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Aprilia RSV Mille 2006
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07.03.2006 10:59:00 |
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Die Italienerin wird von einer Deutschen über die Rennstrecke von Qatar getrieben. Harmonie statt Zickenkrieg.
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Aprilia RSV
Mille R/Factory 2006 |
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Warten bis der Winter schmilzt? Aprilia reicht
als Auftaumittel eine der stärksten Serien-V2-Maschinen zwischen zwei
Rädern. Springtime und glühende Zeiten voraus!
Text: Sabine Welte Fotos: Aprilia/Welte
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Ist Exklusives in Massen noch
exklusiv? Ein ganzer Haufen Mille R Factory.
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Das bricht jede noch so harte Winterstarre, auf in
den Frühling: Die kraftvolle Aprilia RSV Mille R und ihre noch mal
gesteigerte Edel-Version "Factory" stellen sich den neugierigen
Testern auf dem neu geschaffenen Losail Circuit in Doha von Qatar.
Subtropisches Klima und die vom Deutschen Hermann Tielke mitten in die
scheich-reiche Wüste gestylte Rennstrecke von lockeren 5,4 Kilometer
Länge bieten die adäquate Kulisse für den nochmals erstarkten
V-Zweizylinder in der so eigenen 60 Grad Spreizung.
Der seit seinem Debüt in 1998 permanent
technologisch fortentwickelte Rotax-Motor bietet in seiner aktuellen
2006er Evolutionsstufe die volle Horse-Power von 143 PS(105 kW) nach
sensibel ausgeführter Überarbeitung des Zylinderkopfes, aus der nochmals
4 PS und 10 Nm mehr im wichtigsten aller Bezirke, dem mittleren
Drehzahl-Bereich resultiert. Feeling and Performance, die Kriterien, auf
die der RSV Mille-Treiber besonders hohen Wert legt. Die neuen Modelle
unterstreichen sowohl optisch als auch technisch die exquisite
Wertanmutung dieser einzigartigen italienischen Kreation.
Die Mille R leuchtet in diesem Frühling in drei
verschiedenen Farbstellungen von weiß über rot bis schwarz, fesch
aufgepeppt mit einprägsamen Graphics. Technisch aufgerüstet verfügt sie
nun über eine prachtvolle Öhlins-Gabel neben dem schon solventen
Sachs-Federbein, proper ausgestattet mit Alurädern im edlen OZ-Design und
der Option auf einen eindrucksvollen 190er Gummibatzen an der Hinterhand.
Neu gestaltet vereinnahmt das aparte Heck den Betrachter durch das
schlankere Styling a la Tuono. Das komplette Paket gibt's jetzt sogar
günstiger als in 2005, im harmonischen Preis-Leistungs-Verhältnis um 15.495 Euro.
Die
samtschwarze Version der Mille R Factory für immer noch lockere 20.498
Euro präsentiert sich in diesem Jahrgang neu mit der radial befestigten
Bremsanlage von Brembo an den geschmiedeten, güldenen OZ-Rädern und
schimmert im Sonnenlicht der Wüste Qatars mit jeder Menge
leichtgewichtigen Carbon-Parts am elegant goldfarbenen Chassis.
Serienmäßig hochwertig ausstaffiert bietet das voll einstellbare
Öhlins-Racing-Federbein in Kombination mit dem Lenkungsdämpfer und der
hochwertigen Gabel der tüchtigen Schweden allen forcierten
Rennstrecken-Attacken Paroli, lässt keine Zweifel aufkommen über die
Bestimmung der Italienerin.
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Edelversion RSV Mille R Factory für €
20.498,00
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Auf dem wüsten Kurs von Doha überzeugen
beide Varianten mit ihren fahraktiven Racing- Eigenschaften, halten sie
doch sowieso dem ambitionierten Hobby-Race wie mir, als auch den hoch
motivierten Jungs der französischen, südafrikanischen und auch deutschen
Journalie kompetent und distinguiert in allen noch so heftigen
Schräglagen, Beschleunigungs- und Anbrems-Phasen Stand. Die italienischen
Mechaniker reichen uns die jeweiligen Aggregate mundgerecht vorbereitet
wie der Mundschenk fachgerecht den ausgesuchten Qualitätswein. Die weiße
zum Breakfast, die rote zum Lunch, die schwarze zum Dinner. Rotlackierte
Fingernägel an ausgesuchten RSV-Mille-Griffen? Bertipaglia justiert die
Hebel mit sicherem Dreh so nah wie möglich an die Griffgummis - damit ich
auch noch in der auf Vollgas-Stimmung bedachten dreifachen Rechts nicht
über Schaltmanöver oder Anbremspunkte händelang nachdenken muss.
Wirklich? Die kann in einem Bogen genommen werden? Weit davon entfernt,
dem Losail-Neuling langweilig anbiedernd die ideale Ideallinie da in der
Wüste zu offenbaren, verhilft der gutmütige Charakter der
Zweizylindrigen zur vertrauensvollen Performance zwischen all den
Heißspornen, die den Kurs mindestens schon zum dritten Mal in diesem
Frühjahr ausgiebig bereisen können. Und Reisen, die sind mit dieser
Mille bestimmt genauso attraktiv zu absolvieren wie ihr erregendes
Spiegelbild im Wasser des Talsperren-Treffpunkts zu betrachten, wenn sich
erst die neugierige Meute um die verlockend anziehende Italienerin schart.
Der Frühling, der kann nun spritzig kommen!
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Schwarzes Motorrad auf schwarzem
Asphalt, für Gegner nicht leicht auszumachen.
Auch aufgrund der Geschwindigkeit.
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Hinter dem verspiegelten Visier verbirgt
sich sicher ein breites Grinsen
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Zufriedene Gesichter. Wen wundert's?
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Wer jetzt auf den Geschmack
gekommen ist, der kann die RSV Mille auf einer der 2 1000PS Gripparties am
Pannoniaring testen:
Infos und Anmeldung hier
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| Technische Daten |
RSV 1000 R |
RSV 1000 R Factory |
| Motor |
V 60 4-Takt 60° V Twin |
V 60 4-Takt 60° V Twin |
| Hubraum |
997,62 ccm |
997,62 ccm |
| Bohrung/Hub |
97/67,5 mm |
97/67,5 mm |
| Leistung |
105 kw/143 PS bei 10000 U/min. |
105 kw/143 PS bei 10000 U/min. |
| Drehmoment |
101 Nm bei 8000 U/min. |
101 Nm bei 8000 U/min. |
| Radstand |
1418 mm |
1418 mm |
| Reifen vorne |
120/70 ZR 17 |
120/70 ZR 17 |
| Reifen hinten |
190/50 ZR 17 |
190/55 ZR 17 |
| Sitzhöhe |
810 mm |
810 mm |
| Trockengewicht |
189 kg |
185 kg |
| Tankinhalt |
18 l |
18 l |
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