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Österreichische Sportler sind Patrioten. Sie vertreten ihr Land
nicht nur bei sportlichen Wettkämpfen in aller Welt und bringen
massenweise Gold, Silber und Bronze nach Hause - Edelmetall, das wir
andernfalls teuer aus Afrika importieren müßten - sondern sie greifen
auch zu einheimischer Ware, wenn es um die Wahl des Motorrads geht.
Thomas Muster fetzt seit letzten Sommer auf einer RC8, die schneller
fährt, als er aufschlagen konnte, durch das Land. Christian Klien fuhr
während seiner Zeit in der Formel 1 mit einer orangen Supermoto gerne
mal am Hinterrad über die Strecke, um sich den Kurs aus einem anderen
Blickwinkel einzuprägen und jetzt will auch Schispringer Gregor
Schlierenzauer nicht nur über, sondern auch auf dem Boden Gas geben.
Beim von KTM gesponserten FIS Sommer Grand Prix 2008 sicherte er sich
den Sieg und damit eine KTM 690 SM R. Vor Kurzem flog Schlierenzauer
vor 50.000 begeisterten Fans auf dem berüchtigten Kulm unfassbare 215,5
Meter weit. Daß er mit der KTM genausoweit springt, ist
unwahrscheinlich. Daß er genauso weit wheelt, ist ihm aber auf jeden
Fall zuzutrauen. Wenn er denn mal den Führerschein macht. Nur
Motorradfahren ist schöner als Fliegen. |