|
Vier Jahre hat Hondas Bestseller bereits auf
dem Buckel, leise wird es um die CB aber trotzdem nicht. Fast täglich
tauchen neue Umbauten auf. Einen Umbau, der aus der Masse heraus sticht,
haben wir beim Hentschl in Krems gefunden. "Wir wollten mal einen Umbau
bringen, der sich von den anderen abhebt." so Bernd Dallinger,
Verkäufer bei Hentschl Krems und Hauptverantwortlicher für den Umbau.
Anders ist die CB definitiv, zu verdanken hat sie
das zum einen ihrer unkonventionellen Lackierung in Mattgrau. Und zieht man
das kantige Design der CB noch mit ins Bild, liegt der Vergleich mit
einem Stealth Bomber nicht ganz fern. Eine Kampfansage ist auch der selbst geschweißte
(!) Endtopf unter der Schwinge. Im ungeschönten Rohzustand fügt er sich gut ins böse Bild der CB1000R ein. Übrigens ist der
Sound des Eigenbau- topfes nicht so rau und laut wie das Design vermuten
lässt. Das Hentschl Team hat ihn so leise wie möglich gemacht, damit es bei der
Typisierung auf der Landesregierung keine unnötigen Brösel gibt.
Das Fahrwerk kommt von der
austroschwedischen Edelschmiede WP und wurde vom Fahrwerksspezialisten
Haslacher an die Geometrie der Honda angepasst. Im Gegensatz zum
Fahrwerk sind die Armaturumbauten schon fast obligatorisch. Fußrastenanlage,
Blinker und der Spiegel kommen von Rizoma. Das Heck
von DPM und die Hebeleien findet man im Honda Zubehörkatalog. Übrigens steht die CB nicht schon in der
fünften Generation beim Hentschl, wie die Abnützungsspuren vermuten
ließen. Die CB wurde in "used bike" Optik lackiert, was perfekt zum
bösen Stealth Image passt.
Trotzdem trennt man sich beim Hentschl von der Stealth CB 1000R - wer
Interesse hat, kann sich bei
Christian um
das Bike erkundigen. |