gottlob auch schon bei blauem
Himmel befahren können. Meran, Bozen, Klausen ist im Sommer wie immer,
heiß und überfüllt. Auf ins Grödnertal geht’s dann wieder besser.
Das Grödnerjoch und der Langkofel sind beeindruckend schön, wie auch die Fahrt
durchs Gadertal nach Bruneck. Weil man nicht will, dass es schon zu Ende ist
nimmt man auch den Stallersattel noch mit, trotz der 30 Minütigen Wartezeit
und der bedrohlich aufziehenden Regenwolcken.
Bis runter nach Hopfgarten im Defereggental ist es wieder trocken,
um dann rauf zum Felbertauern richtig zu schütten wie aus Kübeln.
Ungeachtet dessen, gab es vier wunderschöne Tage für die es sich lohnt
Das bisschen Regen auf der Heimfahrt in Kauf zu nehmen.
Maut € 67,-- Stifserj 2758 Timmelsj 2491 Kaunertal 2750
Benzin € 114,-- Liter 91,77 Foscagno 2291 Eira 2208 Ofenp 2149
Km 1739 Julier 2285 Flüela 2383 Grödnerj 2121
Höhenmeter Stallers 2052 Kühtai 2020 Piller H 158
Bielerh 2036 Faschinaj 1486 Hochtannb 1679
St Cristoph 1793




