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Pirelli hat wieder aufgeholt. Beim 1000er Rennen am Red Bull Ring zeigten
sowohl Martin Bauer mit seinem Gaststart als auch Dario Giuseppetti auf seiner
endgeilen Panigale (oben im Bild) was die Pirellis drauf haben. Insider
bestätigen auch, das Giuseppetti manchmal auch mit ganz normalen Serienmaterial
an den Start geht. Bei Pirelli liegen Serienpneus und Entwicklungsreifen dicht
beisammen. Auch haben die Italiener die größte und schnellste
Entwicklungsmannschaft der Welt: Das gesamte World-SBK Fahrerlager. Im kommenden
Jahr wird es noch heißer - die Superbike WM wird auf 17" Pirellis gefahren. Das
wird einen weiteren Entwicklungsschub für die 17 Zöller bringen, was uns allen
etwas bringt.
In der Klasse Supersport ist es so, dass Pirelli auf Dunlop bereits
aufgeschlossen hat. Sowohl in den Ergebnislisten als auch beim Fahrerlager
Tratsch. Mag sein, dass der Dunlop Vorderreifen noch etwas mehr Grip bietet,
dafür aber der Hinterreifen von Pirelli etwas einfacher in der Handhabung ist.
Hier entscheidet in Wahrheit der persönliche Geschmack der Piloten. Siege sind
auf beiden Reifen möglich!
Wo liegt Bridgestone? Die Japaner decken im Moment das Spitzenfeld und
den Einstieg in die Supersport Liga als Führende ab. Also ganz oben mit den
sündhaft teuren Prototypen in der MotoGP und bei den Straßensportlern mit dem
neuen S20 - der von Testsieg zu Testsieg fährt. Für Hobbyfahrer auf der
Rennstrecke hat Bridgestone im Moment aber kein Material mit dem man auf Dunlop
oder Pirelli aufschließen kann. Die MotoGP Pneus in Serie zu bringen, mag nur
für Laien naheliegend sein. Rohstoffe aber auch Produktionstechnik sowie
Praxistauglichkeit liegen meilenweit von einem Serienpneu entfernt. Daher sieht
es im Moment auch für 2013 nach einem spannenden und intensiven 3-Kampf im
Reifenkrieg der 17 Zöller aus. |