Yamaha R1 Superstock Umbau
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| Die Yamaha R1 2007 bot
für Sepp Unger die ideale Basis einen Superstock Renner auf die Beine zu
stellen. |
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| Die wichtigsten Sponsoren bekommen
die besten Plätze.. |
..die weniger wichtigen Sponsoren
sind ganz unten zu finden. Doch Sepp beruhigt: "In Schräglage sieht man
auch das 1000PS Pickerl!!" |
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| Standardausrüstung für Stocksport
Umbauten aus dem Hause MPU: Evolution Titan Anlage von Akrapovic. Leider
nicht billig aber immer noch die Beste. |
Neu in der Saison 2007: Öhlins TTX
Federbein. Sorgte zu Saisonbeginn für Sorgenfalten, doch nun will Sepp
nix anderes mehr fahren. |
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| Wie immer bei Umbauten von Moto
Profi "Sepp" Unger: Dunlop Pneus mit harter Karkasse, weicher Mischung
und bretthartem Fahrwerk. Die Fußrastenanlage kommt von
Lightech. |
Sensationell schon die
Serienbremsen. Laut Reglement wurden nur noch Stahlflexleitungen
montiert. |
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| Fescher Tankverschluß von Lightech!
Drücken und drehen! |
173 PS und 110 Nm am Hinterrad
sind das Ergebnis einiger Prüfstandsläufer und penibler
Abstimmungsarbeit. |
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NastyNils auf der R1. Erstmals mit
einer solchen Waffe am Pannoniaring unterwegs. Bisherige Bestzeit mit
der vertrauten ZX-6R im Rennen: 2:07, nach 7 Runden auf der scharfen R1:
2:10. Entweder haben der Pilot oder das Fahrzeug zu wenig Power.
Angenehm: Die 2:10 fühlten sich an wie 2:20. Ich ging spät ans Gas,
stocherte unwürdig im verkehrten Schaltschema und schlug beim
Wheeylisieren ständig auf die Verkleidungsscheibe. Doch auf der Geraden
wurde alles gut gemacht. 2:10 sind also leicht zu fahren, doch 2:00
riechen nach viel Arbeit. Auf der Strecke und im Fitnesscenter...
Photo: PanPhoto |
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Die wichtigsten Maßnahmen:
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Öhlins TTX Federbein: Alle Jahre
wieder kommen neue Fahrwerkstechnologien am Markt. Gemeinsam haben
sie eines: Sie funktionieren gut, doch die Pioniere in der ersten
Saison dürfen die Drecksarbeit machen. So auch das neue TTX
Federbein von Öhlins. Das neue System funktioniert gänzlich anders
als bisherige Federbeine und wurde direkt aus der MotoGP und SBK WM
abgeleitet. Das Teil ist als Zweirohr-System aufgebaut. Der
Dämpferkolben läuft im inneren Rohr und kommt ohne die klassischen
Shim-Pakete aus. Der Kolben pumpt das Öl durch die Öffnungen der
Verstellschrauben und den Zwischenraum zwischen Außen- und Innenrohr
auf die andere Seite des Kolbens. Wesentlicher Vorteil dieser
Technik: Zug und Druckstufe können vollkommen getrennt voneinander
abgestimmt werden. Es gibt keine gegenseitige Beeinflussung mehr.
Prinzipbedingt kommt man nun auch mit geringeren Drücken und einem
geringeren Dämpferkolbendurchmesser aus. Dadurch ist weniger
Anpressdruck bei der Dichtung nötig und das Ansprechverhalten ist so
sensibler. Kostenpunkt: ca. 1.500 Euro
Sepp Unger: "Die ersten Wochen waren mühsam. Wir mussten
das Federbein nochmal einschicken und neu auf mein Gewicht, mein
Fahrzeug und meine Rundenzeiten abstimmen lassen. Doch nun läuft es
perfekt. Das Ansprechverhalten ist noch feiner als früher und man
bekommt perfekte Rückmeldung!"
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Öhlins Stage 4 Cartridge vorne:
Siegfähiges Material für nationale Meisterschaften. Andy Meklau
verwendet in seiner Suzuki das gleiche Material. Ist für
durchschnittliche Piloten sicherlich rausgeworfenes Geld, denn neue
Federn mit anderem Gabelöl würden sicherlich auch schon für das
nicht professionelle Fußvolk reichen. Doch so freut man sich über
den breitesten Verstellbereich um sein Fahrzeug perfekt auf seine
Reifen, die Strecke und den Fahrstil abstimmen zu können.
Kostenpunkt: ca. 1.700 Euro.
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Bremsanlage: Selten dass man an einer
MPU Maschine serienmäßige Teile findet. Doch das Stocksport
Regelement schränkt ein und so wird mit der serienmäßigen Bremse mit
original Yamaha Bremsbelägen geankert. Einzig die Bremsleitungen
wurden durch Stahlflexleitungen ersetzt. Die Performance der in der
07er R1 neuen
6 Kolben Bremse ist gewaltig. Die Dosierbarkeit
überfordert auch den vorsichtigen Piloten nicht und am Ende der
Start-Zielgeraden erlebt man ähnliche Schmerzen wie am Anfang der
Geraden. Nur mit anderen Vorzeichen. Die serienmäßige
Anti-Hopping-Kupplung sorgt für Ruhe im Heck und so sind auch dem
Hobbypiloten perfekte Bremsmanöver gegönnt.
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Kette: Sepp verwendet eine
D.I.D 520er ERV3 Kette. Hier hat er eine große
Auswahl an Übersetzungen und die Kette hält bei guter Schmierung
locker eine Saison durch. Nach einer Saison sollte jedoch unbedingt gewechselt
werden. Hinweis: Nicht alle 520er Ketten verkraften die Leistung der 1000er ganz
locker und geschmeidig. Auf keinen Fall zu billigen Zeug greifen.
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Reifen: Seit Jahren schwört Sepp Unger
auf Dunlop Pneus. In der Klasse Superstock 1000 allerdings auf
profilierte D209GP. Vorne in der Mischung Medium, hinten in der
Mischung Medium/Soft.
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YEC Kitsteuergerät: Pflichtausstattung
für den Tuner von heute. Lange Nächte im Prüfstandsraum lassen sich
nicht vermeiden. Gemeinsam mit
Powercommander-Importeur Otto Leirer wurde ein optimales
Mapping entwickelt. Dabei erlebte man eine Überraschung. Yamaha
verwendet in der neuen R1 das
YCC-I System (Yamaha Chip Controlled Intake). Dabei
wird die Länge des Ansaugtrichters von Stellmotoren der Drehzahl
angepasst. Yamaha verbaut das System mit dem Argument "Mehr
Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich", doch Kritiker munkelten
von einer notwendigen Bürde um die Euro-3 Abgaskriterien zu
erreichen. Der Prüfstand gibt den Yamaha Ingenieuren jedoch recht.
Im
YEC Kit gibt es kürzere Ansaugtrichter aus poliertem Alu
welche das variable YCC-I System ersetzen. Die Spitzenleistung
steigt zwar um 1-2 PS an doch in der Mitte fehlen gnadenlose 14 PS!
Für 99,9% der Piloten ist also das serienmäßige YCC-I-System besser
als die Kit-Trichter.
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