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Unsere 1000PS Crew war insgesamt mit 9 Leuten auf der Messe
in Mailand und hat
gefilmt,
fotografiert und
berichtet. Doch offen gesagt
taten wir uns selbst ein wenig schwer den Überblick zu behalten. Denn ein Trend
war klar: Alle Hersteller gehen in die Breite. Es ist nicht mehr so, dass BMW
nur Motorräder aus der einen Richtung macht und bei Kawasaki klar ist, dass
aggressiver Rennsport drinnen steckt. Die Hersteller möchten Ihren Händlern und
Kunden eine möglichst komplette Palette bieten. Nischen werden besetzt
(Großroller) und bei boomenden Segmenten wird auf den fahrenden Zug
aufgesprungen (Reiseenduros). Dort wo der Markt rückläufig ist, werden
Investitionen hinten angestellt (Supersport). NastyNils nimmt euch mit auf einen
virtuellen Messerundgang und schildert seine Eindrücke:
Ich starte den Messerundgang in Halle 2. Sie ist dem
Eingang am nächsten und man sollte sparsam sein mit seinen Kräften. Denn das
Messegelände hier hat monströse Abmessungen.
Der Trubel am
Yamaha Messestand setzte erst ein, als sich
vermehrt italienische Besucher unter die internationalen Gäste mischten. Denn
auf ein neues Modell hatten es die Italiener ganz besonders abgesehen. Es war
nicht die zweifelsfrei deutlich aufgewertete
Yamaha R1. Im „50 Jahre Motorrad
GP“ Design ist sie schön und mit der richtig guten Traktionskontrolle auch technisch wieder vorne mit dabei. Doch gegen DEN Verkaufsschlager in Italien der
letzten Jahre hatte sie keine Chance. Die Rede ist vom irren
T-Max. Ein Scooter
mit reichlich Leistung und viel Motorradtechnik bei Bremserei, Fahrwerk und
Antrieb. Das Teil wütet nicht nur in den Innenstädten von Mailand, Rom und
Neapel sondern zum Leidwesen vieler Biker auch in den Abruzzen und den Alpen.
Neben der alles überragenden Panigale ca. 1 Kilometer weit entfernt in Halle
18 konnte aber auch MV Agusta mit schönen Motorrädern begeistern. Auf dem edlen Messestand wurden die
neuen 675er Dreizylinder gezeigt. Für 2012 kann man sowohl eine
nackte Brutale
als auch eine verkleidete
F3 erwerben.
Offen gesagt sehen die Motorräder richtig gut aus und man ertappt sich schnell
dabei ein paar Kopfrechnungen in Sachen Kontostand, Urlaubsgeld und Bausparer
anzustellen. Doch als Pragmatiker denkt man dann auch an Händlernetz und
Ersatzteilversorgung. Bleibt also zu hoffen, dass MV mit der immer breiter
werdenden Palette mehr Händler ansprechen an, die dann die feine Ware auch
anständig präsentieren und warten kann.
Ebenfalls in Halle 2 zeigte
Harley Chrom und V2. Die Amis wurden von der Krise 2009 arg
gebeutelt. Die Finanzierungsbank in Amerika musste einige Milliönchen
abschreiben, doch das Geschäft läuft nun wieder prächtig. Vor allem in Europa
wird mächtig Geld verdient und im deutschen Sprachraum stürmt Harley die
Zulassungszahlen nach oben. Am Stand begeisterten neben den Mädels, welche sich
auf den üppigen Bikes noch besser machten als auf den Plastikbombern auch die
Jubiläumsmodelle wie die "10th anniversary V-Rod".
Am Ende der Halle 2 ist man als kleiner Österreicher erstmal geschafft. Das
was man bisher hinter sich gebracht hat, entspricht ungefähr den
Komplettausmaßen einer österreichischen Leitmesse. Doch man ist gerade einmal 1
der insgesamt 7 Hallen abgeschritten. Ein Espresso und ein paar Schritte weiter
befindet man sich in Halle 4. Der größte Stand dort gehört dem japanischen
Flügel. Hier steht man dann vor einer echten Herausforderung.
Honda möchte verlorene Marktanteile zurückerobern und greift mit
einer bisher noch nicht dagewesenen Modelloffensive an. Diese Fülle von
Neuheiten zu bringen wäre eigentlich schon eine respektable Risikofreudigkeit.
Doch Honda bringt nicht das übliche Programm einfach mit neuen Features sondern
komplett neue Konzepte auf den Markt. Der
Crossrunner war letztes Jahr
schon ein Vorbote auf die Modellpalette 2012.

Der
Crosstourer ist eine
überkomplette Reiseenduro in Supertourer-Format. Klar tritt sie auch gegen eine
GS von BMW an, doch wird sie mehr Reisemotorrad und weniger
Abenteuereisen sein als die GS - trotz Speichenräder. Der V4-Motor mit dem neuen und verbesserten
Doppelkupplungsgetriebe ist jedenfalls interessant und wird bestimmt nicht jenes
magere Drehmoment im Drehzahlkeller aufweisen wie in der
VFR 1200 der letzten
Generation. Zusätzlich dann noch eine komplette neue „NM“ (das steht für NEW MID) Baureihe
bestehend aus
NC700X (kleine Reiseenduro) und
NC700S
(kleines Nakedbike) sowie eine Scooter-Zwitter mit dem Namen
Integra. Mit diesen neuen Konzepten bietet Honda
keine Motorräder wie bisher an, sondern weitgehend entemotionalisierte
Mobilitätskonzepte. Das verstehe ich nun gar nicht als Kritik. Solche Sachen
werden in Zukunft ZUSÄTZLICH zu CB 1000 R und Co. bestimmt ihre Berechtigung
haben. Ein gestandener Biker ist bei den NM-Modellen mit einer maximalen Drehzahl
von ca. 6.500 U/min vermutlich sehr enttäuscht. Ein Neueinsteiger wird jedoch
von der einfachen Bedienbarkeit und dem makellosen Motor samt toller
Beschleunigung im Drehzahlkeller begeistert sein. Die treuen Honda-Fans werden
es den Japanern aber immer noch übel nehmen, dass es immer noch keinen
V4-Supersportler mit 200 PS oder eine echte Africa Twin „Neu“ gibt. Mal sehen ob
Honda in den nächsten Jahren das Emotionspendel auch wieder in die andere
Richtung ausschlagen lässt.
Auf
dem Weg zum Suzuki Stand stolperte ich über einen italienischen
Schmierstoffhersteller namens "NILS". Die Bude war mir bisher gänzlich
unbekannt. Ich schnorrte mir jedoch eine Wagenladung NILS-Pickerl sowie einen
weiteren Espresso. Ein Suzuki-Neuheit 2012 sind wir ja bereits gefahren. Die
V-Strom 650
war quasi schon die erste Vorhut der Palette 2012. Suzuki Fans erfreuten sich am
Stand aber mehr an der
neuen 1000er. Wir freuen uns schon auf die erste Testfahrt.
Die aktuelle GSX-R 600 hat den Gixxer Spirit ja wieder ordentlich hochkommen
lassen und ein Da-Capo mit der 1000er wäre eine herrliche Sache.
Silvio Berlusconi zählte in den letzten Jahren übrigens zu den Stammgästen auf der Messe. Ich selbst hatte schon einmal das Vergnügen ihm und
seiner privaten Leibwächterarmee in den Messehallen zu begegnen. Das riesige
Messezentrum nahe der Industrie- und Modemetropole Mailand hat in Italien
Prioritätsstufe 1 und der Staat hilft auch kräftig mit, um die Messe zu einem
Erfolg zu machen. Doch die Dinge haben sich geändert. Berlusconi hatte diesmal
andere Sorgen und es darf bezweifelt werden ob diese Messe auch in Zukunft noch
mit riesigen Werbekampagnen gegen internationale Mitbewerber im Messegeschäft
antritt oder es 2012 etwas leiser angeht.
Der Messestand von
Kawasaki in Halle 6 war wieder gewohnt laut, machte
einen passend zur Marke sportlichen und hippen Eindruck. Kawasaki hat von den 4
Japanern die letzten Jahre am besten gemeistert. Mit schlauer Modellpolitik hat
man auch ohne masochistische Entwicklungsprogramme tolle Modelle entwickelt. Die
Versys 1000 passt da gut ins Bild. Ein schlaues Konzept welches zu einem guten
Preis angeboten wird. Die Komponenten vom Motorrad sind nicht grundlegend neu,
sondern großteils bewährte aber sinnvoll adaptiere Baugruppen. Die neue Reiseenduro wird dieses Segment toll bereichern, da sie sich nahtlos ins
Markenimage von Kawasaki einfügt. Sie ist eben nicht ein weiterer BMW-Verschnitt ist,
sondern kommt etwas mehr wie eine große Supermoto daher. In der Praxis wird das
etwas weniger Reisekomfort und dafür etwas mehr Fun am Asphalt bedeuten. Kollege
KOT darf die mächtige Fuhre Anfang Dezember auf Teneriffa testen. Dass man auch Hausmannskost sehr cool in Szene setzen kann,
wurde wieder mit der neuen ER-6n bewiesen. Auch hier ist der Preis
OK, das
Fahrzeug gut und sowohl Händler als auch Kunden werden damit eine Freude haben.
Mit etwas Stolz konnte man als Österreicher den feschen Stand von
Generic besuchen. Ebenfalls in Halle 6, präsentiert das
Unternehmen aus Krems einige Neuheiten im unteren Hubraumsegment. Ich durfte
sogar einen Blick unter eine Decke im Hinterzimmer werfen. Kaum zu glauben was
ich dort zu sehen bekam. Nakedbike, 4-Zylinder - sofort gab mir der
Pressesprecher Stephan Schmatz einen Magenreiber und ich musste versprechen kein
Wort über die neuen Ideen von Generic zu verraten.
Nach 6 kommt 10, zumindest beim grimmigen Messe-Hatscher hier. Ein Wahnsinn
wie die Sohlen schon glühen. Dort machte sich das Piaggio Imperium breit. Als
Konzern wirkt der Laden ja etwas unsympathisch, die einzelnen Marken erfreuen
sich aber zumindest teilweise größter Beliebtheit. Wer an Roller denkt, kommt an der Marke
Vespa nicht vorbei.
Die Marke erlebt europaweit einen Boom, wobei der Hype in Österreich weltweit
dann doch noch eins draufsetzt. Die Italiener können es kaum glauben
wenn der österreichische Importeur seine Zulassungszahlen in die Zentrale
meldet. Mal sehen wie lange der Boom noch anhält. Für
2012 jedenfalls werden italienische Klischees weiter bedient. Schick und modisch
sehen die neuen Designs aus. Der praktische Nutzen steht nicht so sehr im
Vordergrund, das „habenwollen“ Gefühl stellt sich aber trotzdem eher ein als bei
einem Stauraummonster aus Asien. Viel Herzblut von treuen Fans würde man auch bei
Moto Guzzi
brauchen. Die Modellpalette wird mit neuen Motoren aufgewertet, doch Händler wie
Fans wünschen sich dringend eine richtig fesche und tolle neue California.
Bei
Aprilia wird für die kommende Saison das
Entwicklungstempo ein wenig gedrosselt. In den letzten Jahren lieferten die
Italiener ein Modellfeuerwerk mit teilweise üppigen Investitionen ab. Zuletzt
zum Beispiel mit der
RSV4 als Hightech Superbike oder mit der
Tuono V4 als First-class Nakedbike. Doch die vielen neuen Modelle sind nicht wirklich in den
Köpfen der Leute angelangt. Hand aufs Herz: Wie oft hört und sieht man etwas von
einer
Dorsoduro 1200? Die Distributionskanäle im deutschen Sprachraum müssen
also ihre Kommunikation noch verbessern, um die mittlerweile sehr breite und
teure Modellpalette den Motorradfahrern zu präsentieren. Denn selbst das
zweifelsohne endgeile Nakedbike mit dem V4 ist sowohl auf den Straßen als auch
auf den Stammtischen hoffnungslos unterrepräsentiert. Für 2012 kommt also nur
ein Monsterroller mit 890 ccm, der auf den heimischen Straßen vermutlich eher ein
Exot bleiben wird. Zum Glück: Denn mit 76PS hätte der
SRV 850 viele Egos von
Motorradfahrern zerstören können.
In Halle 14 lagen zwei erfolgsverwöhnte Kontrahenten dicht beisammen. Bei
BMW drehte sich alles um den Einstieg der Bayern ins
boomende Rollersegment. Wobei BMW keine 125er Massenware bringt um damit gegen Billigbikes aus China anzutreten, sondern gleich die feine Ware. Zur Wahl stehen
2 Großroller. Mit dem sportlichen
C 600 Sport eine flink wirkende und hochwertig
ausgestattete Großstadtrakete. Quasi der kleine Bruder vom luxuriösen
Schlachtschiff K 1600 GTL ist der
C 650 Comfort. Auch hier wirken alle Details
gediegen, hochwertig und mein Gefühl sagt mir, dass dieser Roller für BMW ein
Erfolg wird. Klarerweise spricht man hier nicht von Stückzahlen wie in der 125er
Klasse, doch in Märkten wie Frankreich oder Italien gehen solche Ungetüme zu
tausenden über den Ladentisch.
Wesentlich geringer das Gedränge natürlich bei den
bodenständigeren Neuheiten und Sondermodellen wie zum Beispiel der Sertao. Bei
der S 1000 RR hat BMW eine umfangreiche Modellpflege durchgeführt. Diese war
jedoch offen gesagt auch nötig, denn schon eine Halle weiter steht ein Superbike,
welches eine bombastischen Auftritt hingelegt hat und am Stammtisch vermutlich
ein unschlagbarer Gegner sein wird.

Einen beeindruckenden Aufstieg legte
Triumph in den letzten
Jahren hin. Die Briten verstehen es gut ihre Klassiker wie Speed Triple zu
pflegen und neue Segmente zu erschließen. Bei den Reiseenduros hat man ganz
ungeniert beim Platzhirschen Maß genommen und bringt die neue
Tiger Explorer.
Auch die Lage auf der Messe wurde mit Bedacht gewählt: Direkt neben BMW.
Doch bei all den Ähnlichkeiten zur GS wird es dann wieder der Dreizylinder sein,
der für einen eigenständigen Charakter sorgt. Noch mehr Vorfreude stellte sich
jedoch beim Betrachten der Speed Triple R ein. Schon die normale Speedy fuhr
beim Test einfach gewaltig und die neue „R“ wird vermutlich ein kaum zu
bezwingender Landstraßenhenker werden. Zusätzlich dazu wird sie mit den
hochwertigen Komponenten auch noch ein tolles Rennstreckengerät.
Doch nicht nur bei den Motorrädern kommt Triumph den Bayern
immer mehr in die Quere. Denn auf beiden Messeständen, sowohl bei Triumph als
auch bei der BMW Tochter Husqvarna versucht man im Moment einen Hauch des
Spirits von einem der wohl härtesten Typen aller Zeiten abzukriegen: Steve
McQueen.
Eine alte EICMA Regel bewahrheitete sich auch diesmal auf
der Messe. Je billiger die Produkte am Stand, desto billiger auch die Mädels auf
den Bikes. Unsere 1000PS Fotographen haben den Job sehr ernst genommen und
gleich vier Bildergalerien mit Messebabes angelegt. Wären sie doch nur immer so
fleißig. Hier die Links
Biker Babes 1,
Biker Babes 2,
Biker Babes 3,
Biker Babes 4

Gibt es da vorne etwas gratis? In Halle 18 gab es einfach
kein Weiterkommen mehr. Der
Ducati Stand war quasi zu jeder Tageszeit von einer
Menschentraube bevölkert und an einem Podest konnte man nur mit großem
Ellbogeneinsatz anständige Fotos machen. Hat man das himmlische Teil jedoch im
Blick, waren die Mühen nicht umsonst. Die Ducati 1199 Panigale ist bestimmt
jenes Motorrad, welches den höchsten Begehrlichkeitsfaktor aufweisen kann. Sie
stellt ihre letzten beiden Vorgänger total in den Schatten und lässt auch nicht
viel Licht für den Rest der Supersport Welt übrig. Dabei geht es nun nicht mal
um die beeindruckenden nackten Zahlen (195 PS bei 164 kg trocken) oder das
Hightech im Inneren des Motorrades sondern um den Gesamteindruck den dieses
Motorrad vermittelt. Kein Motorrad wird in den Fahrerlagern und vor den
Wirtshäusern mehr Neid verursachen als diese Ducati. Unpackbar! Da könnte man
sich fast dabei ertappen, beim Ducati Stand auf die neue
Streetfighter 848 zu vergessen. Bei weitem nicht so spektakulär aber ebenfalls ein tolles
Traummotorrad mit einem wesentlich realistischeren aber trotzdem sehr
emotionalem Auftritt.
Am
KTM Stand stachen zuerst mal die tollen Canapes oben im
ersten Stock des Messestandes ins Auge. Von dort oben hatte ich jedoch einen
tollen Überblick auf den Messestand, die Motorräder und die Mädels bei den
Eisen. Man muss kein Hellseher sein um zu ahnen, dass die kleine 125er Duke mit
der kommenden Führerscheinregelung in Österreich zu einem mörderischen
Verkaufsschlager mutieren wird. Die deutschen Kollegen haben 2011 jedenfalls
schon prächtige Geschäfte mit dem coolen kleinen Bike gemacht. Es ist auch eine
Duke, welche die Einzylinder-Ehre oben hält und diese nennt sich
Duke 690 und da
kommt kein Einzylinder-Fan daran vorbei. Sie ist der Olymp dieser quirligen
Fahrzeugkategorie und wird DIE Adrenalinrakete des Jahres 2012 werden. Für viel
Adrenalin und gleichzeitig wenig Stress sorgt jedoch auch die neue
Freeride 350.
Ganz ehrlich! Mein absolutes Topbike auf dieser Messe. Endlich mal wurde genau
das gebaut, was nicht der Stammtisch fordert sondern der Praktiker der auch
wirklich fährt und nicht bloß redet. Denn die neue 350er ist eine leise Enduro
welche den Sport wieder näher an unsere eigenen Garagentore heranführt.
Quasi
zwischen den Hallen stolpert man über mächtige
Motorradaction - Moto Live genannt. Eigentlich schon eine Reise
wert, ist es hier "nur" Rahmenprogramm.
Unvorstellbar war auch die Intensität der Neuheiten am
Zubehör- und Bekleidungssektor. Auch hier zeichnet sich ein ähnlicher Trend wie
bei den Motorrädern auf. Klassische Markenimages behalten immer weniger ihre
Gültigkeit. Die Top-Brands möchten in allen Segmenten vertreten sein. Beispiel
Helme: Schuberth stand früher mal für Tourenhelme. Der Klapphelm C3 gilt als
Referenz in dieser Klasse. Doch schon 2011 startete man mit einem Supersport
Helm, dem SR-1. Umgekehrt steigt nun die eigentlich sportliche Marke Shoei mit
einem gut überlegten und ebenbürtig wirkenden „Neotec“ in das Segment der
Tourenklapphelme ein. Neu dazu in dieses Premiumsegment möchte auch HJC mit
einem neuen Klapphelm "R-PHA
MAX"– bisher war man eher für Helme in der Mittelklasse bekannt. Die Liste ließe sich beinahe endlos
fortsetzen. Die Marketingleiter der einzelnen Hersteller haben nun also jede
Menge Hausaufgaben zu erledigen um den Motorradfahrern ihr neues Markenimage
auch näher bringen zu können. Wir versuchen jedoch für euch den Überblick zu
behalten und bringen dazu laufend aktuelle Meldungen in unserer Rubrik „Business
News“.
Am Ende der Messe waren dann auch die härtesten Biker hundemüde. Im Bus zurück
zum Flughafen wurden auf den Handys die besten Fotos verglichen. Die vielen
Messegirls wurden definitiv nicht umsonst engagiert. Die Foren dieser Welt
werden in den kommenden Tagen überschwemmt mit Fotos von der Messe - und
teilweise finden sich dann sogar Motorräder darauf. |