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Ist das ein Kompliment für das Motorrad? Ich komme zurück von einem langen
Turn und nicke zufrieden. Das Motorrad gefällt mir gut, meinte ich und ich kann
damit recht lange und für meine Begriffe auch recht flott fahren. Muss sich das
Motorrad schämen, weil es ausgerechnet zu meinem Fahrstil passt? Nicht
unbedingt! Auch die flotten Piloten mit Wettbewerbserfahrung kommen mit
ähnlichem Feedback zurück ins Fahrerlager. Doch ähnlich wie bei den
Husqvarna Enduromodellen 2013 auch, geht das Lob vermutlich nicht in jene Richtung die
Marketingstrategen gerne hören. Der Motor bietet ein gutes Ansprechverhalten,
liefert richtig anständig Leistung ab und das ohne spektakuläre Buckeln in der
Drehmomentkurve. In der Praxis fühlt sich das vor allem in unseren Breitengraden
sehr gut an. Auf den glatt gebügelten US-Strecken benötigt man vor dem Table
noch mal den gewissen Kick für den Abflug, diesen Extrakick kann die Husqvarna
nicht liefern. Wir hier in Europa, müssen uns jedoch meist durch weit weniger
elitär gepflegte Crossstrecken quälen. Und da punktet die Husqvarna eben mit der
kräfteschonenden Leistungsabgabe.
Auch beim Chassis geht das Motocrossmodell in eine ähnliche Richtung wie die
TE - Enduro. Also sie kippt nicht zu radikal in den Anlieger, gibt sich aber
gutmütig bei Spurrillen und Bodenwellen. Der Grip am Vorderrad ist
ausgezeichnet, am Hinterrad hätte ich mir mit meinem bescheidenen Können am
Kurvenausgang mehr Feedback zum Seitengrip gewünscht. Doch nach vielen Runden
waren die TC250R und ich ein tolles Team. Der eine oder andere Table hier in
Malpensa wird sogar geschnupft und die zielsichere und gutmütige TC lässt mich
flink in die mittlerweile deutlich ausgebildeten Anlieger gleiten.
Insgesamt eine tolle Motocross welche wirklich das Zeug hätte meine erste
Wahl zu sein. Gerade richtig dimensioniert, genau meine Liga, ein tolles
Trainingsgerät. Aber mittlerweile bin ich etwas verwöhnt. Einen E-Starter bitte
und erst dann bestell mir so ein Teil sofort.
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