Ein Fels in der Brandung und ein treuer unbestechlicher Freund! Die CB 1300 S rettet auch den miesesten Tag.
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Es gibt Tage im Leben, die man aus dem
Lebenslauf lieber streichen möchte. Wie zum Beispiel jener Tag, an dem
ich folgende SMS von unserem treuen bzw. teuren Programmierer erhielt:
"Hallo Boss! Hab mich gestern im Büro verletzt. Habe mir einen
Leistenbruch beim Heben des Servers zugezogen. Fahr jetzt zum
Arzt."
Meine Antwort ließ nicht lange auf sich
warten:
"Hallo Taugenichts! Just for Info. Den Server hab ich selbst die
Stiegen raufgetragen und auch selbst ins Rack geschraubt - also
einhändig gehalten. Du Waschlappen! Wenn der Arzt Dir einen
Krankenstand von mehr als einer Woche genehmigt, dann soll er Dich
lieber notschlachten. Gute Besserung" |
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An
einen geregelten Tagesablauf war dann nicht mehr zu denken. Nur der
dicke treue Freund wird mich verstehen und mir nun zur Seite stehen. Im
Keller steht die unbestechliche und unerschütterliche Honda CB 1300 S.
Anders als ich, lässt sie sich von solchen
Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe bringen. Ein Fels in der Brandung der
hektischen Motorradwelt. Während sich bei anderen Modellreihen die
Designer die Klinke in die Hand geben sitzt in der Big-Naked-Bike
Abteilung bei Honda seit 25 Jahren der gleiche Typ am Zeichenbrett. Mit
Computern kennt sich der Herr sicherlich noch nicht aus. Die Honda ist ein
feines Motorrad und überzeugt mit hübschen Details an fast allen Ecken
und Enden. Nur die Vorderansicht gefällt mir persönlich nicht so gut.
Eigentlich finde ich sie schirch. So wie damals die alte 12er Bandit S.
Auch die fand ich hässlich, aber gekauft hab ich sie damals trotzdem. War
mein erstes Big-Bike.
Der überdimensionale Motorblock entschädigte
damals wie heute für die Visage. Doch vermutlich passt das Design Marke
80er Jahre auch zur Käuferschicht. Die wilden Jungs von damals sind nun
zu häuslichen Wochenendrockern geschrumpft und möchten noch einmal den
harten Kerl raushängen lassen. Handling, Bedienelemente und
Motordosierung machen die Fahrt mit der CB 1300 auch für eine schwache
Hendlbrust zum Kinderspiel - ich muss es schließlich wissen. Besser passt die CB 1300 jedoch zu
richtig bladen Bikern. Erstens, weil es für den Motor keinen
Unterscheid macht, ob im Sattel eine hübsche 50 Kilo Biene oder ein
weniger hübscher 150 Kilo Biker sitzt, und zweitens vertragen die
Ausmaße des Bikes auch optisch ein echtes Bröckerl im Sattel.
Mit der CB 1300 kauft man ein
cooles, fettes Naked Bike und erhält zusätzlich ein perfektes Tourenbike. Mit
nackten Kämpfern wie Aprilia Tuono, Superduke und Co. hat die 1300er Honda
außer dem nackten Motor nix gemeinsam. Bei geschmeidiger
Motorkennlinie, entspannter Sitzposition und komfortablem Windschutz
steigt man auch nach einer 1000km Etappe recht entspannt vom Bike - Der
Sitz ist wahrscheinlich der bequemste, auf dem ich je gesessen bin. Im
engen Winkelwerk ist man zwar kein Vollstrecker, aber die gebückten
Kollegen sollten trotzdem nicht am Horizont verschwinden. Einzig in
schnellen Wechselkurven spürt man die überdimensionale Kurbelwelle und
muss kräftig an den Lenkerenden ziehen.
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kot forscht: |
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Ich habe mir den Frauenarztkittel übergezogen,
bin auf Ahnenforschung gegangen und fand Schreckliches. Laut meiner
Ergebnisse ist bei den Motorrädern in den letzten 20 Jahren äußerlich
genau nichts weitergegangen, sondern lediglich bei den inneren Werten. Bei
den Frauen ist das umgekehrt. Da wurde bei der Technik, bis auf ein paar
Gummieinlagen an manchen Stellen, nichts geändert. Dafür ist (Gott sei
Dank - siehe Fotos) äußerlich einiges verbessert worden. Vielleicht habe
ich aber auch das falsche Motorrad untersucht. Oder die falschen Frauen.
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In den 80ern sahen Frauen so
aus................................und Motorräder so |
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Heute sehen Frauen zum Glück so
aus...........und Motorräder immer noch so |
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Pearl
Fadeless White (mit Arcadian Red)
Diese
Farbkombination ist ein echter Hingucker.
Perlfarbenes Weiß, edles Rot. |
Darkness
Black Metallic
Für Freunde des Understatement das klassische Schwarz
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| Technische
Daten CB1300 mit Verkleidung |
| Motor |
| Typ |
Flüssigkeitsgekühlter
Vierzylinder-Viertakt- Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile mit
Katalysator |
| Hubraum |
1.284 cm3 |
| Bohrung x Hub |
78 × 67,2
mm |
| Verdichtung |
9,6 : 1 |
| Max. Leistung |
85 kW (116
PS) / 7.500min-1 (95/1/EC) |
| Max. Drehmoment |
117 Nm /
6.000 min-1 (95/1/EC) |
| Leerlaufdrehzahl |
1.000 min-1 |
| Ölvolumen |
4 Liter |
| Kraftstoffsystem |
| Gemischaufbereitung |
PGM-FI
elektronische Kraftstoffeinspritzung |
| Drosselklappendurchmesser |
36 mm |
| Luftfilter |
Papierfilter |
| Tankinhalt |
21 Liter
(inkl. 4,5 Liter mit LCD-Reserve-Anzeige) |
| Antrieb |
| Kupplung |
Nass,
Mehrscheibenkupplung |
| Kupplungsbetätigung |
hydraulisch |
| Getriebe |
5-Gang |
| Rahmen |
| Typ |
Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen |
| Abmessungen |
(L×B×H)
2.220 × 790 × 1.120 mm |
| Radstand |
1.515 mm |
| Sitzhöhe |
790 mm |
| Bodenfreiheit |
135 mm |
| Trockengewicht |
236 kg |
| Gewicht
fahrfertig |
264 kg (
Vorne: 130 kg; Hinten: 134 kg) |
| Max. Zuladung |
188 kg |
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| Weitere
Informationen auf www.honda.at |
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