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Die Werksführung abgeschlossen kommt nun die Wahrheit auf den Tisch. Im
Technologie- und Entwicklungszentrum befindet sich der Hightech
Prüfstand des Unternehmens. Hier lassen sich nackte Tatsachen unter
kontrollierten Bedingungen (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, …)
schwarz auf weiß belegen. Durch die im Akustik-Messraum befindliche
Rolle können reale Fahrzustände wie zum Beispiel Beschleunigung,
Konstantfahrt und Verzögerung auf beliebigen Straßenneigungen simuliert
werden. Das Ganze natürlich für Motorräder sowie Allrad und Zweirad
angetriebene Autos.
Am Prüfstand befinden sich zwei absolute
Serienmotorräder von SUZUKI Austria: Eine GSX-R600 und eine GSX-R1000.
Unter strenger Kontrolle der Challengefahrer wird zuerst die
Serienauspuffanlage auf seine Spitzenleistung getestet. Danach werden
die Motorräder auf die Remus Rennsportanlagen umgebaut. Das Ergebnis ist
eindeutig. Ohne weitere Eingriffe wurde die Leistung der GSX-R1000 um
8,5 PS und 3,6 Nm gesteigert. Auch bei der GSX-R750 ist eine Steigerung
von 6,6 PS und 3,2 Nm erkennbar. Mit weiteren Adaptierungen bei
Steuergerät und Lufteinlass steht ein absolut überlegenes Renngerät zur
Verfügung. Mit dieser Erkenntnis ziehen sich die Rennfahrer der SUZUKI
GSX-R Challenge 2011 in die wohl beliebteste Disziplin zur Verkürzung
der Winterdepression zurück: Benzingespräche in der Buschenschank.
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